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Vitalstoffmedizin erklärt
Die integrative Medizin verbindet das Beste aus Schul- und Komplementärmedizin. Die Vitalstoffmedizin ist ihr natürlicher, wissenschaftlich fundierter und esoterikfreier Zweig — hochdosiert, aus ärztlicher Praxis, 100 % natürlich.
100 % natürlich
Wissenschaftlich geprüft
Esoterikfrei
Aus ärztlicher Praxis
Das Beste aus zwei Welten
Die Integrative Medizin kombiniert das Beste aus der Schul- und der Komplementärmedizin. Unter letzterer wird ein breites Spektrum von Behandlungsmethoden verstanden, welche z.T. auf anderen Modellen der Krankheitsentstehung und deren Behandlung basieren als jene der Schulmedizin. In der Integrativen Medizin ergänzen sich nun diagnostische und therapeutische Methoden aus beiden Welten und das Angebot für den Patienten wird zu seinem Wohl erweitert.
Ein Zweig der Komplementärmedizin ist die Vitalstoffmedizin, auch Orthomolekularmedizin. In dieser Behandlungsform wird davon ausgegangen, dass einem Grossteil sogenannter Zivilisationskrankheiten und chronischer Erkrankungen Mängel an Vitalstoffen zugrunde liegen. Dementsprechend werden die Erkrankungen durch eine hochdosierte Supplementation mit den fehlenden Vitalstoffen behandelt.
Viele Zivilisationskrankheiten und chronische Erkrankungen entstehen, weil wir einen Mangel an Vitalstoffen haben.
Dr. med. Heinz Lüscher
Wenn den Zellen die Bausteine fehlen
Ein hoher Prozentsatz der Zivilisationskrankheiten kann auf die heutige Ernährung sowie den Lebensstil und einem damit verbundenen Mangel an Vitalstoffen zurückgeführt werden. Vitalstoffe (auch Mikronährstoffe) sind als Bausteine an über 100’000 komplexen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper beteiligt und Mängel können dementsprechend zu vielfältigen Problemen führen. Diese können sich in unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Energielosigkeit und Leistungseinbussen zeigen, auch Konzentrationsprobleme, depressive Verstimmungen oder häufige Infekte sind typische Anzeichen. Langfristig spielen Vitalstoffmängel eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheumatische Erkrankungen, Neurodegenerative Erkrankungen, Demenzen, Depressionen und Burnout oder Krebs.
50–70 %
der Zivilisationskrankheiten hängen mit Ernährung und Vitalstoffmangel zusammen
100’000+
Stoffwechselvorgänge, an denen Vitalstoffe als Bausteine beteiligt sind
11
Risikogruppen, in denen ein Mangel besonders häufig auftritt
Nährstoffverarmte Lebensmittel
Gemüse und Früchte von heute enthalten längst nicht mehr so viele Vitalstoffe wie noch vor 100 Jahren.
Dr. med. Heinz Lüscher
Immer noch wird von vielen Fachleuten daran festgehalten, dass Menschen, die sich «gesund» ernähren, keinen Mangel an Vitalstoffen erleiden, doch leider ist dem schon lange nicht mehr so. Es gibt viele Gründe dafür, warum unsere Gemüse und Früchte längst nicht mehr die für den Körper nötigen Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen usw. enthalten; z.B. Massenproduktion, Kunstdünger, Pestizide, Ernte in unreifem Zustand, lange Transportwege und lange Liegezeiten im Laden. Biologisch angebautes Gemüse aus dem eigenen Garten enthält tatsächlich noch gleich viele Vitalstoffe wie vor 100 Jahren, greife sonst zu frischen, saisonalen und konsequent biologisch angebauten Produkten.

Elf Risikogruppen für einen Vitalstoffmangel
Ein Mangel kann grundsätzlich jeden treffen. Besonders häufig betroffen sind jedoch diese elf Gruppen — und die meisten Menschen erkennen sich in mehr als einer davon wieder.
Menschen über 50
Raucher
Regelmässige Alkoholkonsumenten
Vegetarier und Veganer
Schwangere und Stillende
Sportler
Jugendliche
Menschen mit Stress
Menschen, welche sich unausgewogen ernähren
Allergiker
Übergewichtige
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Was wirklich hilft
Am besten ist es selbstverständlich immer, möglichst zu versuchen, Krankheiten vorzubeugen. Dies ist möglich, wenn man sich bewusst so gesund und ausgewogen wie möglich ernährt und im Bedarfsfall zusätzlich individuell nötige Vitalstoffe als Nahrungsergänzung zu sich nimmt. Auch moderate Bewegung, eine gesunde Work-Live-Balance, eine positive Lebenseinstellung usw. spielen eine wichtige Rolle für die körperliche und psychische Gesundheit.
Vitalstoffe entfalten ihre Wirkung allerdings nur, wenn du dich zusätzlich gesund ernährst. Einfach Nahrungsergänzungen zu schlucken und mit Fastfood weiterzufahren, führt nicht zum Ziel — und genau diese Ehrlichkeit unterscheidet seriöse Vitalstoffmedizin von leeren Versprechen. Weil das Fachgebiet komplex ist, brauchst du für die richtigen Entscheidungen fachkundige Begleitung.
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Vitalstoffmedizin und Schulmedizin — kein Widerspruch.
Die Vitalstoffmedizin «verträgt» sich hervorragend mit der Schulmedizin und ist bei fast jeder Erkrankung sinnvoll und hilfreich, insbesondere bei chronischen. Im Gegensatz zu den Medikamenten, welche in der Schulmedizin normalerweise sehr oft und schnell verordnet werden, sind die Wirkungen der Vitalstoffe sehr breit (in jeder Körperzelle). Somit wird die gesamte Körperenergie erhöht, freie Radikale reduziert, das Immunsystem gestärkt und Entzündungen entgegengewirkt, was bei jeder Erkrankung förderlich und erwünscht ist. Auch sind bei der Gabe von Vitalstoffen nur selten Nebenwirkungen zu erwarten und sie gehen nur selten Interaktionen mit Medikamenten ein, was sie zusätzlich zu einer willkommenen Therapie macht.
Wissenschaftlich geprüft heisst bei uns: belegt.
«100 % natürlich» ist keine Ausrede für «unbewiesen». Zu unseren Wirkstoffen führen wir die Studienlage transparent auf — hier vier Beispiele aus den Porträts von Vitamin D3 und Magnesium.
Vitamin D3
Um den Vitamin-D-Spiegel im Blut zu erhalten, sind täglich rund 2000 IE notwendig — eine wichtige Grundlage für die richtige Dosierung.
Holick M. F. et al., Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2011
Vitamin D3
Bei ausreichender Vitamin-D-Versorgung kommt es bei älteren Menschen zu signifikant weniger Stürzen — ein zentrales Anliegen der Sturz- und Knochenbruchprävention.
Basler Sturzstudie · Bischoff H. A. et al., Journal of Bone and Mineral Research, 2003; 18: 343–351
Magnesium
In einer Studie an postmenopausalen Frauen liess sich das Fortschreiten der Osteoporose durch die alleinige Gabe von Magnesium stoppen.
Sojka J. E. & Weaver C. M., Nutrition Reviews, 1995; 53 (3): 71–74
Magnesium
Eine Meta-Analyse aus 11 randomisiert-kontrollierten Studien zeigt: Bei erhöhten Werten senkt Magnesium den Entzündungsmarker CRP signifikant — bei gesunden Teilnehmern bleibt er unverändert.
Meta-Analyse, 11 RCT, 2017 · PubMed 28545353
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