Pollen – Zauber der Schöpfung

Dr. med. Heinz Lüscher

 

Pollen liefern Energie und Nährstoffe

Da Pollen Allergien verursachen können, werden sie von vielen Menschen gehasst. Wenn man sich aber mit Pollen befasst, erschliesst sich einem ein Wunder der Natur und die Grösse des Schöpfers. Pollen sind der männliche Teil einer Pflanze, der sich mit dem weiblichen Stempel vereint und so eine neue Pflanze entstehen lässt. Pollen werden durch Wind und Insekten von einer Pflanze zur nächsten übertragen. Jede Pflanze hat einen artspezifischen Pollen, wie bei uns die DNA.

Pollen bestehen aus einer Pollenhülle, wo wir einer grenzenlosen Formenvielfalt begegnen, und dem Polleninhalt. Einzelne Pollenhüllen sind glatt, andere weisen Zacken auf mit Widerhaken, die unter dem Mikroskop aussehen wie historische Waffen. Auf den Schleimhäuten des Atemtraktes können sie entsprechende Beschwerden auslösen. Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma werden immer von den Schleimhäuten ausgelöst. Wenn man die gleichen Pollen schluckt, passiert nichts Negatives.

Bienen können die Pollenhüllen mit Enzymen auflösen und mit ihrem Speichel vermischen. So entsteht ein bekannter Mix, nämlich Gelée Royale. Bienenköniginnen ernähren sich davon, und sie leben bis 10 mal länger als Arbeiterinnen und werden 3 mal so gross. Daraus kann man den unglaublichen Nährwert von Pollen erkennen.

Der Mensch ist für pflanzliche Nahrung angelegt. In Pollen haben mehr als 80% aller unserer Lebensmittel ihren Ursprung. 35 Gramm Pollen täglich würden unseren gesamten Bedarf an Mikronährstoffen decken. Rohpollen können aber nicht verdaut werden, weil die Pollenhüllen durch die menschlichen Verdauungsenzyme nicht aufgespalten werden können.

Pollen sind eine hochenergetische und hochkomplexe Substanz, in der das Geheimnis des Lebens gelagert ist.

Bienenpollen

Bienenpollen sind beliebt, aber teuer. Sie werden gewonnen, indem man vor den Bienenhäuschen feinmaschige Drahtgitter anbringt, wobei die Bienen beim Durchflug ihren mitgebrachten Pollen abstreifen. Dieser Bienenpollen ist aber ein unbekanntes Gemisch von Pollen verschiedener Pflanzen und enthält auch die chemischen Stoffe, die von den Bauern versprüht worden sind. Bienenpollen ist darum nur Pollen zweiter Qualität.

Blütenpollen

Schwedischen Pollenforschern ist es gelungen, Pollenhüllen aufzuspalten und so den wertvollen Polleninhalt rein zu gewinnen. Sie haben auch sehr grosse Staubsauger entwickelt, welche über die Felder gefahren werden während der Blütezeit. So können die Pollen in grossen Mengen gewonnen werden. Bis heute sind mehr als 3000 Mikronährstoffe in Polleninhalt gefunden worden, vermutlich sind es aber noch einige tausend mehr. Wenn ein einziger Mikronährstoff aus dem Pollen entfernt wird, wächst nach einer Befruchtung absolut nichts mehr. Nur das Zusammenspiel sämtlicher Mikronährstoffe ist wirksam. Hier die sensationelle Zusammensetzung von Blütenpollen:

  • Vitamine: alle
  • Mineralien: alle
  • Spurenelemente: alle
  • Essentielle Aminosäuren: alle
  • Essentielle Fettsäuren: alle
  • Bekannte Enzyme: fast alle
  • Flavanoide: alle

Unser Körper ist nichts anderes als verdaute Nahrung. Er braucht für seinen gesunden Betrieb sämtliche Mikronährstoffe. Wenn welche fehlen, ist der Körper nur so gesund wie sein schwächstes Glied. In unserer modernen Ernährung fehlen leider zahlreiche dringend notwendige Mikronährstoffe. Blütenpollen enthält alle Nährstoffe in natürlicher Form.

Antioxidantien

Neben den bekannten Antioxidantien, die wir von aussen zuführen wie Vitamin C, Vitamin E oder OPC, gibt es auch körpereigene Antioxidantien, nämlich Superoxiddismutase (SOD) und Glutathion. Diese Stoffe sind zwar in einigen Lebensmitteln enthalten, jedoch nicht in bioverfügbarer Form, d.h. sie können im Darm nicht aufgenommen werden. Die schwedischen Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, das SOD und Glutathion aus Pollen und Stempeln bioverfügbar macht.

Im wesentlichen werden drei Pollenarten unterschieden: wasserlösliche Pollen, fettlösliche Pollen und leberwirksame Pollenextrakte.

Wasserlösliche Pollen WLP

  • Ist ein Lebensmittel
  • Ist kein Stimulans
  • Die Nährstoffe gelangen in 30 Minuten ins Blut
  • Enthält bioverfügbare SOD und Glutathion
  • Wirken besser antidepressiv als alle Medikamente (weil Energie und Depression nicht gleichzeitig in einem Körper vorkommen können)
  • Starkes Antiallergikum (weil die allergische Wirkung von Pollen im Herstellungsverfahren eliminiert worden ist)
  • Wirkt abschwellend, auch nach Sportunfällen
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Wirkt leistungssteigernd
  • Bewirkt eine schnellere Regeneration nach sportlichen Leistungen
  • Keine Toxizität bekannt
  • Keine Nebenwirkungen bekannt
  • Keine Wechselwirkungen mit Medikamenten bekannt
  • Keine Höchstdosis bekannt

Fettlöslicher Pollen FLP

Dieser wird vorwiegend aus Roggenpollen gewonnen. Studien haben gezeigt, dass diese Pollen eine hervorragende Wirkung haben bei gutartiger Prostatavergrösserung und bei chronischer Prostatitis, beides Krankheiten, die Männer zum Verzweifeln bringen (und die Frauen nachts dazu). Gemäss den Studien lag die Wirksamkeit bei über 90%. Bei der sehr schmerzhaften Prostata-Entzündung, die Monate bis Jahre dauern kann und es keine wirksamen Medikamente gibt, ist das mehr als ein Lichtblick, vermutlich die Lösung! Wenn auch nicht in allen Fällen, kann ein Grossteil der Männer mit Problemen beim Wasserlösen aufgrund einer Prostataschwellung, bei regelmässiger Einnahme dieser Pollen, mit einer spürbaren Verbesserung rechnen. Auch bei Frauen mit Menstruations­beschwerden lindern fettlösliche Pollen diese unangenehme Plage.

 

Leberwirksame Pollenextrakte LPE

Die Leber ist für den Stoffwechsel was das Herz für den Kreislauf. Durch unsere moderne Lebensweise ist die Leber bei fast allen Menschen geschwächt. Sie ist zum Abfallkübel unserer Nahrung und unseres Körpers und damit Ursache von zahlreichen Krankheiten geworden. LPE‘s helfen bei jeder Art von Leberproblemen, eine gesunde Grundernährung gehört aber auch in diesem Fall dazu. Patienten mit Hepatitis A oder C erfahren durch LPE eine rasche und nachhaltige Besserung.

Darmkrankheiten

Der Darm ist für die Gesundheit ein zentrales und oft vernachlässigtes Organ. Darmentzündungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder einfach „nur“ Reizdarm nehmen dramatisch zu und sind schulmedizinisch nur mit deftigen Medikamenten behandelbar. Was vielen Menschen nicht bewusst ist: nach einer Antibiotikabehandlung ist der Darm massiv gestört und erholt sich nicht einfach nur von selbst. Milchsäurebakterien im Joghurt werden im Magen von der Säure abgetötet und helfen darum nicht. Bei sämtlichen Darmstörungen braucht es eine längere Therapie mit einer Kombination von Probiotika in magensäureresistenten Kapseln (das sind „gute“ Darmbakterien, z.B. Symbioflor, Bioflorin, Mutaflor) und Blütenpollen. Nur so bekommt der Darm seine normale Funktion zurück.

Und zum Schluss hier die Anwendungsmöglichkeiten und Dosierungen von Blütenpollenextrakt (Pol Vida) In Pol Vida sind alle drei beschriebenen Pollensorten enthalten.

 

Indikation

Tagesdosis

Morgen

Mittag

Abend

 

 

 

 

 

Allergien

3-6

1-3

1

1

Stress

3-4

1-2

1-2

0

Chron. Müdigkeit CFS

3-4

1-2

1-2

0

Schlafstörungen

2

1

1

0

Depression

2-6

1-2

1-2

1-2

Arthritis

2-3

1-2

1-2

0

Grippe

2-7

1-3

1-3

1-3

Leistungssport

1-4

1

1-3 vor dem Training

 

Während Chemotherapie

2-6

1-2

1-2

1-2

Leberkrankheiten

2-4

1-2

0

1-2

Hepatitis A

2-4

1-2

0

1-2

Hepatitis C

2-4

1-2

0

1-2

Morbus Crohn

3

1

1

1

Colitis ulcerosa

3

1

1

1

Reizdarm

3

1

1

1

Prostatahyperplasie

2 für 6-9 Monate

1

0

1

Prostatitis

2 für mehrere Monate

1

0

1

Menstruationsprobleme

2

1

0

1

Klimakterium

2

1

0

1

Nach Antibiotika

3-6 für 10 Tage, dann 2 für 1-2 Monate

1-2

1-2

1-2

Vorbeugung

1-2

1

0-1

0

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