Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

Krankmachende Antidepressiva

Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff und Neurotransmitter. Seit 1965 vermuten Forscher einen Zusammenhang zwischen Depressionen und einem niedrigen Serotonin-Spiegel im Gehirn. Ab den 80er Jahren erhielt diese These mächtig Zulauf. Damals wurde eine neue Art von Antidepressiva entwickelt, die Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI). Sie bewirken, dass das im Gehirn ausgeschüttete Serotonin länger im synaptischen Spalt bleibt, die Empfängerzellen auf diese Weise länger stimuliert und nicht zu rasch wieder in die Zellen aufgenommen wird.

Unbewiesene These

Bis heute verbreitet die Pharmaindustrie zur Vermarktung ihrer Antidepressiva vom Typ der SSRI diese Botschaft: Depressionen beruhen auf einem gestörten Gleichgewicht im Gehirn und Antidepressiva beheben dieses. Nur hat die These einen entscheidenden Makel: Sie konnte bis heute in keiner einzigen Untersuchung nachgewiesen werden. Manche Depressive haben einen höheren Serotonin-Spiegel als Gesunde. Was ein normaler Wert ist, weiss niemand. Viele Forscher vermuten inzwischen, dass Serotonin höchstens indirekt mit Depressionen zu tun hat.

Damit ist nicht gesagt, dass ein gesunder Serotonin-Haushalt nicht wichtig wäre. Genau diesen bringen die Medikamente jedoch durcheinander. Man weiss seit Jahrzehnten, dass die Dichte der Serotonin-Andockstellen bereits nach einem Monat um 25% zurückgeht, wenn man ein SSRI einnimmt. Andere Forscher berichten, dass diese Rezeptoren bei chronischer Verabreichung um 50% abnehmen. Welche Folgen dies hat, ist bis heute ungeklärt. Klar ist nur: Anstatt ein hypothetisches Ungleichgewicht im Gehirn auszugleichen, verursachen die SSRI dieses erst. Vor der Behandlung ist unklar, ob das Serotoninsystem gestört ist. Während der Behandlung ist es mit Sicherheit verändert.

Kaum besser als Placebo

Hinzu kommt, dass die Wirkung der SSRI alles andere als unumstritten ist. Eine wichtige Übersichtsstudie konnte in 57% der Studien keinen Unterschied feststellen zwischen dem geprüften Medikament und einem Placebo (Scheinmedikament). Und 82% der Verbesserung, die man mit Antidepressiva erzielte, wurden auch mit dem Placebo erreicht. Nur in der kleinen Gruppe der schwerstdepressiven Patienten scheinen Antidepressiva überhaupt signifikant wirksamer zu sein als Placebo.

Trotzdem werden SSRI noch immer häufig verschrieben, auch bei leichten oder sogar sogenannt unterschwelligen Depressionen. Angesichts der Nebenwirkungen eine gefährliche Praxis. Noch zu den harmloseren gehören Störungen der Sexualfunktion, Schlaflosigkeit, Übelkeit oder Durchfall. Schon erschreckender ist das erhöhte Suizidrisiko: Vor allem bei Kindern und Jugendlichen kam es zu einem so hohen Anstieg der Suizidversuche während der Tabletteneinnahme, dass die Beipackzettel inzwischen davor warnen müssen. Immer wieder gibt es Berichte von wahnhaften Handlungen, die unter dem Einfluss der Tabletten vorgenommen werden. Und in den USA gibt es starke Hinweise darauf, dass die überragende Mehrheit der Massaker an Schulen unter dem Einfluss von Psychopharmaka verübt wurden. Nicht nur der bekannte Filmemacher Michael Moore ist der Ansicht, dass man diesen Zusammenhang schleunigst untersuchen müsste.

Antidepressiva führen zu Depressionen

Unterdessen wird vermutet, dass die Medikamente, welche Depressionen lindern sollten, überhaupt erst zur Epidemie psychiatrischer Erkrankungen beigetragen haben. Dies behauptet unter anderen der US-Wissenschaftsjournalist Robert Whitaker. Seine These in Kurzform: Viele Patienten werden wegen ursprünglich geringfügiger Beschwerden ohne Notwendigkeit mit SSRIs behandelt. Das mag kurzfristig zu einer Besserung der Symptome führen. Mit zunehmender Dauer der Behandlung steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass die biochemischen Prozesse des Gehirns nachhaltig aus dem Takt geraten. Es tritt ein Gewöhnungseffekt auf und die Wirkung der Medikamente nimmt ab. Oder es kommen in Form von Nebenwirkungen neue Symptome dazu. Die Pharmaspirale beginnt sich zu drehen. Im Jargon heisst es jeweils: „Der Patient muss neu eingestellt werden.“  Der italienische Psychiater Giovanni Fava meint dazu: „Antidepressiva mögen bei Depressionen kurzfristig nutzbringend sein, sie könnten den Verlauf der Krankheit aber langfristig verschlechtern.“ Auch in einem Kommentar in der Fachzeitschrift «Journal of Clinical Psychiatry» wird ausgesprochen, was selten offen diskutiert wird: «Der Langzeitgebrauch von Antidepressiva kann depressionsfördernd sein.»

Mit echter Anteilnahme begleiten

Was aber heisst das für die Betroffenen? Depressionen sind nicht harmlos und den Betroffenen muss geholfen werden. Studien haben gezeigt, dass Medikamente, Psychotherapie, soziale Unterstützung, Sport, Akupunktur oder Pseudobehandlungen alle etwa gleich gut nützen. Deshalb gibt es Forscher, die wie folgt argumentieren: Wenn so unterschiedliche Behandlungen ähnlich gut wirken, kommt es möglicherweise gar nicht darauf auf, was gegen Depressionen unternommen wird. Wichtig ist bloss, dass etwas unternommen wird. Sie greifen damit eine These auf, die der Psychiater Jerome Frank vor einem halben Jahrhundert entwickelt hat: Entscheidend sei, dass der Patient gründlich untersucht werde, eine Erklärung für sein Leiden erhalte, Hoffnung schöpfe und schliesslich ein therapeutisches Ritual mit einem anerkannten Experten praktiziere. Ob der Spezialist ein Medikament verschreibe oder Gespräche führe, sei hingegen unwichtig. Für uns Laien hiesse dies: Betroffene intensiv und mit echter Anteilnahme begleiten, zur Stimmungsaufhellung Aronia oder Pollen abgeben und auf eine nachhaltige Veränderung krankmachender Lebensumstände hinarbeiten. Hingegen sollte gerade bei leichten Depressionen auf Antidepressiva vom Typ SSRI verzichtet werden.

P.S: Psychopharmaka dürfen nicht in Eigenregie abgesetzt oder in der Dosis reduziert werden. Ein plötzliches Absetzen kann zu erheblichen psychischen und körperlichen Reaktionen führen. Wer eine bestehende Medikation anpassen will, muss das in Zusammenarbeit mit seinem Arzt tun.

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Das Leaky Gut Syndrom

Der Darm spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem, ist eng mit dem Gehirn verbunden, beherbergt mit dem Mikrobiom eine Vielzahl kleiner Helfer und kann unsere Stimmung beeinflussen. Bei so vielen Aufgaben ist es nicht weiter verwunderlich, dass eine Darmstörung wie das Leaky Gut Syndrom mitverantwortlich sein kann für zahlreiche Krankheitsbilder.

Rigoroser Schutz vor äusseren Einflussen

Die Darmwand wird durch eine Schleimschicht vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Bakterien, Viren oder Schadstoffen geschützt. Darunter liegen die Schleimhautzellen, die eng miteinander verbunden sind. Ist die Schleimhaut intakt, nimmt der Körper in fein regulierten Prozessen aktiv und gezielt Nährstoffe aus der Nahrung auf (Absorption). Unverdauliche Nahrungsbestandteile und andere unerwünschte Stoffe hingegen verbleiben im Darm und werden ausgeschieden.

Beim Leaky Gut Syndrom ist die Schleimhaut beschädigt und wird durchlässiger. Zwischen den Schleimhautzellen entstehen Lücken und der Darm wird undicht oder leck. Zusammen mit anderen Faktoren (genetische Veranlagung, Umwelteinflüsse) können daraus vielfältige Beschwerden, Störungen oder Erkrankungen entstehen.

Löchriger Darm führt zu fataler Spirale

Die Ursachen für ein Leaky Gut Syndrom sind vielfältig. Am Anfang kann eine Infektion durch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten stehen. Ein weiterer Auslöser sind Medikamente (z.B. Antibiotika, Schmerzmittel), aber auch Gifte wie Nikotin, Alkohol, Schwermetalle und andere Umweltschadstoffe. Ebenfalls eine Rolle spielt die Ernährung (zuckerreiches Essen, viele gesättigte Fettsäuren). Ist die Darmschleimhaut erst einmal undicht geworden, können sich chronische Immunreaktionen auf bestimmte Lebensmittel entwickeln und so eine fatale Spirale in Gang setzen. Diese Immunreaktionen schwächen und beschädigen die Schleimhaut nämlich zusätzlich.

Zusammenhang mit bis zu 120 Autoimmun-Erkrankungen

Ein Leaky Gut Syndrom kann chronische Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Krämpfe oder Reizdarm bewirken. Es kann zu Fehlregulationen des Immunsystems kommen oder die Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa begünstigen. Durch die beschädigte Schleimhaut werden vermehrt Umweltschadstoffe, Bakterien und andere Stoffe ins Blut aufgenommen, die nicht dorthin gehören. Experten vermuten weiter, dass bis zu 120 Autoimmun-Erkrankungen mit einer beschädigten Darmschleimhaut zusammenhängen könnten.

Behandlung ist mögilch

Eine Therapie erfolgt immer aufgrund der individuell erhobenen Befunde. Fast immer notwendig ist eine Ernährungsumstellung, die Gabe von Prä- und Probiotika sowie eine ergänzende Verabreichung von Vitalstoffen.

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Der Darm – ein unterschätztes Organ

Der Darm ist ein vernachlässigtes, aber faszinierendes Organ. Zum einen ist der Darm so etwas wie das zentrale Ausbildungscamp des Immunsystems. Hier lernen unsere Abwehrzellen, gute von bösen Eindringlingen zu unterscheiden. 70% aller Immunzellen befinden sich im Darm, knapp 80% aller Abwehrreaktionen laufen hier ab. Ist der Darm gesund, sind wir besser gegen Krankheiten geschützt.

Komplexes Darmgehirn

Weiter verfügt der Darm über ein erstaunliches Nervensystem, das Darmgehirn. Über hundert Millionen Nervenzellen steuern zum einen die komplexen Bewegungen des Darms. Zum andern sammelt der Darm ständig Informationen über unseren Körperzustand und ist über das Nervensystem eng mit dem Gehirn verbunden. Wenn im Darm etwas nicht stimmt, fühlen wir uns nicht nur körperlich mies, sondern auch psychisch. Das dem so ist, weiss der Volksmund schon länger: Liebe geht durch den Magen, Ärger kann uns auf den Magen schlagen, manches geht in die Hose oder man hat Schmetterlinge im Bauch. Alles sprachliche Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Darm und Nervensystem.

Darm beeinflusst unsere Stimmung

Bisher ging man davon aus, Erkrankungen wie z.B. Depressionen würden weitgehend im Kopf entstehen. Jetzt gibt es immer mehr Hinweise, dass der gesamte Körper, und vor allem der Darm, unsere Stimmung stark beeinflusst. So haben norwegische Forscher nachgewiesen, dass im Darm depressiver Patienten einige Bakterienarten stärker verbreitet sind, während andere fast vollständig fehlen. Und eine amerikanische Studie hat gezeigt: Teilnehmer, die einen Monat lang Milchsäurebakterien assen, reagierten gelassener auf emotional aufwühlende Bilder. Im Verdauungstrakt wird nämlich eine Vielzahl beruhigender und stimmungsaufhellender Hormone gebildet. Ist die Darmflora gestört, wirkt sich das auch auf die Produktion dieser Botenstoffe aus.

Darmflora beeinflusst Gesundheit

A propos Darmflora: Ein gesunder Darm beherbergt bis zu 100 Billionen Bakterien. Das ist etwa gleich viel wie ein Erwachsener Zellen besitzt. Sie besiedeln unseren Darm, spalten die Nahrung auf, leben davon und machen sie gleichzeitig für uns verdaulich. Wichtig ist dabei nicht nur die Zahl der Bakterien, sondern auch ihre Vielfalt: In einem gesunden Darm tummeln sich rund 1000 Arten. Je unterschiedlicher dieses sogenannte Mikrobiom zusammengesetzt ist, desto gesünder bleiben wir. Stress, einseitige Ernährung oder Medikamente können das empfindliche Gleichgewicht schnell stören und wir werden anfälliger für Krankheiten. Auch Antibiotika zerstören jedes Mal einen Grossteil des gesunden Mikrobioms und können so eine Vielzahl von Folgeerkrankungen auslösen.

Fazit: Der Darm ist für unser Immunsystem verantwortlich, besitzt ein eigenes Gehirn, beherbergt eine Vielzahl kleiner Helfer, produziert Hormone und kann unsere Stimmung beeinflussen. Grund genug, in einen gesunden Darm zu investieren!

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Zuckerkonsum mit gekauften Studien verharmlost

Das ist starker Tabak: Die US-Zuckerindustrie hat in den 60er-Jahren die Konsumenten kräftig getäuscht und mit Methoden hinters Licht geführt, die jenen der Tabakindustrie gleichen. Sie hat offenbar Wissenschaftler dafür bezahlt, dass diese Zucker in einer Übersichtsarbeit in ein gutes Licht rücken und Fett als alleinigen Schuldigen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen anprangern. Diese gezielte Irreführung hat Auswirkungen bis heute: So hält sich die These hartnäckig und wider besseres Wissen, wonach ein erhöhter Cholesterinspiegel zu Arterienverkalkung führe und damit Herzinfarkte begünstige (siehe Blog-Beitrag „Die Cholesterin-Lüge).

Zuckerindustrie bezahlte Wissenschaftler

1957 vermutete der britische Ernährungswissenschafter John Yudkin, dass gesättigte Fette zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen könnten, hielt aber fest, dass weitere Faktoren wie Zucker „zumindest gleich wichtig“ seien. Diese Einschränkung bestätigte sich in weiteren Studien. Eine kam 1965 zum Schluss, dass die Blutzuckerwerte eine bessere Vorhersage von Arterienverkalkung ermöglichen als die Cholesterinwerte. Aufgeschreckt von entsprechenden Medienberichten entschied sich die Zuckerindustrie zum Handeln. Wie der US-Professor Stanton Glantz soeben gezeigt hat, beauftragte sie zwei Forscher mit einer Übersichtsstudie zum Stoffwechsel von Zucker und Fetten und entlöhnte sie fürstlich. Die beiden Wissenschafter zeigten sich erkenntlich und hielten in besagter Studie fest, es gebe „keinen Zweifel“ daran, dass die einzige Möglichkeit, durch Nahrungsumstellung Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern, darin liege, das Cholesterin zu reduzieren. Kein Wort von der möglichen Rolle des Zuckers.

Weniger Zucker, weniger Medikamente

Bis heute wurde kein biologischer Mechanismus gefunden, wonach ein erhöhter Cholesterinspiegel zur gefürchteten Verkalkung der Blutgefässe führen würde. In einer grossen Studie mit insgesamt 68 094 Personen über 60 Jahren war ein hoher LDL-Cholesterin-Spiegel nicht etwa mit einer höheren, sondern mit einer tieferen Sterblichkeit verbunden. Dieses Resultat steht in frappantem Widerspruch zur gängigen Cholesterin-Hypothese, wonach Cholesterin generell und insbesondere das LDL-Cholesterin zu Arterienverkalkung und gesundheitlichen Problemen führe. Doch das Interesse an Aufklärung ist begrenzt: schliesslich macht die Pharmaindustrie mit Cholesterinsenkern Milliardenumsätze. Auf diese Medikamente zu verzichten und gleichzeitig weniger Zucker zu konsumieren, scheint da keine Option. Der wahre Grund, warum Menschen Arteriosklerose bekommen, ist nicht klar und muss weiter erforscht werden. Der hohe Zuckerkonsum spielt aber mit Sicherheit eine Rolle.

 

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Nagelpilz mit Geduld loswerden

Beim Nagelpilz handelt es sich um eine häufige Erkrankung der Zehen- oder der Fingernägel. Betroffene Nägel werden dicker und verfärben sich weiss bis gelbbraun. Schuld ist eine Pilzinfektion des Nagelapparats, wobei Fingernägel seltener befallen sind als Zehennägel. Erwischen kann man einen Nagelpilz zum Beispiel in der Schule, der Familie, bei der Maniküre oder im Schwimmbad. Der Pilz ist hartnäckig und breitet sich oft auf weitere Nägel aus.

Nagelpilz sieht hässlich aus

Nagelpilz ist vor allem ein kosmetisches und psychosoziales Problem. Er kann eklig aussehen, zu Schamgefühlen führen oder zur Angst, den Pilz weiter zu verbreiten bzw. sich anzustecken. Weil der Nagel dicker wird, kann es jedoch auch vorkommen, dass sich die umliegende Haut entzündet und zu schmerzen beginnt.

Behandlung braucht viel Geduld

Nägel wachsen von der Nagelwurzel her, die ca. 3-5 mm hinter dem Nagel unter der Haut verborgen ist. Hier muss eine Behandlung ansetzen. Man muss verhindern, dass sich der Pilz während der Entstehung des Nagels einnisten kann. Für bereits befallene Teile des Nagels ist es zu spät. Man kann nur warten, bis sie herausgewachsen sind und man sie abschneiden kann. Weil also der Nagel während der Behandlung herauswachsen muss, ist eine lange Therapiedauer notwendig und Geduld gefragt.

Wie man Nagelpilz loswird

Gute Erfahrungen habe ich mit Zimt, Habanero oder Chili und Artemisia gemacht. Diese Pflanzenstoffe haben hervorragende antimykotische Eigenschaften, d.h. sie sind wirksam gegen Pilze. Es gibt Cremes, welche alle drei Stoffe kombinieren. Wichtig ist, dass nicht der Nagel selbst, sondern die Haut hinter dem Nagel täglich mit der Creme bestrichen wird, dort, wo die Nagelwurzel liegt, in welcher der Nagel entsteht. Nach etwa 3 Monaten kann man beobachten, wie ein sauberer, unbefallener Nagel aus der Haut herauswächst und zum Vorschein kommt. Jetzt gilt es dranzubleiben! Nach ca. 9 Monaten bis zu einem Jahr ist man den Nagelpilz los und man kann die Behandlung absetzen.

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Burnout

Chronischer Stress und Burnout

Stress ist heute für viele Menschen allgegenwärtig. Die Belastungen am Arbeitsplatz haben tendenziell zugenommen, in der Freizeit will einiges unternommen und erledigt werden und die Familie darf ebenfalls nicht zu kurz kommen. Für viele ist es schwierig, allen Erwartungen – nicht zuletzt den eigenen – gerecht zu werden und alles unter einen Hut zu bringen.

Stress erhöht den Cortisol-Spiegel

Wer unter Stress steht, produziert in der Nebennierenrinde vermehrt Cortisol. Dieses Hormon übernimmt im Körper viele Aufgaben. Zum einen hat es eine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem. Es sorgt dafür, dass sich Entzündungen nicht zu sehr ausbreiten und nicht aus jeder kleinen Entzündung eine grosse Katastrophe wird. Wegen dieser Eigenschaften verwendet die Medizin häufig das mit dem Cortisol verwandte Cortison, um überschiessende Reaktionen zu unterdrücken und Entzündungen zu hemmen.

Körper muss Stress abbauen können

Weiter trägt Cortisol zusammen mit Insulin zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei. Stress braucht viel Energie. Indem es den Blutzuckerspiegel anhebt, sorgt Cortisol dafür, dass dem Körper bei Bedarf rasch und genügend Energie zur Verfügung steht. Biologisch ist das ein sehr sinnvoller Mechanismus: So erhalten wir in einer gefährlichen Situation die nötige Energie, um kämpfen oder fliehen zu können. Heute sind wir stressbedingt aber oft „unter Dauerstrom“ und es fehlt uns die nötige Bewegung („Kampf oder Flucht“), welche den Körper wieder auf ein „normales Betriebsniveau“ herunterfahren würde. Das ist der Grund, weshalb Sport sehr gut geeignet ist, Stress abzubauen und negativen Folgen von Stress vorzubeugen.

Im Burnout ist das Cortisol tief

Die Nebenniere ist nämlich nur während ca. 3 Jahren in der Lage, ständig grosse Mengen an Cortisol zu produzieren. Danach fällt sie in einen Erschöpfungszustand mit raschem Abfallen des Cortisolspiegels. Es ergibt sich das Krankheitsbild des Burnouts, eines Zustands der völligen körperlichen und psychischen Erschöpfung. Mit einem einfachen Test, dem Cortisol-Tagesprofil, kann man erkennen, ob sich ein Mensch noch im Stress (hohes Cortisol) oder schon im Burnout (tiefes Cortisol) befindet.

Cayenne regt Cortisol-Produktion an

Was nun? Burnout-Patienten bedürfen der ärztlichen Begleitung. Sie brauchen Unterstützung in der Akut-Phase, während der Regeneration und bei der nachhaltigen Umstellung ihrer Lebensgewohnheiten. Eine Behandlungsmöglichkeit liegt in der Nahrungsergänzung mit Cayenne-Pfeffer. Die in den Schoten enthaltenen scharfen Substanzen können die Produktion des nun fehlenden körpereigenen Cortisols anregen und dem Patienten so helfen, rascher wieder auf die Beine zu kommen und die nötige Anpassung des Lebensstils in Angriff zu nehmen. Weitere Möglichkeiten der Vitalstoffmedizin sind die Einnahme von Blütenpollen (geben Energie), Coenzym Q10 (zur Vorbeugung gegen Müdigkeit), Moringa (natürliches Multivitamin) oder Aronia.

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Die grosse Cholesterin-Lüge

Cholesterin ist ein unersetzlicher Baustein für die Gesundheit jeder einzelnen Zelle und für fast alle Hormone. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Zellwand, erhöht deren Stabilität und trägt gemeinsam mit Proteinen dazu bei, Signalstoffe in die Zelle einzuschleusen und wieder hinauszubefördern. Auch als Vorstufe vieler Hormone und Gallensäuren ist Cholesterin lebenswichtig. Ein Cholesterinspiegel von 5,0 oder tiefer kann lebensgefährlich sein. Im Schnitt der europäischen Bevölkerung liegt er bei etwa 6,5 und das ist völlig normal.

Bis heute nicht belegte Hypothese 

Ab den 1950er Jahren hat die Hypothese eines amerikanischen Ernährungsforschers, wonach ein erhöhter Cholesterinspiegel zu Arterienverkalkung führe und damit Herzinfarkte begünstige, grosse Verbreitung gefunden. Dies obwohl sich diese Hypothese ausschliesslich auf empirische Hinweise stützte und keineswegs bewiesen ist. Es konnte bis heute kein biologischer Mechanismus gefunden werden, wonach ein erhöhter Cholesterinspiegel zu der gefürchteten Plaquebildung in den Blutgefässen führen würde. Trotzdem hält sich die Hypothese hartnäckig. Die Tatsache, dass cholesterinsenkende Medikamente (Statine) weltweit das umsatzstärkste Segment der Pharmaindustrie darstellen, dürfte der nötigen Aufklärung und Wahrheitsfindung zusätzlich im Wege stehen. Das Thema Cholesterin wird die Öffentlichkeit noch erschüttern, denn mehr und mehr Ärzte geben zu, dass sie ihre Patientinnen und Patienten zu Unrecht mit Statinen behandelt haben. Bei mir bekommt niemand Statine, höchstens bei einem Cholesterin-Wert über 10.

Sterblichkeit mit tiefem Cholesterin sogar höher

Cholesterin ist definitiv kein Risikofaktor für Herzinfarkt oder Hirnschlag. In einer grossen Studie war die Sterblichkeit um 30% grösser, wenn die Patienten mit Statinen und Blutverdünnern behandelt wurden anstatt mit der richtigen Ernährung. In einer soeben veröffentlichten Meta-Studie mit insgesamt 68 094 Personen über 60 Jahren war ein hoher LDL-Cholesterin-Spiegel nicht etwa mit einer höheren, sondern mit einer tieferen Sterblichkeit verbunden. Dieses Resultat steht in frappantem Widerspruch zur gängigen Cholesterin-Hypothese, wonach Cholesterin generell und insbesondere das LDL-Cholesterin zu Arterienverkalkung und gesundheitlichen Problemen führe.

Statine senken lebenswichtiges Q10

Weiter lassen Statine den Q10-Spiegel um ca. 50% absinken, was zu schweren Nebenwirkungen wie grosser Müdigkeit führen kann. Der wahre Grund, warum Menschen Arteriosklerose bekommen, ist nicht klar und muss weiter erforscht werden, aber der hohe Zuckerkonsum spielt bestimmt eine Rolle.

Bei hohen Cholesterinwerten achte ich auf eine möglichst pflanzenreiche Ernährung und den Verzicht auf Zucker. Als Nahrungsergänzung empfehle ich Omega-3-Fettsäuren (z.B. 2 Kapseln Krill-Öl), 2 Kapseln Aronia und genügend Vitamin D (mindestens 3000 IE pro Tag). Wenn jemand dennoch Statine braucht, dann nur mit der zusätzlichen Einnahme von Q10, um die medikamentenbedingte Absenkung des Q10-Spiegels auszugleichen.

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Magensäureblocker: alles andere als harmlos

Sie werden massenhaft verschrieben, man nimmt sie oft dauerhaft, sie galten lange als völlig harmlos, doch dieser Ruf kommt jetzt ins Wanken: die Rede ist von Magensäure- oder Protonenpumpenblockern, welche von Patienten mit Sodbrennen oder Reflux eingenommen werden. Zwischen 2000 und 2008 erhöhte sich der Konsum dieser Medikamente zum Beispiel im Kanton Genf um rund 500%. Sie werden zu oft, zu lange, zu oft unnötigerweise und manchmal bereits Kindern verschrieben. Und dies obwohl die Säureblocker bei rund einem Drittel der Patienten ohne jede Wirkung bleiben. Bei einem Reizmagen helfen sie nur in 10 bis 15 Prozent der Fälle und bei einem Reizdarm überhaupt nicht. Trotzdem wird in solchen Fällen oft einfach die Dosis hochgeschraubt.

Niereninsuffizienz und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die Protonenpumpenblocker binden an bestimmte Zellen des Magens und hemmen so die Magensäure-Produktion. Weil sie sehr selektiv wirken, galten sie lange als sehr sicher. Doch nun zeigt eine Studie, dass sie bei jahrelanger Einnahme die Nieren schädigen und zu einer chronischen Niereninsuffizienz führen können. Bei einer Langzeittherapie mit Säureblockern kann der Körper die Vitalstoffe Magnesium, Kalzium und Vitamin B12 schlechter aus der Nahrung aufnehmen. Damit erhöht sich das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche. Das Vitamin B12 fehlt bei wichtigen Stoffwechselprozessen. Im nun weniger sauren Magen können gefährliche Bakterien besser überleben und schwerwiegende Magen-Darm-Infektionen auslösen. Schliesslich können Nahrungsmittelunverträglichkeiten entstehen, weil die Nahrung teilweise unverdaut in den Darm gelangt.

Cayenne als Alternative

Sodbrennen und ein starker Rückfluss von säurehaltigem Mageninhalt in die Speiseröhre (saures Aufstossen, Reflux) sind schmerzhaft und unangenehm. Betroffene schlafen schlecht und sind in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Nichts dagegen tun, ist also keine Option. Glücklicherweise hält die Natur sanftere und nebenwirkungsfreiere Möglichkeiten bereit, um den Magen zu schützen, z.B. Cayenne-Pfeffer. Statt die Säureproduktion zu blockieren, kurbelt das scharfe Cayenne die Produktion der schützenden Schleimschicht auf der Magenschleimhaut an. So hat man beides: einen sauren Magen, wie er zur Verdauung und zur Abwehr unerwünschter Bakterien notwendig ist und eine von mehr Schleim geschützte  Magenschleimhaut. Der Magen wird ruhiger, verkrampft sich weniger, ist vor übermässiger Säure geschützt und lässt die Speiseröhre in Ruhe.

Langsam umstellen

Wichtig ist, die Säureblocker nicht sofort abzusetzen, sondern langsam auszuschleichen. Sonst wird wegen einem Feedback-Mechanismus die Säure-Produktion des Magens plötzlich übermässig gesteigert. Dieser Rebound-Effekt tritt bereits nach achtwöchiger Einnahme auf. Umgekehrt kann man auch die Dosis des Cayenne-Pfeffers langsam steigern und z.B. zuerst nur eine Kapsel zusammen mit dem Essen einnehmen und so gewissermassen verdünnen. Bei guter Verträglichkeit kann man auf zwei Kapseln hochgehen und diese jeweils nach dem Essen einnehmen. Statt Kapseln einzunehmen, kann man auch seine Mahlzeiten sehr kräftig mit Cayenne-Pfeffer würzen, das ist jedoch nicht jedermanns Sache.

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Körpergewicht reduzieren mit grünem Kaffee und Braunalgenpulver

In einem früheren Blogbeitrag habe ich bereits beschrieben, wie man sein Körpergewicht nachhaltig reduzieren kann: Man muss dazu die Portionengrösse der Beilagen (Teigwaren, Kartoffeln, Brot und Reis) halbieren, die Gemüseportionen verdoppeln und wenn möglich auf Süssigkeiten und Süssgetränke ganz verzichten. Idealerweise reduziert man die Kalorienzufuhr um ca. 10% und achtet darauf, die Kohlenhydrate möglichst nur am Morgen und Mittag einzunehmen. Kohlenhydrate am Abend erhöhen den Insulinspiegel während der ganzen Nacht und blockieren so den Fettabbau. Bewegung und Sport sind wichtig, tragen aber letztlich nur wenig zu Gewichtsreduktion bei.

Grüner Kaffee und braune Algen

Ergänzend kann man den Fettabbau mit Nahrungsergänzungsmitteln wie beispielsweise Extrakten aus grünem Kaffee unterstützen. Grüner, ungerösteter Kaffee ist reich an Chlorogensäure, einer Substanz, die gleich in dreifacher Hinsicht senkend auf den Blutzuckerspiegel wirkt. Dadurch wird weniger Fett gebildet und das Wunschgewicht kann eher erreicht und gehalten werden.

Braunalgenpulver kann die Gewichtsabnahme ebenfalls unterstützen. Diese Algen sind reich an langkettigen Polyphenolen, welche die Aktivität von zwei wichtigen Verdauungsenzymen (Lipase und Amylase) um etwa die Hälfte reduzieren. Da Lipasen wichtig sind zur Verdauung von Fetten, Amylasen hingegen Kohlenhydratketten aufspalten, vermindert Braunalgenpulver die Aufnahme von Fetten und Kohlenhydraten. In Studien haben Probanden dadurch in 8 Wochen im Schnitt 2,8 kg abgenommen.

Isst man weniger Kohlenhydrate und nimmt man gleichzeitig Produkte ein, welche sowohl einen Extrakt aus grünen Kaffeebohnen wie auch Braunalgenpulver enthalten, hat man gute Chancen, sein Körpergewicht nachhaltig reduzieren zu können.

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Abnehmen - aber wie?

Abnehmen – aber wie?

Übergewicht als weltweites Problem

Weltweit sind geschätzte 2 Milliarden Menschen übergewichtig. Das ist rund ein Viertel der Weltbevölkerung. In der Schweiz waren es 2012 über 40 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner, welche einen Body-Mass-Index von über 25 aufwiesen und damit als übergewichtig galten. Übergewicht reduziert nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern schädigt auch ihre Gesundheit. Häufige Folgen sind Diabetes Typ II, hohe Cholesterin-Werte und hoher Blutdruck, was wiederum Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle begünstigen kann. Die Kosten all dieser Folgekrankheiten von Übergewicht werden in der Schweiz auf 6 Milliarden Franken pro Jahr geschätzt.

Weniger Kohlenhydrate essen – vor allem am Abend

Wie also abnehmen? Meine grundlegende Empfehlung: Die Portionengrösse der Beilagen (Teigwaren, Kartoffeln, Brot und Reis) halbieren, die Gemüseportionen verdoppeln und wenn möglich auf Süssigkeiten und Süssgetränke ganz verzichten. Idealerweise reduziert man die Kalorienzufuhr um ca. 10% und achtet darauf, die Kohlenhydrate möglichst nur am Morgen und Mittag einzunehmen. Kohlenhydrate am Abend erhöhen den Insulinspiegel während der ganzen Nacht und blockieren so den Fettabbau. Bewegung und Sport sind wichtig, tragen aber letztlich nur wenig zu Gewichtsreduktion bei. Nicht zu empfehlen ist eine Radikalkur durch gänzliches Fasten: Der Körper stellt dann nämlich auf ein Notprogramm um und verhindert den Fettabbau. Es wird nur Wasser ausgeschieden und Muskulatur abgebaut.

Sind die Hormone in Ordnung?

Wer trotz dieser Massnahmen kein Gramm Gewicht verliert, sollte seinen Progesteronspiegel im Speichel messen lassen. Ein Mangel an diesem Hormon verhindert den Fettabbau ebenfalls.

Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung

Schliesslich kann man fettverbrennende Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, z.B. Coffea Vida, ein Präparat auf der Basis von grünen Kaffeebohnen. Dieser Extrakt aus ungeröstetem Kaffee ist reich an Chlorogensäure, einer Substanz, die gleich in dreifacher Hinsicht senkend auf den Blutzuckerspiegel wirkt:

  • Chlorogensäure hemmt die Aufnahme von Glucose (Traubenzucker) im Darm,
  • Chlorogensäure hemmt das Enzym Glucose-6-Phosphatase, was zu vermehrtem Abbau der Glycogenspeicher in Leber und Muskeln führt,
  • Chlorogensäure hemmt das Enzym Amylase, sodass die Stärke in der Nahrung nicht in Glucose aufgespalten werden kann.

Insgesamt steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen weniger an, wodurch weniger Fett gebildet wird und das Wunschgewicht eher erreicht und gehalten werden kann. Diese blutzuckersenkende Wirkung von grünen Kaffeebohnen macht ihn auch zu einem vielversprechenden Kandidaten zur Behandlung von Diabetes Typ II – in Ergänzung zu getrockneten Maulbeerblättern, welche ebenfalls blutzuckersenkend wirken.

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Krebsvorsorge

Krebsvorbeugung

Krebs ist im Vormarsch

Die Häufigkeit von Krebserkrankungen nimmt dramatisch zu und die Prognosen gehen von einer nochmaligen Verdoppelung der Anzahl Neuerkrankungen in den nächsten 30 Jahren aus. Jeder von uns kennt jemanden, der betroffen ist. Es gibt viele Gründe, warum man an Krebs erkranken kann und es handelt sich um eine äusserst komplexe Krankheit.

Vorbeugung wäre wünschenswert

Trotzdem sind sich Experten einig, dass mindestens die Hälfte aller Krebsfälle vermieden werden könnte, wenn sich die Menschen vorbeugend richtig verhalten würden, was aber leider die wenigsten interessiert. Jeder hofft, ungeschoren davon zu kommen, aber jeder Dritte wird sein Verhalten noch bereuen.

Ernährung spielt eine grosse Rolle

Schulmediziner sind selten Ernährungs-Spezialisten, weil Ernährung nicht als Fachgebiet in der Ausbildung vorkommt.

Anstatt sein Unwissen in diesem Gebiet zuzugeben, behaupten immer noch viele Ärzte, Krebs habe nichts mit Ernährung zu tun. Diese Aussage könnte in wenigen Jahren als Kunstfehler betrachtet werden, weil die Forschungsergebnisse der Ernährungsmedizin erdrückend deutlich sind. Es gibt dutzende von krebshemmenden sekundären Pflanzenstoffen, deren Wirkung nachgewiesen ist.

Krebsforschung

Die bekanntesten Bücher der beiden Krebsforscher Prof. Dr. Richard Béliveau (Krebszellen mögen keine Himbeeren) und Dr. Johannes Coy (Die neue Anti-Krebs-Diät)  geben einen für Laien gut verständlichen Überblick über solche Mikronährstoffe.

Salvestrole

Dazu gehören auch die Salvestrole, die von Prof. Dan Burke und Prof. Gerry Potter in England erforscht worden sind. Meine eigene Erfahrung bestätigt diese Wirkungen eindeutig. (z.b. Salvestrol Vida 350) Die Möglichkeiten der Vitalstoffmedizin im Bereich der Krebsvorbeugung sind gross, in der Krebsbehandlung kommt es allerdings auf das Stadium an.

Wie in der Schulmedizin auch sind die Möglichkeiten im Spätstadium begrenzt, je früher man aber mit einer Behandlung beginnt, umso besser.  Mikronährstoffe sind auch in der Lage, die Wirksamkeit von Chemotherapie zu erhöhen und die Nebenwirkungen zu senken. Die Nebenwirkungen von Bestrahlungen können fast ganz vermieden werden.

Nebenwirkungen müssten nicht sein!

Bei der Krebsdiagnose kommt es auf den Focus an. Die Schulmedizin konzentriert sich auf den Tumor selbst und schiesst aus allen Rohren auf den Bösewicht, unter Inkaufnahme von groben Nebenwirkungen.

Die Vitalstoffmedizin kümmert sich nur am Rande um den Tumor, fokussiert aber auf die Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Unser Immunsystem ist in der Lage, Krebszellen abzutöten, wenn es richtig funktioniert, aber leider wird das Immunsystem durch eine Chemotherapie fast ganz ausgeschaltet. Bis es sich erholt, braucht es viel Zeit, diese Zeit kann mit Mikronährstoffen ebenfalls abgekürzt werden. 

Krebskranke brauchen Kompetenz

Leider tummeln sich viele unseriöse Therapeuten auf dem Feld der Krebsbehandlung. Krebs verzeiht aber keine Fehler, darum sollten sich Betroffene von Anfang an schlau machen über erfolgversprechende alternative Behandlungen. Jeder Krebskranke bekommt aus seinem Umfeld tausend Ratschläge, die meistens nicht viel taugen. Ich kann hier im Internet keine Behandlungsvorschläge für Krebskranke machen, weil jede Therapie individuell an die Umstände angepasst sein muss. Krebskranke gehören in die Hände von kompetenten Fachleuten.

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chronische Müdigkeit

Chronische Müdigkeit

Unzählige Menschen fühlen sich abnormal müde und würden am liebsten schon am Nachmittag ins Bett steigen. Wer sich mit diesem Symptom beim Arzt meldet, wird trotz gründlicher Untersuchung meistens keine Diagnose bekommen. Wenn das Hämoglobin, der Eisengehalt und die Schilddrüse in Ordnung sind, kann der Arzt meistens nicht mehr viel ausrichten. Die wirklichen und häufigen Ursachen von Müdigkeit sind aber chronischer Stress, Mikronährstoffmangel oder Hormonmangel.

Chronischer Stress, Burnout

Wer unter Stress steht, produziert in der Nebennierenrinde vermehrt Cortisol. Die Nebenniere ist aber nur während ca. 3 Jahren in der Lage, ständig grosse Mengen an Cortisol zu produzieren, danach fällt sie in einen Erschöpfungszustand mit raschem Abfallen des Cortisolspiegels. Daraus ergibt sich das Krankheitsbild des Burnouts, einen Zustand der völligen körperlichen und psychischen Erschöpfung. Mit einem einfachen Test, dem Cortisol-Tagesprofil, kann man erkennen, ob sich ein Mensch noch im Stress (hohes Cortisol) oder schon im Burnout (tiefes Cortisol) befindet.

Mikronährstoffe

Wer sich einseitig ernährt, leidet früher oder später an einem Mangel an lebenswichtigen Mikronährstoffen. Jugendliche, die Gemüse und Salat regelmässig wegschieben, viele Süssigkeiten essen und täglich Red Bull trinken, leiden schon im frühen Erwachsenenalter an starker Müdigkeit, die sich bis zur Arbeitsunfähigkeit ausweiten kann.

In solchen Fällen braucht es keine teuren Abklärungen, sondern ein Gespräch über den Sinn von gesunder Ernährung. Wenn den Zellen die Mikronährstoffe fehlen, können die Mitochondrien keine Energie herstellen. Wenn es der einzelnen Zelle an Energie mangelt, leidet der ganze Körper an Müdigkeit. Die Therapie ist simpel: alle wichtigen Vitalstoffe durch eine gesunde Ernährung wieder zuführen. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, können natürliche Vitamine und Mineralien in Form von Moringa oder Aronia-Extrakt eingesetzt werden.

Darmkrankheiten

Ein häufiger Grund, warum Vitalstoffe nicht genügend resorbiert werden, sind chronische Darmentzündungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, die beide vitalstoffmedizinisch nicht schwer zu behandeln sind.

Hormonmangel

Kaum jemand denkt bei chronischer Müdigkeit an die Hormone. Der Mensch hat ca. 150 Hormone, wobei nur ca. 20 erforscht sind. Unsere Hormone funktionieren nur in einem ausgewogenen Zusammenspiel, das durch Stress, Medikamente, Anti-Baby-Pille und viele weitere Faktoren schnell auseinander bricht. Mangel an Estriol, Progesteron oder Testosteron kann zu Müdigkeit und vielen weiteren Symptomen führen. Eine Messung der Hormone (besser im Speichel als im Blut) ist darum bei jeder Müdigkeit dringend angezeigt.

 

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Leistungssport und Ernährung

Leistungssport und Ernährung


Institut für Sportmedizin

Das grösste Kompetenzzentrum im deutschsprachigen Raum für Spitzensport  heisst  SALUTO, es wird geleitet vom Sportwissenschaftler Prof. Dr. Elmar Wienecke, der auch das Trainerdiplom für die Fussball-Bundesliga besitzt. Dort liegen medizinische Daten von 10,000 Spitzensportlern und dazu mehreren tausend weiteren Leistungssportlern, eine Fundgrube für die Sportmedizin, die leider solche Erkenntnisse, vor allem aus dem Ernährungsbereich, noch zu wenig umsetzt.

Verletzungen wegen Mangel an Vitalstoffen

72% aller Sportverletzungen entstehen ohne äussere Einwirkungen. Muskeln, Sehnen, Bänder, ja sogar Knochen verletzen sich nur durch die sportliche Belastung, oftmals  auf Grund mangelnder wichtiger Vitalstoffe. Wenn man die Mineralien und Spurenelemente im Blut der Sportler misst, fallen sie meistens normal aus. Trotzdem haben viele Sportler schwere Mängel an diesen Mineralstoffen auf zellularer Ebene, sie wissen es aber nicht.

Die optimale Versorgung an Vitalstoffen

Eine optimale Versorgung des Sportlers führt nachweislich zu einer höheren Leistung und zu weniger Verletzungen. Bei allen Leistungssportlern besteht oft ein Mangel an folgenden Vitalstoffen: 

  • Protein, vor allem essentielle Aminosäuren, (Empfehlung: Produkt MAP, steht für Master Amino Acid Pattern)
  • Eisen
  • Magnesium
  • Selen
  • Kalium
  • Vitamin C
  • Omega-3-Fettsäuren und L-Carnitin

Auch weitere seltene Spurenelemente sollten im Auge behalten werden.

Die richtige Ernährung

Ein Sportler braucht höhere Mengen an Kohlenhydraten, die aber so oft als möglich in komplexer Form, also Vollkornprodukten, zugeführt werden sollten. Vor jedem Training sollten die Glykogenspeicher in den Muskeln und der Leber gefüllt sein. Zucker und Weissmehl fördern aber die Entzündung und die Übersäuerung. Der Eiweissbedarf eines Sportlers ist höher als bei einem Bewegungsmuffel, ebenso der Bedarf an Fettsäuren. Ganz krass wird es aber im Bereich der Mikronährstoffe, deren Bedarf  bei Sportlern um das 3-4 fache erhöht ist. Testungen bei Profis haben ergeben, dass selbst bei 4 facher Erhöhung manchmal immer noch Mangel besteht.

Schnelle Regeneration

Nach jedem Training und Wettkampf ist der Körper übersäuert und überflutet mit freien Radikalen. Umso wichtiger sind Antioxidantien, welche zu einer wesentlich rascheren Regeneration führen. Am besten fügt man Antioxidantien dem isotonischen Getränk bei. Ich empfehle Sportler die ich behandle, das Produkt Aronia Shots (erhältlich bei der Firma Kingnature). Um möglichst alles richtig zu machen, empfiehlt sich eine Beratung bei einer Fachperson. Aber eines ist sicher: die richtige Ernährung ist leistungssteigernd!

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Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) Typ I und II

Definition Diabetes Typ I

Früher unterschied man zwischen Jugend- und Altersdiabetes, heute nennt man diese beiden Formen Typ I und Typ II. Beim Typ I kann die Bauchspeicheldrüse kein Insulin bilden und die Patienten müssen sich zeitlebens Insulin spritzen. Diese Form von Diabetes betrifft nur 5% aller Patienten, vorwiegend Jugendliche. 

Definition Diabetes Typ II

95% aller Diabetiker leiden unter Typ II, eine erworbene Form, die vor allem auf falsche Ernährung zurück zu führen ist.

Zunahme der Zuckerkrankheit

Die Zahl der Diabetiker hat sich in der Schweiz in den letzten 10 Jahren von 250,000 auf 500,000 verdoppelt, in Deutschland sind es 8 Millionen.  Ein Diabetiker kostet die Krankenkasse pro Jahr Fr. 6000.-, d.h. diese Krankheit kostet pro Jahr in der Schweiz 3 Milliarden Franken!

Ursachenbehebung des Diabetes

Niemand wagt es, die Schuldfrage zu stellen, aber die Faktenlage ist eindeutig: Diabetes ist bei richtiger Ernährung vermeidbar. Leider ist es viel einfacher, Medikamente zu schlucken als seine Gewohnheiten umzustellen.

Behandlung der Zuckerkrankheit

Falls Sie von Diabetes betroffen sind, brauchen Sie eine Ernährungsberatung , Mut und einen festen Willen. Allein mit einer Gewichtsreduktion von 10 kg könnten Sie den Blutzuckerspiegel schon massiv senken. Abnehmen ist mit Beratung gar nicht so schwierig wie Sie denken, es geht ohne hungern, wenn man weiss wie. Mit Diabetes ist meist Übergewicht, hoher Blutdruck und hohes Cholesterin verbunden (metabolisches Syndrom) , das kann nur mit engmaschiger Beratung angegangen werden, die Chancen auf eine Heilung sind dabei gross.

Behandlung von Diabetes mit natürlichen Produkten

Das beste Mittel in der Natur, um den Blutzucker zu senken, sind getrocknete Maulbeerblätter (Kapseln zu beziehen in meiner Praxis oder Tee bei www.honlai.ch)

 

 

 

 

 

 

 

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Demenz und Alzheimer, die gefürchtete Alterskrankheit

Demenz

Wir alle fürchten uns davor, im Alter dement zu werden und dabei alle intellektuellen Fähigkeiten zu verlieren und pflegebedürftig zu werden. In unseren Altersheimen sind ein Drittel aller Bewohner dement, was einen enormen pflegerischen und finanziellen Aufwand kostet.

Alzheimer

Die häufigste Form der Demenz, der Morbus Alzheimer, ist aber nicht einfach nur Schicksal. Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Vorbeugung, die aber früh begonnen werden muss, weil die Entstehung einer Demenz 20 bis 30 Jahre benötigt.

Vorbeugung gegen Demenz, möglichst in jungen Jahren

Am besten beginnt man der Demenz und dem Alzheimer deshalb schon ab dem Alter 30 mit sinnvollen Massnahmen wie Sport, kein Übergewicht, normaler Blutdruck, Hirntraining und vielen sozialen Kontakten, vorzubeugen.

Behandlung mit chemischen Medikamenten gegen Demenz und Altsheimer unbefriedigend

Es gibt zwar Medikamente gegen Alzheimer, die sogenannten Antidementiva, die aber im besten Fall eine Demenz um 2-3 Jahre aufschieben und nur im Frühstadium wirken. Bei manifester Demenz gibt es keine Hilfe mehr zur Verbesserung.

Alternative Behandlungsmethoden gegen die Alterskrankheit

Das wichtigste zur Vorbeugung gegen Demenz ist die Ernährung. Sie muss zuckerarm, omega-3- und antioxidantien-reich sein. Die beste Wirkung hat das Gewürz Kurkuma, das grundsätzlich die Nervenfunktionen verbessert. Es wurden sogar leichte Verbesserungen bei schwer dementen Personen festgestellt, wenn sie täglich Kurkuma zu sich genommen hatten. Kurkuma als Gewürz kann uns schnell verleiden, darum gibt es auch Kapseln (Kurkuma Vida), für eine Vorbeugung genügen 3 Kapseln pro Tag, bei schon bestehender Demenz  braucht es 3x2. Dazu empfehle ich  Q10, Leinöl oder Fischölkapseln und Aronia-Extrakt.

Demenz-vorbeugende alternativmedizinische Produkte

Kurkuma (z.b. Kurkuma Vida 3x1 Kapseln)

Genug Omega-3 Fettsäuren (Leinöl oder Fischölkapseln)

Vitamin-B Komplex mit Folsäure

OPC (z.b. Aronia Vida 3x1 Kapseln)

Kaffee 3-5 Tassen

Ev. noch Phosphatidylserin

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Moringa - das natürliche Polyvitamin

Moringa – die natürliche Polyvitamintablette

Vitamintabletten sind populär, die Umsätze steigen auch bei uns. In den USA gehört es zum guten Ton, Dosen mit 1000 Kapseln im Küchenschrank zu haben und wie Bonbons zu schlucken. Leider nützen alle diese Kapseln nicht allzu viel, wenn man sich nicht auch gesund ernährt, also mit vielen Ballaststoffen, denn nur so können die Vitamine im Darm aufgenommen werden.

Pharma gegen Vitaminpräparate

Die Pharmaindustrie versucht mit fragwürdigen Studien zu beweisen, wie „schädlich“ Vitaminpräparate seien. Dabei wird den Probanden jeweils nur ein einzelnes Vitamin hoch dosiert gegeben, was aus Sicht der Vitalstoffmedizin immer ein Unsinn ist.

Mangel an Nährstoffen und Vitaminen

Trotz unseren vollen Supermärkten leiden mehr als die Hälfte aller Menschen an einem Vitamin- und Mikronährstoffmangel. Dieser stammt mehrheitlich von unserem ungesunden Essverhalten und der nährstoffarmen Nahrung durch moderne Anbaumethoden (Monokultur, chemische Düngemethoden, Spritzmittel etc.)

Künstliche Vitaminpräparate

Eine Substitution macht deshalb Sinn, aber sie sollte natürlich sein. Fast alle Vitaminpräparate auf dem Markt enthalten vorwiegend synthetische, also chemisch hergestellte Vitamine, welche nachweislich weniger gut wirken als natürliche. Natürliche Moleküle tragen immer eine bioenergetische Information, welche den synthetischen fehlt, und die für den Nutzen entscheidend sind.

Natürliche Vitaminbombe und Nahrungsergänzung in einer Kapsel

Die nährstoffreichste Pflanze der Welt ist der Moringabaum (Moringa oleifera), woran man fast alles essen kann. In den Blättern finden sich bedeutende Mengen der Vitamine A, B1, B2, B3, B6, B7, C, D, E und K, dazu die wichtigen Mineralien Kalzium, Kalium, Eisen, Kupfer, Mangan, Magnesium, und Zink. Als Bonus gibt es noch zahlreiche Antioxidantien und Polyphenole oben drauf.

Wenn Sie das nächste Mal daran denken, aus irgendeinem Grund Vitamine zu kaufen, denken Sie zuerst an Moringa, zum Beispiel die biologischen Moringa Vida. Ich empfehle meinen Patienten hochwertige Moringaprodukte, welche von Hand geerntet wurden und chemisch unbehandelt sind (z.b. Moringa Vida)

 

 

 

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Morbus Crohn, chronische Darmkrankheit

Definition Morbus Crohn

Bei dieser heimtückischen Krankheit handelt es sich um eine chronische Entzündung, die herdweise auftreten kann von der Mundhöhle bis zum Enddarm, aber den Dünndarm bevorzugt. Die Ursache ist unklar, die Krankheit wird aber allgemein als autoimmun eingestuft, das heisst der Körper bildet Antikörper gegen das eigene Gewebe.

Symptome bei Morbus Crohn

Die betroffenen Morbus Crohn Patienten leiden vor allem unter Bauchschmerzen und Durchfall, der auch blutig-schleimig sein kann, Appetitverlust, Müdigkeit, Blutarmut und Gelenkschmerzen. Weil im entzündeten Darm kein Eisen aufgenommen wird, führt es langfristig zu Anämie (Blutarmut). Bei chronischen Darmentzündungen können die Nährstoffe grundsätzlich nicht richtig resorbiert werden, darum sind die Patienten oft müde. (Vitalstoffmangel) 

Diagnosestellung

Die Diagnose von Morbus Crohn wird primär durch eine Darmspiegelung gestellt. Chronischer Durchfall muss in jedem Fall abgeklärt werden.

Ursache

Nach meiner Erfahrung spielen beim Morbus Crohn fast immer Nahrungsmittelunverträglichkeiten des Allergie Typs III eine wichtige Rolle. Von vielen Ärzten und Allergologen wird dieser Allergie Typ nicht anerkannt, meine Ergebnisse sprechen aber zum Glück eine andere Sprache.

Nahrungsmittel und natürliche Produkte gegen Beschwerden

Werden die nicht vertragenen Nahrungsmittel gemieden, geht es meistens schon rasch besser. Die Entzündung im Darm kann zusätzlich mit Klinoptilolith, Kurkuma Vida Kapseln und Aronia Extrakt behandelt werden. Im akuten Morbus Crohn Schub dürfen keine blähenden Nahrungsmittel gegessen werden, sobald die Entzündung aber abgeklungen ist, sind ballaststoffreiche Nahrungsmittel  umso wichtiger.

Behandlung von Morbus Crohn

Die schulmedizinische Behandlung von Morbus Crohn besteht vorwiegend in der Gabe von Cortison und Immunsuppressiva. Bessert sich der Zustand trotzdem nicht, werden die am meisten entzündeten Darmabschnitte operativ entfernt. Die Krankheit ist damit aber nicht geheilt, sondern schreitet an andern Darmabschnitten weiter. Ich rate wenn immer möglich von einer Operation ab.

 

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Blasenentzündung (Cystitis), Harnwegsinfekte

Blasenentzündung (Cystitis), Harnwegsinfekte

Blasenentzündungen sind sehr häufig, vor allem bei Frauen. 10-15% aller Frauen erleiden jährlich eine Blasenentzündung. Der Grund ist die bei Frauen kurze Harnröhre, die von Bakterien aus dem Darm leicht durchwandert werden kann. Bei Männern ist die Cystitis selten, ausser bei älteren Männern mit Prostatavergrösserung, weil sie die Blase nicht mehr vollständig entleeren können.

Was sind die Symptome einer Blasenentzündung

Hauptsymptome sind Brennen beim Wasserlösen, ständiger Harndrang und dunkler Urin. Eine Blasenentzündung an sich ist zwar harmlos, wenn man aber zu spät behandelt, kann die Entzündung durch die Harnleiter in die Nierenbecken aufsteigen. Die Diagnose ist bei den entsprechenden Beschwerden schon fast sicher, untersucht man den Urin unter dem Mikroskop, findet man vermehrte weisse Blutkörperchen (Leukozyten) und Bakterien.

Die Behandlungsmethoden von Harnwegsinfekten

Die Schulmedizin rät zu viel trinken und Antibiotika. Bevor man jedoch zu Antibiotika greift, lohnt sich aber ein Versuch mit natürlichen Mitteln. Blasen- und Nierentees allein sind sicher zu schwach, schon viel besser wirkt Preiselbeersaft (Cranberry), was schon lange auch den Ärzten bekannt ist. Noch besser als Preiselbeersaft wirkt Aronia-Extrakt, (z.b. Aronia Vida) weil die Wirkstoffkonzentration höher ist. Die Blätter der Artemisia annua Pflanze wirken genau gleich gut wie ein Antibiotikum, aber ohne Nebenwirkungen, was meine Patienten freut. Leider sind Artemisia Blätter nicht im Handel erhältlich, nur über Fachpraxen.

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Vorbeugung und Schutz vor Grippe - Impfen Ja oder nein

Vorbeugung und Schutz vor Grippe  -  Impfen ja oder nein

Jeden Herbst stehen viele Verunsicherte vor der Frage: soll ich mich gegen Grippe impfen lassen. Schliesslich wird uns von offizieller Seite ein fast 100%iger Schutz und eine Senkung der Grippetodesfälle von 50% versprochen. Instinktiv spüren viele Menschen aber, dass hier etwas nicht stimmen kann. Und tatsächlich zeigte eine Studie aus dem Jahr 2006 bei 260,000 Kindern unter 2 Jahren, dass die Impfung gegenüber Placebo kaum ein besseres Resultat ergab.

Link Impfstudie Kinder 2006

Nicht viel besser sieht es bei älteren Menschen aus, wie eine Studie aus dem Jahr 2010 zeigt.

Link Impfstudie ältere Menschen 2010. 

Der Nutzen einer Grippe-Impfung ist also wesentlich geringer als uns vorgegaukelt wird. Aber schlimmer noch, viele der Geimpften klagen danach über wochenlanges vor sich hin Kränkeln. Eine zusätzliche Gefahr besteht bei Grippe-Geimpften darin, anfälliger für die Vogel- und Schweinegrippe zu werden.

Link Impfstudie Schweinegrippe

Kinder werden anfälliger für Infektionen mit Subtypen-Viren, weil ihr Immunsystem durch die Impfung geschwächt worden ist.

Link Impfstudie Infektionen Subtypen-Viren.

Haben Sie gewusst, dass Ihnen mit jeder Impfung Quecksilber oder Aluminium gespritzt wird, weil es keine anderen Trägerstoffe gibt?

Was für einen Schutz gibt es sonst vor Grippe?

Wenn also die Grippe-Impfung mindestens fragwürdig ist, wie sollen wir uns denn davor schützen, denn keiner von uns möchte krank werden. Eine echte Grippe wird von den Influenza Viren A oder B verursacht. Die meisten von uns erkranken aber „nur“ an einer Erkältungskrankheit, die viel harmloser verläuft als eine echte Grippe. Die Ansteckung erfolgt über eine sogenannte Tröpfcheninfektion, wird also vor allem durch Husten und Niesen übertragen. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit beträgt 1 - 5 Tage.

Um auch im Winter gesund zu bleiben, empfehle ich folgende Massnahmen, die vor allem den Aufbau eines wirksamen Immunsystems zum Ziel haben:

-        Genügend Bewegung und frische Luft auch wenn es kalt ist

-        Gesunde Ernährung mit viel Gemüse, Salat und Früchten

-        Extra viel natürliches Vitamin C (aus Orangen, Mandarinen, Grapefruits und Kiwis)

-        Zusätzliches Vitamin D3 aus der Apotheke, Erwachsene 1500 Einheiten pro Tag, Kinder 500 bis 1000 Einheiten, von November bis Ende März

-        Genügend Omega-3 Fettsäuren, entweder durch den Konsum von 2x Fisch pro Woche oder einem Esslöffel Leinöl (das beste Leinöl ist erhältlich bei www.vitapower.ch)

-        Aronia Vida Kapseln 2-3 x 1 / Tag, enthalten  viele entzündungshemmende Polyphenole. (www.kingnature.ch)

-        Moringa Vida Kapseln 2-3 x 1 / Tag als zusätzliche natürliche Vitamine (www.kingnature.ch)

Mit diesen Massnahmen komme ich schon über 20 Jahre grippefrei durch jeden Winter. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude auch bei Schnee und Kälte.

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Behandlung von Reflux - Saures Aufstossen

Reflux - das saure Aufstossen in der Speiseröhre

Das Wort Reflux bedeutet Rückfluss. Gemeint ist damit in der Medizin meistens der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (gastroösophagealer Reflux)  Es gibt aber auch andere Rückflüsse, z.B. von der Blase in den Harnleiter.

Ursache des Rückflusses ist der Schliessmuskel zwischen Magen und Speiseröhre, der nicht mehr richtig funktioniert. Dadurch gelangt Mageninhalt, der wegen der Magensäure sehr aggressiv ist, zurück ins untere Drittel der Speiseröhre, wo langfristig eine chronische und schmerzhafte Entzündung entsteht.

Wie erkenne ich Reflux

Die typischen Beschwerden sind brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, oft auch nachts, und saures Aufstossen. Um die Diagnose sicher zu stellen, muss eine Gastroskopie durchgeführt werden (Magenspiegelung). Ein Alarmzeichen sind schmerzhafte Schluckstörungen und Gewichtsverlust.

Die schulmedizinische Behandlung

Die schulmedizinische Behandlung besteht ausschliesslich in Medikamenten, sogenannten Protonenpumpenblocker, welche die Magensäure deutlich reduzieren. Das meistverschriebene Medikament heisst Pantoprazol, ist sehr wirksam, muss aber sehr lange eingenommen werden. (Nebenwirkungen bei langfristiger Einnahme entnehmen sie der Packungsbeilage des entsprechenden Medikaments) Weiter wird empfohlen, auf Rauchen, Alkohol, Kaffee und scharfe Gewürze zu verzichten.

Die natürliche Behandlung des sauren Aufstossens mit Cayenne

Bei den scharfen Gewürzen hat die Naturheilmedizin eine wesentlich andere Ansicht. Cayenne Pfeffer erhöht markant die schützende Schleimschicht im Magen, wodurch die Säure die Magenschleimhaut nicht mehr angreifen kann, also genau das Gegenteil, was die meisten Menschen glauben. Da man Cayenne Pfeffer nicht einfach essen kann, gibt es Kapseln (Caye vida), welche erst im Magen die Wirkung entfalten. Die Dosis muss langsam erhöht werden, man beginnt mit einer Kapsel nach der Hauptmahlzeit und steigert die Dosis nur, wenn man sie gut erträgt. Cayenne Kapseln haben nach meiner Erfahrung eine bessere Wirkung als Pantoprazol und sie helfen erst noch, etwas Fett zu verbrennen, da es den Stoffwechsel anregt.

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