Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

Vitamin D3 im Einsatz gegen COVID-19

Vitamin D3 im Einsatz gegen COVID-19

Kann Vitamin D das Risiko von Influenza- und COVID-19-Infektionen verringern? Ein Artikel in Nutrients meint ja und empfiehlt die präventive Einnahme von Vitamin D.

Die ganze Welt befindet sich derzeit im Kampf gegen das Coronavirus und die COVID-19-Pandemie. Zum Teil wurden sehr einschneidende Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet. So soll das Infektions- und Sterberisiko reduziert werden. Doch werden immer mehr Stimmen laut, dass zusätzlich dringend andere Massnahmen erforderlich sind. Könnten diese vielleicht vergleichsweise sogar recht einfach und kostengünstig sein?

Vitamin D entscheidend für Immunabwehr

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel absolut entscheidend ist für ein gut funktionierendes Immunsystem und habe immer wieder darauf hingewiesen. Es ist bekannt, dass Vitamin D das Infektionsrisiko senken kann. Zum einen geschieht dies durch die Ausschüttung von Cathelicidinen (antimikrobielle Peptide und Teil der angeborenen Immunantwort) sowie Abwehrmechanismen, welche die Virusvermehrung senken können. Weiter senkt Vitamin D die Konzentration proinflammatorischer Zytokine, welche Entzündungen hervorrufen, die Lungenschleimhaut schädigen und eine Lungenentzündung auslösen können. Ausserdem könnte es sein, dass Vitamin D auch die Konzentration entzündungshemmender Zytokine erhöht.

Vitamin D senkt Infektionsrisiko

Ein Artikel in Nutrients (https://www.mdpi.com/2072-6643/12/4/988) geht der Frage nach, ob Vitamin D das Risiko von Atemweg-Infektionen senkt und kommt dabei zu spannenden Schlüssen. Mehrere Studien (wenn auch nicht alle) hätten berichtet, dass eine Vitamin-D-Supplementation das Risiko einer Grippe (Influenza) verringert. Was klar dafür spricht, dass Vitamin D das Risiko einer COVID -19-Erkrankung senkt, sind die folgenden Umstände:

  • Der Ausbruch der Pandemie fand bei uns im Winter statt. Dann ist die Vitamin-D-Konzentration im Blut erwiesenermassen am geringsten.
  • Auf der Südhalbkugel ist die Anzahl der Krankheitsfälle niedrig ausgefallen, da die Vitamin-D-Konzentrationen dort gegen Ende des Sommers gesättigt waren. Die Menschen hatten den ganzen Sommer über Zeit mit Hilfe des Sonnenlichts ihre körpereigenen Vitamin-D-Speicher zu füllen.
  • Schwere Verläufe und Todesfälle waren vor allem bei chronisch kranken und älteren Patienten zu verzeichnen, die ebenfalls einen niedrigen Vitamin D-Spiegel aufweisen.

Mindestens 5000 IE täglich

Um das Infektionsrisiko zu reduzieren, empfehlen die Autoren des Artikels täglich 5000 IE Vitamin D3 einzunehmen. Menschen mit einem Risiko für Influenza und/oder COVID-19 wird für einige Wochen die tägliche Einnahme von 10 000 IE empfohlen, um den Vitamin-D-Spiegel rasch zu erhöhen. Hinter diese Empfehlungen stelle ich mich voll und ganz. Das Ziel ist es, die Vitamin-D-Konzentration über 60-80 ng/ml (150-200 nmol/l) anzuheben und so zu erhalten. Ab 10 000 IE Vitamin D pro Tag empfehle ich zusätzlich die Einnahme von täglich 200 µg Vitamin K2. Zur Behandlung von Menschen, die bereits an COVID-19 erkrankt sind, könnten sogar noch höhere Vitamin-D3-Dosen nötig sein.

Omega-3-Fettsäuren helfen ebenfalls

Wer sein Immunsystem zusätzlich stärken will, sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten.

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Meine Empfehlungen zum Coronavirus

Meine Empfehlungen zum Coronavirus

Sars-CoV-2, oder der besser unter dem Namen Corona bekannte Virus ist leider auch in der Schweiz angekommen! Mein Tipp dazu: Ruhe bewahren und ein paar einfache, aber effektive Massnahmen umsetzen.

Auch infizierte Personen ohne Symptome sind ansteckend

Wenn ein neuer Erreger auftaucht, versucht man zuerst einmal, die Ausbreitung zu stoppen, doch beim Coronavirus ist dies nicht gelungen. Ein Grund dafür ist, dass auch infizierte Personen ohne Symptome ansteckend sind. Wichtig ist nun, die Ausbreitung möglichst effektiv zu verlangsamen. Dies geschieht durch gezielte Hygienemassnahmen. Kann man die Ausbreitung in die Länge ziehen, entlastet das auch unsere Gesundheitssysteme. Hier können und müssen wir alle mithelfen!

Vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke sind gefährdet

Laut chinesischer Forscher verlaufen 81 Prozent der Infektionen mild (etwa in Form einer leichten Erkältung), 14 Prozent zeigen einen schweren und 5 Prozent einen kritischen Verlauf. Die Sterberate liegt bei etwa einer von 100 Personen. Es gilt also, die gefährdeten Menschen zu schützen. Sollten verdächtige Symptome bei Ihnen auftreten und Sie gehören nicht zu dieser Gruppe, sollten Sie also nicht die Notfallstation stürmen, sondern die Ressourcen für schwere Fälle schonen. Nehmen Sie bei Bedenken telefonischen Kontakt mit ihrem Hausarzt auf und lassen Sie sich beraten. Man sollte sich, wenn Symptome auftreten, sicher nicht mit Risikopersonen treffen.

An folgende Empfehlungen sollte sich jedermann halten

Abstand halten!
Verzichten Sie in dieser Zeit auf Händeschütteln oder Begrüssungsküsschen und halten Sie sich, so gut wie möglich, von Menschenmengen fern (z.B. ÖV, nicht dringende Treffen ect vermeiden).

Mehrmals täglich Hände waschen – einfach und effektiv
Händewaschen schützt, wenn man es richtig macht, sehr gut gegen die Ausbreitung von Viren. Ein paar Dinge sollte man dabei aber unbedingt berücksichtigen:

  • Hände zuerst nass machen

  • Hände gut mit Flüssigseife einseifen (keine «Blockseife», da können Viren darauf haften bleiben): Handflächen innen und aussen einschäumen, bis zu den Handgelenken, speziell wichtig ist es die Finger und Fingerkuppen gut zu reinigen, sowie das Nagelbett und unter den Nägeln (diese am besten kurzhalten!)

  • Danach gut abspülen und unbedingt ganz trocknen, am besten mit Wegwerftüchern, oder zu Hause oft das Handtuch wechseln.

  • Das Ganze sollte 30 Sekunden dauern, damit es wirklich effektiv ist!

  • Die Hände können unter dem häufigen Waschen leiden, um trockener oder sogar entzündeter und rissiger Haut vorzubeugen, häufig eincremen.


Die Hände zu desinfizieren ist im normalen Alltag eigentlich nicht nötig, überlassen wir die Desinfektionsmittel lieber den Arztpraxen und Spitälern. Auch hier gilt sowieso: Ohne korrekte Anwendung während 30 Sekunden nützt es zu wenig!

Meine persönliche Empfehlung zur Unterstützung des Immunsystems

Nehmen Sie täglich:

  • Vitamin D 8000-10 000IE

  • Omega-3   EPA + DHA > 1000 mg

  • EM Multiferment 2x 10 ml

  • Neovital 1 TL

Bewegen Sie sich möglichst oft an der frischen Luft, z.B. bei einem Waldspaziergang, und tanken sie Sonnenlicht, das tut nicht nur Ihrem Immunsystem, sondern auch Ihrer Psyche sehr gut!

Das hilft gegen alle Viren - zum Glück auch gegen Corona

Sollten sich trotz allen Hygienemassnahmen Erkältungs- und Grippesymptome bemerkbar machen, sollten Sie sofort Artemisia Kapseln nehmen. Mindestens 8 - 12 Kapseln am ersten und zweiten Tag (4 - 6 x täglich 2 Kapseln eine Stunde vor den Mahlzeiten), danach werden Sie ziemlich sicher wieder gesund sein. Sonst fahren Sie weiter mit 4 x 2 Kapseln bis Sie sich gesund fühlen.

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