Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

Studien belegen es: Vitamin D senkt das Risiko, an COVID-19 zu erkranken

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Unterdessen gibt es mehrere Studien, die belegen, dass mit einem optimalen Vitamin-D-Spiegel im Blut das Risiko, an COVID-19 zu erkranken massiv gesenkt werden oder bei einer COVID-19-Erkrankung deren Schweregrad und der Krankheitsverlauf stark gemildert werden kann. Eine Studie aus Spanien zeigt: Vitamin D reduziert das Risiko einer Einweisung auf eine Intensivstation um 97%!

Das Immunsystem unterstützen

Das Corona-Virus hält die Welt nach wie vor in Atem, es wird fleissig nach einem Impfstoff geforscht und die Schutzmassnahmen sind sehr einschneidend für das soziale Leben und die Wirtschaft. Bei all den Bemühungen wird, so scheint mir, fast vergessen, dass der Mensch mit einem unglaublich komplexen und genialen Immunsystem ausgestattet ist! Können wir dieses in seiner Funktion optimal unterstützen, wären wir gut gerüstet im Kampf gegen das gefürchtete Virus. Eine verhältnismässig einfache und erst noch kostengünstige Möglichkeit ist die Supplementierung mit Vitamin D. Dieses wird vom menschlichen Körper für unzählige wichtige Funktionen dringend benötigt, auch zur Unterstützung des Immunsystems.

Sonnenvitamin

Eine Supplementierung mit Vitamin D wird in der in unseren Breitengraden beginnenden «dunklen Jahreszeit» sowieso wieder zum Thema. Der menschliche Körper kann Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst herstellen. Wenn wir an der Sonne sind, wird in der Haut Vitamin D3 gebildet, welches anschliessend zu Vitamin D umgewandelt wird. Die Lichtintensität und damit die Bildung von Vitamin D3 in der Haut werden jedoch durch viele Faktoren beeinflusst (z.B. Sonnenstand, Höhe über Meer, Wetter, Verwendung von Sonnenschutzmitteln usw.). Im Winterhalbjahr (Oktober bis März) ist hierzulande eine ausreichende Menge an UV-B-Strahlen, welche für die Vitamin-D-Synthese in der Haut benötigt werden, nicht gegeben! Man kann deshalb davon ausgehen, dass etwa 70% der Schweizer Bevölkerung einen Mangel an Vitamin D aufweisen. Diese Zahl wird so vom Bund genannt, in Wahrheit liegt der Wert aber noch viel höher.

Wie wirkt Vitamin D gegen Viren?

Es ist bekannt, dass Vitamin D das Infektionsrisiko senken kann; einerseits durch die Ausschüttung von Cathelicidinen (antimikrobielle Peptide und Teil der angeborenen Immunantwort) und andererseits durch Abwehrmechanismen, welche die Virusvermehrung senken können. Weiter wird durch das Vitamin D die Konzentration proinflammatorischer Zytokine gesenkt. Diese rufen Entzündungen hervor, schädigen die Lungenschleimhaut und können eine Lungenentzündung auslösen. Dies spricht für die Vorbeugung und / oder Behandlung einer COVID-19-Infektion.

Vitamin D im Kampf gegen COVID-19: Studien

Gerne informiere ich Sie hier über empfehlenswerte Studien zum Thema:

Die Ergebnisse dieser Studie an über 190'000 Personen aus den USA zeigen eine umgekehrte Beziehung zwischen den 25(OH)D-Werten (Vitamin-D-Spiegel im Blut) und der COVID-19-Positivität. Über die Gesamtbevölkerung gemessen (über alle Breitengrade, Rassen und Ethnien, Geschlechter und Altersgruppen hinweg) hatten diejenigen, die einen niedrigen 25(OH)D-Spiegel von weniger als 20 ng/ml aufwiesen, eine 54% höhere Positivitätsrate, als diejenigen, die einen Blutspiegel von 30-34 ng/ml aufwiesen. Das Risiko einer COVID-19-Positivität nahm weiter ab, bis die Serumspiegel 55 ng/ml erreichten. Dies überrascht nicht, wenn man die bereits etablierte umgekehrte Beziehung zwischen dem Risiko für respiratorische Viruserreger und 25(OH)D-Spiegeln berücksichtigt. Eine Vitamin-D-Supplementierung kann also die Wahrscheinlichkeit einer Atemwegsinfektionen verringern, insbesondere bei Menschen mit Vitamin-D-Mangel.

Erklärung: Bei Personen mit einem tiefen Vitamin-D-Spiegel (linker Rand) hatten bis zu 13% einen positiven Corona-Test. Bei Personen mit einem hohen Vitamin-D-Spiegel (rechter Rand) waren es weniger als 7%.

Die Vitamin-D-Spiegel (25(OH)D werden hier in ng/ml angegeben. Je nach Labor werden die Werte auch in nmol/l angegeben (in der Schweiz gebräuchlicher). Werte in ng/ml x 2,5 ergeben die Werte in nmol/l. Ich emfpehle Werte zwischen 150-200 nmol/l, was den Werten am rechten Rand entspricht.

 

Es handelt sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie an hospitalisierten COVID-19-Patienten in der Reina-Sofia-Universitätsklinik, in Cordoba, Spanien. Alle 76 Patienten wurden aufgrund einer schwer verlaufenden COVID-19-Infektion hospitalisiert. Es handelt sich hier also nicht um leichte oder mittelschwere Krankheitsverläufe. Die Interventionsgruppe bestand aus 50 Patienten und die Kontrollgruppe aus 26 Patienten. Beide Gruppen erhielten selbstverständlich die damals beste verfügbare Behandlung. Die Interventionsgruppe erhielt zusätzlich Vitamin D in Form von Calcifediol, die Kontrollgruppe erhielt kein Placebo. Calcifediol (auch Calcidiol oder 25-Hydroxy-Vitamin-D) ist eine Hormonvorstufe von Vitamin D. Es wird in der Leber aus Cholecalciferol (Vitamin D3) gebildet, es handelt sich um eine Speicherform. Der Grund für die Verabreichung dieser Art von Vitamin D war, dass die Umwandlung des üblichen Supplementtyps in Calcifediol rund sieben Tage dauert und die erwähnten Patienten sollten aufgrund ihrer Erkrankung von einer schneller wirksamen Form profitieren können. Sie erhielten das Vitamin D in sehr hohen Dosen und die Ergebnisse waren verblüffend: Von den 50 Patienten der Interventionsgruppe, die mit Calcifediol behandelt wurden, musste nur einer auf die Intensivstation überwiesen werden (2%), während dies von den Patienten aus der Kontrollgruppe bei 13 Patienten der Fall war (50%). In den statistisch bereinigten Ergebnissen reduzierte Vitamin D die Wahrscheinlichkeit einer Einweisung auf die Intensivstation um 97%! Was die Mortalität betrifft, starben zwei Patienten der Kontrollgruppe, jedoch kein Patient der Interventionsgruppe, welche das Vitamin D erhielten. Es kann erwartet werden, dass die Verhinderung von Todesfällen in einer ähnlichen Grössenordnung liegt wie der Rückgang des Bedarfs an intensivmedizinischer Versorgung. Auch scheint Vitamin D die Notwendigkeit einer mechanischen Beatmung auf der Intensivstation zu senken.

Die Einnahme einer Vitamin-D-Ergänzung hat enorme Vorteile

Meiner Meinung nach gibt es jetzt genügend Belege dafür, dass die Behandlung mit Vitamin D eine Standard-Versorgung für hospitalisierte Patienten mit COVID-19 darstellen sollte. Auch sollte eine Vitamin-D-Supplementierung gerade in den kommenden Wintermonaten und mit «steigenden Fallzahlen» schlicht und einfach allen Personen empfohlen werden, insbesondere denen mit erhöhtem Risiko, wie z.B. älteren Menschen.

Auswirkungen auf die Pandemie

Vitamin D reduziert die Risiken von COVID-19: Das Risiko, überhaupt eine Infektion zu erleiden, das Risiko, einen schweren Verlauf durchzumachen, das Risiko einen Krankenhausaufenthalt, eine Einweisung auf die Intensivstation und eine mechanische Beatmung zu benötigen, sowie das Risiko, an COVID-19 zu sterben.

Meine Dosierungs-Empfehlungen:

Optimalerweise bestimmt man seinen Vitamin-D-Status mit einer Blutentnahme: Messung von 25-Hydroxyvitamin-D (kurz 25(OH)D) im Blutserum. 25(OH)D wird je nach Labor in den Einheiten nmol/l oder ng/ml angegeben (für die Umrechnung von nmol/l in ng/ml teilt man den Wert durch 2,5). Der 25(OH)D-Spiegel sollte zwischen 150-200 nmol/l betragen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird in den meisten Fällen eine Tagesdosis von rund 4000 IE bzw. 100 Mikrogramm Vitamin D benötigt. Im Winter können problemlos 5000-6000 IE pro Tag eingenommen werden, während im Sommer dann auf 3000 IE reduziert werden kann. Um den Vitamin-D-Spiegel im Blut zu erhalten (wenn sich dieser bereits zwischen 150-200 nmol/l befindet), sind täglich rund 2000 IE nötig.

 

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Weshalb wird der Einsatz von Artemisia von der WHO verhindert?

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Nach wie vor leiden vor allem auf dem Afrikanischen Kontinent viele Menschen an der gefährlichen Tropenkrankheit Malaria. Mit Artemisia annua ist ein Kraut dagegen gewachsen, das jedoch von der WHO nicht als Heilmittel anerkannt wird. Auch viele andere viral bedingte Erkrankungen, z.B. auch COVID-19, könnten damit erfolgreich und erst noch kostengünstig bekämpft werden!

Das Beispiel Madagaskar

Zum Thema COVID-19 erklärte der Präsident der Ostafrikanischen Insel-Republik Madagaskar kürzlich, dass er auf Gott vertraue und auf die Heilpflanzen, «die der Herr geschenkt hat, um unserem Land und anderen Ländern in der Welt gegen diese Krankheit zu helfen». Mit den Heilpflanzen ist unter anderem die Pflanze Artemisia annua gemeint, die schon seit Jahrzehnten in der prächtigen Fauna Madagaskars angepflanzt und sehr erfolgreich gegen Malaria eingesetzt wird. Artemisia annua soll nun auch gegen das Coronavirus helfen: das madagassische Institut für angewandte Forschung hat ein Heilmittel auf der Grundlage der Pflanze entwickelt.

Artemisia seit Jahrtausenden bekannt

So richtig ernst genommen wird der Inselstaat von der westlichen Welt und auch von der WHO nicht wirklich – im Gegenteil. Man macht sich eher lustig darüber oder spricht die Sorge an, diese natürlichen Heilmittel könnten vielleicht nichts nützen oder sogar Nebenwirkungen haben! Es sei zu wenig erforscht, man kenne die Wirkung bei COVID-19 noch nicht. Doch sind wir ehrlich! Wie steht es um den Impfstoff, auf den viele hierzulande grosse Hoffnungen setzen? Wie viel wissen wir darüber? Könnte der eventuell auch Nebenwirkungen haben? Im Gegensatz dazu ist Artemisia annua in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrtausenden bekannt. Unterdessen ist die Wirksamkeit vor allem in Bezug auf Malaria, aber auch auf andere Erkrankungen, in zahlreichen Studien bewiesen. Im Gegensatz zu den teuren Malariamedikamenten der Pharmaindustrie kommt Artemisia auch ohne Nebenwirkungen aus und ist erst noch viel billiger!

Was ist Malaria?

Malaria ist die häufigste Tropenkrankheit, an der jährlich rund 220 Millionen Menschen erkranken und mehr als 440’000 Menschen sterben (Stand 2017). Mit Abstand am meisten betroffen sind Gebiete in Afrika südlich der Sahara bis zum Norden Südafrikas (ca. 90%!). Auch in Asien und Südamerika gibt es von Malaria betroffenen Gebiete. Ausgelöst wird Malaria durch winzige einzellige Parasiten, sogenannte Plasmodien, die durch den Stich der Anopheles-Mücke übertragen werden. Es gibt verschiedene Arten von Malaria, die gefährlichste Form ist die Malaria tropica, die durch das Plasmodium falciparum hervorgerufen wird. Symptome sind Kopf- und Gliederschmerzen, z.T. auch Durchfall und Übelkeit. Sehr typisch sind hohes Fieber mit Fieberschüben, die sich mit fieberfreien Intervallen abwechseln (Wechselfieber). Unbehandelt kann Malaria Blutarmut und schwere Organschäden zur Folge haben. Etwa zehn Prozent der unbehandelt Infizierten sterben, vor allem Kinder. In gewissen Gegenden stirbt eins von fünf betroffenen Kindern! Mit Artemisia annua könnte der gefürchteten Tropenkrankheit der Garaus gemacht werden! Die Pflanze wächst auch in den Tropen sehr gut, wie das Beispiel von Madagaskar zeigt. Es wäre eine breite Behandlung der Malaria möglich, wenn die Menschen über Artemisia informiert und zum korrekten Anbau und Einsatz angeleitet würden. Doch die WHO torpediert den Einsatz von Artemisia und propagiert dafür pharmazeutische Alternativen, die sich die meisten Afrikaner nicht leisten können und die erst noch ernsthafte Nebenwirkungen mit sich bringen können!

Studien beweisen Wirksamkeit

Gegner von Artemisia machen geltend, der Wirkstoffgehalt in traditionellen Artemisia Produkten sei nicht standardisiert und die Wirkung nicht belegt. Die Abgabe von Artemisia deshalb also ein Risiko für die Bevölkerung. Unterdessen gibt es jedoch gute, ernstzunehmende Studien, die das Gegenteil beweisen. Sehr deutliche Resultate zeigt diese doppelblinde, randomisierte Studie mit 957 Malaria-Patienten[i]: Die eine Hälfte der Probanden nahm Artemisia-Tee und eine Placebo-Pille ein. Die andere Hälfte einen Placebo-Tee und ein ACT-Medikament, wie es die WHO gegen Malaria empfiehlt. Die klinischen Symptome verbesserten sich zwar in beiden Gruppen. Das Fieber verschwand in der Artemisia-Gruppe nach 24 Stunden, in der ACT-Gruppe nach 48 Stunden. In der Artemisia-Gruppe waren schon nach 24 Stunden keine Malaria-Trophozoiten mehr nachzuweisen. In der ACT-Gruppe dauerte es bis zu 14 Tage, bis dieser Status erreicht war. Bei Kindern waren nach 28 Tagen in 91% der Artemisia-Patienten keine Erreger mehr im Blut zu finden, in der ACT-Gruppe war dies bloss bei 50% der Fall. Bei den Erwachsenen waren in der Artemisia-Gruppe 100% der Fälle geheilt (keine Erreger mehr im Blut), während es in der ACT-Gruppe nur 30% waren. Was auch noch zu erwähnen ist: Der Artemisia-Tee verursachte bloss in 5% der Fälle Nebenwirkungen, im Gegensatz zu 42.8% bei den ACT-Medikamenten. Das sind unglaubliche, absolut stichhaltige Resultate, die klar für Artemisia sprechen.

Artemisia gegen Viren

Viele Wirkmechanismen von Artemisia sind noch gar nicht bekannt, mindestens einer jedoch schon und dieser ist sehr bemerkenswert! Artemisa annua enthält demnach ein chemisch stabiles Peroxid (das gibt es übrigens nach den chemischen Grundregeln gar nicht, in Gottes Schöpfung jedoch schon). Plasmodien und Bakterien (und auch Krebszellen) enthalten ein Vielfaches mehr an Eisenionen als andere Zellen. Kommt nun das Peroxid mit dem Eisen in Kontakt, zerfällt es in zwei aggressive freie Radikale, welche die betroffenen Zellen schädigen und zum Absterben bringen!

Artemisia bekämpft jedoch nicht nur Malaria, sondern auch viele viral bedingten Krankheiten. Ersten Erfahrungsberichten und Anwendungsstudien zufolge gilt das auch für COVID-19. Artemisia wirkt sehr gut bei Erkältungen, aber auch gegen die Grippe (Influenza) und sogar gegen AIDS! Viren enthalten jedoch kein Eisen. Es kann also nicht am oben beschriebenen Wirkmechanismus liegen, dass Artemisia gegen Viren hilft. Der genaue Mechanismus ist unbekannt, hängt aber vermutlich damit zusammen, dass Artemisia die Anzahl natürlicher Killerzellen (NK-Zellen), einer besonderen Art von weissen Blutkörperchen, erhöht.

And the winner is…

Der Nobelpreis ist eine der höchsten Auszeichnungen der Wissenschaft und eine Ehre für jeden Forscher. Im 2015 ging der Nobelpreis für Medizin an - Artemisia! Zumindest indirekt... Erhalten hat den Preis die 84-jährige Chinesin Youyou Tu für ihre Entdeckung des Wirkstoffs Artemisinin in der Heilpflanze Artemisia annua. Als damals gängige Medikamente Ende der 1960er Jahre ihre Wirksamkeit gegen Malaria verloren, weil der Malaria-Erreger zunehmend resistent wurde, wandte sich Frau Tu der traditionellen chinesischen Medizin zu. So stiess sie auf Artemisia annua und extrahierte daraus den Wirkstoff Artemisinin.

Mindestens so sehr verdient hätte den Nobelpreis aber auch die Pflanze selber. Wie die oben erwähnte Studie deutlich zeigt, ist die ganze Pflanze deutlich wirksamer als ihr Wirkstoff Artemisinin allein. Im Unterschied zu den Artemisinin-Medikamenten treten bei Verabreichung der ganzen Pflanze sehr viel weniger Resistenzen auf.

Klare Worte

Warum also wird Artemisia der Bevölkerung Afrikas vorenthalten, die unverändert schwer unter Malaria leidet? Warum verhindert die WHO den Einsatz von Artemisia? Könnte es sein, dass der Profit vor dem Interesse der öffentlichen Gesundheit kommt? Der frühere WHO-Mitarbeiter German Velasquez nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er sagt: «Vor 25 Jahren wurde die WHO zu über 50% durch die öffentliche Hand finanziert. Heute sind es noch rund 20%. Der private Sektor hat die Kontrolle über die WHO übernommen. In den ersten 50 Jahren ihrer Geschichte hat die Pharma-Industrie Medikamente entwickelt, um Krankheiten zu heilen. Heute werden Medikamente entwickelt, um Krankheiten zu behandeln, aber nicht zu heilen. Der Profit kommt vor dem Interesse der öffentlichen Gesundheit.» Kann die WHO objektiv entscheiden, wenn sie zu 80% von der Pharma-Industrie bezahlt wird?!

 

Das Geschäft mit der Malaria: Big Pharma vs. natürliche Medizin

Der französische Fernsehsender France24 hat einen hervorragenden Film über Artemisia, den Kampf gegen Malaria und die damit verbundenen finanziellen Interessen produziert. Der englischsprachige Film aus dem Jahr 2017 zeigt, wie Artemisia traditionell gegen Malaria eingesetzt wird, wie die WHO dessen Einsatz torpediert und gleichzeitig pharmazeutische Alternativen mit ernsthaften Nebenwirkungen propagiert.

Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=OvC4uSYprU8

 

[i] Muyangi et al. (2019): Artemisia Annua and Artemisia Afra Tea Infusions vs. Artesunate-Amodiaquine (ASAQ) in Treating Plasmodium Falciparum Malaria in a Large Scale, Double Blind, Randomized Clinical Trial. In: Phytomedicine (57), S. 49-56 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30668322/).

 

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Vitamin D3 im Einsatz gegen COVID-19

Vitamin D3 im Einsatz gegen COVID-19

Kann Vitamin D das Risiko von Influenza- und COVID-19-Infektionen verringern? Ein Artikel in Nutrients meint ja und empfiehlt die präventive Einnahme von Vitamin D.

Die ganze Welt befindet sich derzeit im Kampf gegen das Coronavirus und die COVID-19-Pandemie. Zum Teil wurden sehr einschneidende Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet. So soll das Infektions- und Sterberisiko reduziert werden. Doch werden immer mehr Stimmen laut, dass zusätzlich dringend andere Massnahmen erforderlich sind. Könnten diese vielleicht vergleichsweise sogar recht einfach und kostengünstig sein?

Vitamin D entscheidend für Immunabwehr

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel absolut entscheidend ist für ein gut funktionierendes Immunsystem und habe immer wieder darauf hingewiesen. Es ist bekannt, dass Vitamin D das Infektionsrisiko senken kann. Zum einen geschieht dies durch die Ausschüttung von Cathelicidinen (antimikrobielle Peptide und Teil der angeborenen Immunantwort) sowie Abwehrmechanismen, welche die Virusvermehrung senken können. Weiter senkt Vitamin D die Konzentration proinflammatorischer Zytokine, welche Entzündungen hervorrufen, die Lungenschleimhaut schädigen und eine Lungenentzündung auslösen können. Ausserdem könnte es sein, dass Vitamin D auch die Konzentration entzündungshemmender Zytokine erhöht.

Vitamin D senkt Infektionsrisiko

Ein Artikel in Nutrients (https://www.mdpi.com/2072-6643/12/4/988) geht der Frage nach, ob Vitamin D das Risiko von Atemweg-Infektionen senkt und kommt dabei zu spannenden Schlüssen. Mehrere Studien (wenn auch nicht alle) hätten berichtet, dass eine Vitamin-D-Supplementation das Risiko einer Grippe (Influenza) verringert. Was klar dafür spricht, dass Vitamin D das Risiko einer COVID -19-Erkrankung senkt, sind die folgenden Umstände:

  • Der Ausbruch der Pandemie fand bei uns im Winter statt. Dann ist die Vitamin-D-Konzentration im Blut erwiesenermassen am geringsten.
  • Auf der Südhalbkugel ist die Anzahl der Krankheitsfälle niedrig ausgefallen, da die Vitamin-D-Konzentrationen dort gegen Ende des Sommers gesättigt waren. Die Menschen hatten den ganzen Sommer über Zeit mit Hilfe des Sonnenlichts ihre körpereigenen Vitamin-D-Speicher zu füllen.
  • Schwere Verläufe und Todesfälle waren vor allem bei chronisch kranken und älteren Patienten zu verzeichnen, die ebenfalls einen niedrigen Vitamin D-Spiegel aufweisen.

Mindestens 5000 IE täglich

Um das Infektionsrisiko zu reduzieren, empfehlen die Autoren des Artikels täglich 5000 IE Vitamin D3 einzunehmen. Menschen mit einem Risiko für Influenza und/oder COVID-19 wird für einige Wochen die tägliche Einnahme von 10 000 IE empfohlen, um den Vitamin-D-Spiegel rasch zu erhöhen. Hinter diese Empfehlungen stelle ich mich voll und ganz. Das Ziel ist es, die Vitamin-D-Konzentration über 60-80 ng/ml (150-200 nmol/l) anzuheben und so zu erhalten. Ab 10 000 IE Vitamin D pro Tag empfehle ich zusätzlich die Einnahme von täglich 200 µg Vitamin K2. Zur Behandlung von Menschen, die bereits an COVID-19 erkrankt sind, könnten sogar noch höhere Vitamin-D3-Dosen nötig sein.

Omega-3-Fettsäuren helfen ebenfalls

Wer sein Immunsystem zusätzlich stärken will, sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten.

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Meine Empfehlungen zum Coronavirus

Meine Empfehlungen zum Coronavirus

Sars-CoV-2, oder der besser unter dem Namen Corona bekannte Virus ist leider auch in der Schweiz angekommen! Mein Tipp dazu: Ruhe bewahren und ein paar einfache, aber effektive Massnahmen umsetzen.

Auch infizierte Personen ohne Symptome sind ansteckend

Wenn ein neuer Erreger auftaucht, versucht man zuerst einmal, die Ausbreitung zu stoppen, doch beim Coronavirus ist dies nicht gelungen. Ein Grund dafür ist, dass auch infizierte Personen ohne Symptome ansteckend sind. Wichtig ist nun, die Ausbreitung möglichst effektiv zu verlangsamen. Dies geschieht durch gezielte Hygienemassnahmen. Kann man die Ausbreitung in die Länge ziehen, entlastet das auch unsere Gesundheitssysteme. Hier können und müssen wir alle mithelfen!

Vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke sind gefährdet

Laut chinesischer Forscher verlaufen 81 Prozent der Infektionen mild (etwa in Form einer leichten Erkältung), 14 Prozent zeigen einen schweren und 5 Prozent einen kritischen Verlauf. Die Sterberate liegt bei etwa einer von 100 Personen. Es gilt also, die gefährdeten Menschen zu schützen. Sollten verdächtige Symptome bei Ihnen auftreten und Sie gehören nicht zu dieser Gruppe, sollten Sie also nicht die Notfallstation stürmen, sondern die Ressourcen für schwere Fälle schonen. Nehmen Sie bei Bedenken telefonischen Kontakt mit ihrem Hausarzt auf und lassen Sie sich beraten. Man sollte sich, wenn Symptome auftreten, sicher nicht mit Risikopersonen treffen.

An folgende Empfehlungen sollte sich jedermann halten

Abstand halten!
Verzichten Sie in dieser Zeit auf Händeschütteln oder Begrüssungsküsschen und halten Sie sich, so gut wie möglich, von Menschenmengen fern (z.B. ÖV, nicht dringende Treffen ect vermeiden).

Mehrmals täglich Hände waschen – einfach und effektiv
Händewaschen schützt, wenn man es richtig macht, sehr gut gegen die Ausbreitung von Viren. Ein paar Dinge sollte man dabei aber unbedingt berücksichtigen:

  • Hände zuerst nass machen

  • Hände gut mit Flüssigseife einseifen (keine «Blockseife», da können Viren darauf haften bleiben): Handflächen innen und aussen einschäumen, bis zu den Handgelenken, speziell wichtig ist es die Finger und Fingerkuppen gut zu reinigen, sowie das Nagelbett und unter den Nägeln (diese am besten kurzhalten!)

  • Danach gut abspülen und unbedingt ganz trocknen, am besten mit Wegwerftüchern, oder zu Hause oft das Handtuch wechseln.

  • Das Ganze sollte 30 Sekunden dauern, damit es wirklich effektiv ist!

  • Die Hände können unter dem häufigen Waschen leiden, um trockener oder sogar entzündeter und rissiger Haut vorzubeugen, häufig eincremen.


Die Hände zu desinfizieren ist im normalen Alltag eigentlich nicht nötig, überlassen wir die Desinfektionsmittel lieber den Arztpraxen und Spitälern. Auch hier gilt sowieso: Ohne korrekte Anwendung während 30 Sekunden nützt es zu wenig!

Meine persönliche Empfehlung zur Unterstützung des Immunsystems

Nehmen Sie täglich:

  • Vitamin D 8000-10 000IE

  • Omega-3   EPA + DHA > 1000 mg

  • EM Multiferment 2x 10 ml

  • Neovital 1 TL

Bewegen Sie sich möglichst oft an der frischen Luft, z.B. bei einem Waldspaziergang, und tanken sie Sonnenlicht, das tut nicht nur Ihrem Immunsystem, sondern auch Ihrer Psyche sehr gut!

Das hilft gegen alle Viren - zum Glück auch gegen Corona

Sollten sich trotz allen Hygienemassnahmen Erkältungs- und Grippesymptome bemerkbar machen, sollten Sie sofort Artemisia Kapseln nehmen. Mindestens 8 - 12 Kapseln am ersten und zweiten Tag (4 - 6 x täglich 2 Kapseln eine Stunde vor den Mahlzeiten), danach werden Sie ziemlich sicher wieder gesund sein. Sonst fahren Sie weiter mit 4 x 2 Kapseln bis Sie sich gesund fühlen.

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Immunmodulierender Botenstoff

Immunmodulierender Botenstoff

Komplexes Gleichgewicht

Chronische Erkrankungen, wie z.B. Allergien, Autoimmunerkrankungen, chronisch entzündliche Krankheiten, neurologische Erkrankungen, sowie Krebs nehmen zu. Dies lässt sich biologisch weitgehend als Störung von drei eng miteinander vernetzten Funktionsbereichen erklären, nämlich dem Mikrobiom (früher Darmflora), dem Immunsystem und dem zellulären Stoffwechsel. Diese Systeme kommunizieren kontinuierlich über verschiedene Informationswege. Diese sind das vegetative Nervensystem, die Hormone, Immunbotenstoffe (Zytokine), Redox- Signale (Stickoxide und Sauerstoffradikale) und bindegewebige Signalwege (biologische Halbleiter). Es handelt sich um äusserst komplexe Abläufe und es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten, viele Folgen zu erwarten sind. Eine Störung in diesen Abläufen erzeugt im Körper eine Reihe von Stressreaktionen mit dem Ziel der Wiederherstellung der Homöostase (Aufrechterhaltung des Gleichgewichts diverser körperlicher Abläufe). Da spielen Entzündungsreaktionen eine wichtige Rolle. Diese können sich chronifizieren, d.h. es entstehen chronische Entzündungsprozesse, die wiederum zu einer nachhaltigen Verschiebung der Balance zwischen den erwähnten Systemen führen können.

 

Immunmodulator

Interessanterweise gibt es natürliche Nahrungsergänzungsmittel, welche in der Lage sind, das Immunsystem zu modulieren, d.h. dessen Funktionsweise zu beeinflussen. Beispiele dafür sind die Produkte Immuno Vida oder auch Immuno Daily der Firma kingnature. Diese Produkte enthalten verschiedene Milchsäurebakterien-Stämme, aber vor allem einen speziellen Botenstoff, welcher die Aktivität und Anzahl der NK-Zellen (natürliche Killerzellen), der zytotoxischen T-Zellen, sowie der Makrophagen (Riesenfresszellen) erhöht. Bei diesen Zellen handelt es sich allesamt um spezialisierte Akteure der körpereigenen Immunabwehr, sie gehören alle zu den sogenannten Leukozyten (weisse Blutkörperchen).

  • NK-Zellen gehören zu den Lymphozyten (eine Untergruppe der Leukozyten). Sie sind in der Lage, abnormale Zellen zu erkennen und abzutöten. NK-Zellen besitzen keine antigenspezifischen Rezeptoren und gehören zum angeborenen Immunsystem.
  • Zytotoxische T-Zellen gehören zu den T-Lymphozyten und zählen zum adaptiven, also „erworbenen“ Immunsystem. Anhand von erregertypischen Antigenen erkennen sie infizierte Körperzellen und eliminieren diese. Darüber hinaus spielen sie eine Rolle bei der Bekämpfung entarteter Zellen.
  • Makrophagen zählen zu den Phagozyten (Fresszellen), welche belebte oder unbelebte Gewebs- oder andere Teile aufnehmen und verdauen können. Sie dienen der Beseitigung von Mikroorganismen durch sogenannte Phagozytose.

 

Wirksamkeit bei einer breiten Palette von Erkrankungen

Mit dem erwähnten Botenstoff hat man bereits erstaunliche Erfahrungen gemacht, die oben erwähnte gestörte Balance, in unterschiedlich ausgeprägten Stadien, wieder in Richtung biologischer Norm zu verschieben. Einerseits werden überschiessende Entzündungen gedämpft und andererseits erschöpfte Immunprozesse wieder reaktiviert. Entzündungen zu dämpfen ist z.B. notwendig bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Immunleistungen zu aktivieren bei Erkrankungen mit reduzierter Immunleistung und Krebs. Durch die vielseitige Immunmodulierung können diese Produkte bei verschiedensten chronischen Leiden Wirksamkeit zeigen. Insbesondere ergibt sich daraus auch ein Vorteil in der Anwendung bei Autoimmunerkrankungen, aber auch bei Autismus, AD(H)S, Allergien, Chronischem Erschöpfungssyndrom, Depressionen, Demenz, Parkinson, diversen Infektionen usw. werden unglaubliche Resultate erreicht. Es haben sich keine Nebenwirkungen oder Kontraindikationen gezeigt. Nur in vereinzelten Fällen zeigten sich kurzzeitig Schlafstörungen oder leichtes Fieber, was auf die aktivierte Immunität zurückzuführen ist.

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SALVE! - Mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs

SALVE! - Mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs

"Salve!" So grüsst man sich z.B. im Tessin und es bedeutet wörtlich "sei gesund" (aus dem Lateinischen, oder auch "retten" vom italienischen "salvere"). Ja, der erste Teil dieses Namens kommt tatsächlich von salve – sei gesund! Was, wenn es in der Natur einen Wirkstoff gäbe für die Prävention oder sogar Behandlung von Krebs? Nur ein schöner Traum, wo es doch z.T. nicht einmal aggressive Chemotherapeutika schaffen, den Krebs zu besiegen?

Phytonutrienten - Salvestrole

Englische Wissenschaftler haben einen wichtigen tumorselektiven Mechanismus entdeckt, mit dem bestimmte, in unserer Nahrung enthaltene Phytonutrienten Krebszellen beseitigen. Phytonutrienten sind Stoffe, die in Pflanzen gefunden werden. Sie heissen auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Stoffe schützen die Pflanzen z.B. vor UV-Licht, Toxinen, Schädlingen usw. Wenn wir nun diese Pflanzen essen, kommen wir in Genuss  dieser schützenden Stoffe.

Die englischen Forscher haben inzwischen über 50 Phytonutrienten in Gemüsen, Gewürzkräutern und Obst gefunden. Sie alle haben gemeinsam, dass sie nach einer Aktivierung durch das sogenannte Enzym CYP1B1 die Apoptose (Zelltod) bewirken. Die Forscher haben dieser Gruppe von Phytonutrienten den Namen Salvestrole gegeben.

CYP1B1 und die Salvestrole 

Der Clou ist nun, dass dieses Enzym CYP1B1 nur in Krebszellen vorkommt! Die Salvestrole werden also nur in Krebszellen aktiviert und in ein todbringendes Zellgift umgewandelt. CYP1B1 ist ein tumorspezifisches Enzym, das heisst, es liegt bei sämtlichen Krebserkrankungen vor und kann als universeller Tumormarker angesehen werden, mit dem sich Tumorzellen von gesunden Zellen unterscheiden lassen. Gesunde Zellen bleiben von diesem Mechanismus unbehelligt, genau wie man es sich von einer Krebstherapie wünscht!

Wo sind Salvestrole drin?

Soweit die Theorie. Leider sinkt der Salvestrolgehalt in den konventionell angebauten Gemüse- und Obstsorten durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln drastisch. Weiter haben Pflanzenselektionen und -veredelungen dazu geführt, dass Sorten, die von Natur aus reich an bitteren Salvestrolen sind, nicht mehr so oft angebaut werden, da wir Menschen den bitteren Geschmack nicht so mögen. Konventionell angebaute Gemüse und Früchte bieten also leider kaum eine Krebsprävention. Aus diesem Grund sollte man sich für frische, saisonale Bio-Produkte entscheiden. Salvestrole findet man z.B. in Blattgemüse, Spargel, Kohl, Sellerie, in roten Früchten, Weintrauben, Äpfeln, Feigen, Orangen, Petersilie, Basilikum, Rosmarin, Salbei oder Löwenzahn.

Um gegen Krebs vorzubeugen, braucht der Mensch jedoch täglich mindestens 100 sogenannte Salvestrolpunkte. Dies ist eine Masseinheit für die mit einer Kapsel aufgenommene Salvestrol-Menge. Diese Menge durch die tägliche Ernährung aufzunehmen, ist nicht ganz einfach zu schaffen.

Salvestrol 350 und Salvestrol 2000

Aus diesem Grund wurde das Produkt Salvestrol 350 entwickelt, das ausschliesslich der Vorbeugung von Krebs dient.  Krebspatienten brauchen wesentlich höhere Dosen, dafür dient Salvestrol 2000. Jede Krebsbehandlung gehört unbedingt in die Hände von Fachpersonen!

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Multitalent Eisen

Multitalent Eisen

Das Spurenelement Eisen ist ein echtes Multitalent. Leiden wir an einem Mangel kann dies zu chronischer Müdigkeit, Leistungsabfall oder Konzentrationsstörungen führen, um nur einige negative Auswirkungen zu nennen. Vor allem (junge) Frauen können ein Lied davon singen, denn durch den monatlichen Blutverlust ist die Gefahr eines Mangels bei ihnen deutlich höher. Aber auch Vegetarier und Veganer können davon betroffen sein. Weiter ist der Bedarf bei Schwangeren, Heranwachsenden und Sportlern ebenfalls höher.

Mögliche Ursachen für einen Eisenmangel

Wie schon erwähnt, kann die Monatsblutung, besonders wenn sie sehr stark ausfällt, zu einem Mangel führen. Aber auch unbemerkter Blutverlust z.B. im Magen-Darm-Trakt oder sehr häufiges Blutspenden sind eine mögliche Ursache. Oft führt auch eine problematische Ernährung zu einem Mangel. Ein weiterer Grund liegt in der Darmsituation: Ist die Darmflora gestört und die Darmschleimhaut entzündet, können Eisen (und auch andere Vitalstoffe) nicht optimal resorbiert werden. In diesem Fall müsste zuerst mit einer Darmsanierung der Darm in Ordnung gebracht werden. Auch ein Mangel an Magensäure kann zu Vitalstoff- und Eisenmangel führen, denn nur mit ausreichend Magensäure kann die Nahrung richtig aufgeschlossen und die Vitamine und Mineralstoffe später im Darm auch resorbiert werden. Schliesslich gilt es zu beachten, dass nicht wenige Medikamente regelrechte Eisenräuber sind. Zu den Eisenhemmern unter den Medikamenten gehören z.B. Acetylsalicylsäure, Magensäureblocker und Cholesterinsenker.

Abklären eines Eisenmangels

Um einen Eisenmangel abzuklären, sollte das Serum-Ferritin (Speichereisen) im Blut gemessen werden. Liegt dieser Wert bei Männern unter 30 µg/l und bei Frauen unter 15 µg/l, spricht man von einem Speichereisenmangel. Allein den Hb-Wert zu messen, ist jedoch nicht aufschlussreich, er sinkt erst, wenn die Eisenspeicher leer sind und aus diesem Grund nicht mehr genügend rote Blutkörperchen gebildet werden können. Fällt der Hb-Wert unter den Grenzwert (Frauen 12,0 g/dl, Männer 13,0 g/dl), liegt eine therapiebedürftige Eisenmangel-Anämie vor.

Eisenpräparate

Meist gelingt es den von Eisenmangel Betroffenen nicht, allein durch die Ernährung den Mangel zu beheben. Die gängigen Eisenpräparate werden häufig nicht gut vertragen und können zu Verdauungsbeschwerden führen. Doch gibt es auch natürliche Eisenpräparate, z.B. aus dem sehr eisenhaltigen Curryblatt. Sie sind hochkonzentriert und liefern rein pflanzliches Eisen mit sehr hoher Bioverfügbarkeit. Curryblatt-Eisen wird nicht nur besser resorbiert als ein herkömmliches Eisenpräparat, sondern ist auch viel verträglicher. Auch mikroverkapseltes Eisen wird häufig besser aufgenommen.

Curryblatt ist nicht zu verwechseln mit dem Curry, das wir kennen (Gewürzmischung). Der Currybaum (Bergera koenigii oder Murraya koenigii) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rautengewächse gehört und im tropischen und subtropischen Asien gedeiht. Die Blätter werden vor allem in der südindischen und srilankischen Küche verwendet und sind dort sehr beliebt.

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Reishi-Heilpilz anstelle von Kortison-Präparaten

Reishi-Heilpilz anstelle von Kortison-Präparaten

Kortison wird in der Schulmedizin oft bei verschiedensten entzündlichen Prozessen eingesetzt und zeigt durchaus seine Wirkung, jedoch muss leider auch immer mit vielen z.T. schwerwiegenden Nebenwirkungen gerechnet werden. Moderne Forschung zeigt nun, was im asiatischen Raum schon seit Jahrtausenden bekannt ist: Der Heilpilz Reishi zeigt bei den Einsatzgebieten des Kortisons eine erstaunliche Wirkung, jedoch ganz im Gegenteil zu diesem ohne Nebenwirkungen!

Vielversprechende Namen

Sein Aussehen ist nicht ganz so spektakulär wie seine medizinischen Wirkungen. Immerhin hat der vorwiegend auf Laubbäumen wachsende Pilz ein glänzendes Aussehen, weshalb er in Deutsch Glänzender Lackporling genannt wird. Auch sein wissenschaftlicher Name Ganoderma lucidum weist darauf hin (griechisch ganos = Glanz und derma = Haut und lateinisch lucidus = leuchtend, glänzend). Der Heilpilz trägt jedoch im asiatischen Raum, wo er schon Jahrtausende erfolgreich in einem breiten medizinischen Anwendungsgebiet eingesetzt wird, vielsagendere Namen. In Japan wird er Reishi «göttlicher Pilz» und in China gar Ling Zhi „Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ genannt. Wie wir ihn auch immer nennen wollen, er zählt zu den bedeutsamsten Heilpilzen und wohl zu den ältesten Arzneimitteln der Welt und fast alles, was man im alten China über die Wirkung des Reishi schrieb, konnte in den letzten Jahren in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden.

Weites Einsatzgebiet

Es gibt kaum einen anderen Heilpilz dessen Einsatzgebiet derart breit ist. So kann man ihn mit Erfolg bei Leberleiden, Allergien, Entzündungen aller Art, aber auch Herz- und Lungenerkrankungen und sogar im Kampf gegen Krebs einsetzen. Wieso diese Vielfältigkeit? Im Reishi wurden bislang ungefähr 400 bioaktive Substanzen nachgewiesen, unter anderem rund 150 sogenannte Triterpene, auf diese ich mich hier konzentrieren möchte.

Triterpene

Diese sekundären Pflanzenstoffe, die den Pilz selbst vor dem Befall von Mikroorganismen schützen, haben auch im menschlichen Körper interessante Wirkungen. Triterpene dämmen nämlich die Histaminausschüttung ein, die für Schwellungen, Rötungen und Juckreiz verantwortlich ist, und wirken somit entzündungshemmend. Sie können grundsätzlich bei allen Erkrankungen zum Einsatz kommen, bei denen normalerweise Steroidhormone – wie Kortison – eingesetzt werden. Doch ganz im Gegensatz zum Kortison verlaufen Therapien mit dem Reishi nebenwirkungsfrei! Grundsätzlich ist eine Entzündung eine positive Schutz- und Abwehrreaktion des Körpers, doch entgleist der komplexe entzündliche Prozess und es kommt zu chronischen Entzündungen, entsteht ein negativer Kreislauf, der kaum in den Griff zu bekommen ist. Hier können die Triterpene ansetzen!

Cortisol und Kortison

Doch wann wird Kortison angewendet?
Das Medikament Kortison ahmt im Körper die Wirkung des körpereigenen Hormons Cortisol nach, welches in den Nebennierenrinden produziert und dessen Ausschüttung vom Gehirn gesteuert wird. Im Normalfall wird etwa 8 bis 25 mg Cortisol pro Tag gebildet, wobei die grösste Menge morgens früh freigesetzt wird. Nur bei Stress, wie bei Krankheiten, Verletzungen oder psychischen Belastungen, benötigt der Körper mehr Cortisol. Er kann in diesem Fall bis zu 300 mg Cortisol pro Tag bilden. Doch nach einer Weile wird die erhöhte Produktion zum Schutz des Körpers eingestellt, weil das Mehr an Cortisol nur kurzfristig sinnvoll ist und der Organismus ansonsten Schaden nehmen würde!
In erster Linie wird das Medikament Kortison gegen Über- oder Fehlreaktionen des Immunsystems eingesetzt (Allergien, Autoimmunerkrankungen), sowie gegen Entzündungen und Schwellungen im Körper (z.B. entzündliche rheumatische Erkrankungen, entzündliche Lungenerkrankungen wie Asthma, entzündliche Hauterkrankungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen usw.). Es wird auch sehr häufig eingesetzt, wenn die eigentliche Ursache der Entzündung (noch) nicht gefunden wurde. Kortison ist ein sehr gut wirkendes Medikament, welches in gewissen Situationen durchaus seine Berechtigung hat, doch leider ist auch die Liste seiner Nebenwirkungen sehr lang und es sollte deshalb nie über längere Zeit eingesetzt werden müssen.
Wie erwähnt ahmt es im Körper die Wirkung des Hormons Cortisol nach, jedoch in deutlich höherer Dosis, deshalb die Gefahr für Nebenwirkungen. Mit der Gabe der Kortison-Medikamente muss man oft die Grenze überschreiten, die ursprünglich vom Körper vorgesehen wäre, weil man die entzündungshemmende Wirkung benötigt. Das wiederum führt zu teilweise massiven Nebenwirkungen.

Reishi-Sporen anstatt Kortison

Deshalb ist es umso schöner, wenn in Situationen, in denen man in der Schulmedizin zu hohen Kortisondosen greifen müsste, mit dem Reishi Heilpilz Abhilfe geschaffen werden kann und dies auch noch ohne die gefürchteten Nebenwirkungen des Kortisons! Insbesondere sind die Reishi-Sporen zu erwähnen, da in diesen die Wirkstoffe in konzentriertester Form zu messen sind. Deshalb können sie als der wertvollste Teil des Pilzes angesehen werden. Die ovalen gelb-braunen Reishi-Pilzsporen, die den Pilzen zur ungeschlechtlichen Vermehrung dienen, weisen zudem eine wesentlich höhere Bioaktivität der erwähnten Inhaltsstoffe gegenüber anderen Pilzteilen auf.

Aronia-Beere

Auch Aronia kann hier als natürlicher Kortison-Ersatz erwähnt werden. Es hemmt die sogenannten Cyclooxygenasen 1 und 2 (COX1 und COX2), dies sind Entzündungsfaktoren. Aronia hat sich bei Allergien sehr bewährt, aber auch bei chronisch entzündlichen Prozessen, wie z.B. bei Arthritis. Auch Aronia ist nebenwirkungsfrei und enthält dafür noch alle Vitamine (ausser B12 und D), Mineralien und Spurenelemente und sehr viel OPC (Oligomere Proanthocyanidine), was es zu einem äusserst starken Antioxidans macht!

Ein letztes interessantes Detail

Oben habe ich das körpereigene Hormon Cortisol erwähnt, das vom Körper bei Stress vermehrt produziert wird. Dauert dieser Stress jedoch längere Zeit an, was in der heutigen Zeit leider nicht selten vorkommt, fällt die Nebenniere irgendwann in einen Erschöpfungszustand. Der Cortisolspiegel ist nun nicht mehr erhöht, sondern zu tief. Dies führt zu einem sogenannten Burnout; ein treffendes Wort, denn solche Menschen sind tatsächlich körperlich und psychisch ausgebrannt. Es dauert lange, ein Burnout zu überwinden und es benötigt Hilfe von aussen, sowie eine Änderung der stressverursachenden Lebensgewohnheiten. Um die Cortisol-Produktion auf natürliche Weise wieder anzuregen, kann ich Cayenne empfehlen.
Falls Sie dieses Thema interessiert: Lesen Sie meinen Bericht zum Thema Burnout!

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Gicht - auch Urikopathie oder Arthritis urica

Gicht - auch Urikopathie oder Arthritis urica

Was ist eigentlich Gicht?

Die Gicht wird den Krankheiten des rheumatischen Formenkreises zugeordnet und zählt zu den schmerzhaftesten Formen von Rheuma. Es handelt sich um eine entzündliche Gelenkserkrankung, die in Schüben verläuft. Häufig befällt sie zu Beginn das Grundgelenk der grossen Zehe, aber auch andere Gelenke und Weichteile können betroffen sein. Die zentrale Rolle zur Entstehung der Gicht ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut, eine sogenannte Hyperurikämie. Gicht sollte deshalb nicht mit Arthrose verwechselt werden, was z.B. bei schmerzhaften Fingergelenken oft geschieht.
Nur wenn eine Hyperurikämie vorliegt, handelt es sich um Gicht.

Hyperurikämie
Steigt die Harnsäurekonzentration über einen gewissen Wert, beginnt sich die Harnsäure auszukristallisieren und kann sich als scharfkantige Harnsäurekristalle an Gelenken, Schleimbeuteln und im gelenknahen Bindegewebe ablagern. Das führt dann zur Entzündung und den starken Schmerzen. Ein Gelenk wird beim akuten Gichtanfall ohne eine Verletzung oder eine andere nachvollziehbare Ursache hochschmerzhaft, geschwollen und heiss.

Wer ist betroffen?
Von Gicht betroffen sind deutlich mehr Männer als Frauen. Etwa 80% der Gichtbetroffenen sind männlich. Frauen sind zumindest bis zur Menopause weitgehend durch die weiblichen Geschlechtshormone gegen die Krankheit geschützt. So kommt es, dass Männer oft in ihrer Lebensmitte von einem ersten Gichtschub ereilt werden, während dies bei Frauen meist erst in ihren Sechzigern geschieht.

Was sind Auslöser?
Klassische Auslöser für einen (meist nächtlichen) Gichtanfall sind ein üppiges Essen mit viel Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten. Dies ist aber dann nur der sogenannte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, denn die Gicht beziehungsweise die Hyperurikämie hat sich vorher schon länger unbemerkt im Körper zu schaffen gemacht.

Was treibt den Harnsäurespiegel in die Höhe?
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Purine. Purine sind Bausteine der Erbsubstanz (DNA) in den Zellkernen. Purine gelangen einerseits durch die Ernährung in den Körper, andererseits stammen sie aus dem körpereigenen Zellabbau. Purine werden im Stoffwechsel zu Harnsäure umgewandelt.
Bei der Gicht handelt es sich um eine Purin-Stoffwechselerkrankung.

Purinhaltige Nahrungsmittel einschränken
Tierische Nahrungsmittel sind purinreicher als pflanzliche. Eine wichtige Massnahme nach einem ersten Gichtanfall, oder natürlich bestenfalls schon zur Vorbeugung (wenn Gicht z.B. in der Verwandtschaft gehäuft auftritt), ist also, vor allem den Fleischkonsum einzuschränken. Anzuraten ist das völlige Verzichten auf Schweinefleisch, Wurstwaren und Innereien.
Aber auch Milchprodukte und Fisch sollten reduziert werden. Protein aus Hülsenfrüchten ist bei Gicht sicher besser als das aus tierischen Produkten, sollte aber auch in Massen gegessen werden.

Aminosäuren
Natürlich braucht der menschliche Organismus Protein, aus welchen Quellen sollte er dieses bei den oben erwähnten Einschränkungen also bekommen?
Ich kann hier die Einnahme von hochwertigen Aminosäuren als Nahrungsergänzung empfehlen. Aminosäuren bilden in langkettigen Verbindungen die Proteine, sind also deren Bausteine. Bereits aufgespalten in die Bausteine, können sie vom Körper schnell aufgenommen und verwertet werden und dies ohne den Organismus, vor allem Niere und Leber, zu belasten. Aminosäuren, die der Körper benötigt, jedoch nicht selbst herstellen kann, werden essentielle Aminosäuren genannt (oder auch EAA - Essential Amino Acids). Folgende Aminosäuren gehören dazu: Leucin, Valin, Isoleucin, Lysin, Phenylalanin, Threonin, Methionin und Tryptophan.
Es gibt eine riesige Auswahl an Aminosäuren-Produkten auf dem Markt. Achten Sie darauf, dass die acht essentiellen Aminosäuren rein, frei und kristallin und aus biologischer und veganer Herkunft und frei von Zusatzstoffen sind. Am besten geeignet sind sogenannte Presslinge, von welchen täglich morgens rund 5g eingenommen werden sollten.

Natürliche Schmerzmittel zum Einreiben
Schmieren und salben hilft allenthalben … sagt ein bekanntes Sprichwort. Hat man dann noch ein hochwertiges und naturnahes Gelenköl zur Hand, trifft es umso mehr zu. Gelenköle mit Arnika, Johanniskraut und CBD wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend und können bedenkenlos mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Die Wirkkraft ist durchaus mit der gängiger Schmerzsalben mit chemischen Wirkstoffen zu vergleichen und im Gegensatz zu diesen frei von Nebenwirkungen.

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Planzliche Bakterienkiller – eine Alternative zu herkömmlichen Antibiotika

Planzliche Bakterienkiller – eine Alternative zu herkömmlichen Antibiotika

Herkömmliche Antibiotika
Ein Antibiotikum (griech. anti – gegen / bios – Leben) im ursprünglichen Sinn ist ein natürlich gebildetes Stoffwechselprodukt von Bakterien oder Pilzen, welches das Wachstum anderer Mikroorganismen (Bakterien) hemmt oder abtötet.
Heutzutage werden auch antimikrobielle Substanzen eingesetzt, die in der Natur nicht vorkommen, die teilsynthetisch, vollsynthetisch oder gentechnisch hergestellt werden.
Die Erfindung der Antibiotika vor rund 100 Jahren war eine der bedeutendsten in der Medizingeschichte und hat seither viele Leben gerettet und Krankheitsverläufe massiv verkürzt und abgeschwächt.
Mit dem Penicillin begann eine Erfolgsgeschichte in der Medizin und die Erfolge führten zur Suche und Entdeckung vieler weiterer Antibiotika.
Doch diese wurden leider über Jahrzehnte zu grosszügig eingesetzt, deshalb kämpfen die Mediziner heute mit dem schwerwiegenden Problem der Antibiotika-Resistenzen.

Carvacrol
Doch auch heute noch können Wirkstoffe in der Natur gefunden oder neu entdeckt werden. Mehr und mehr besinnt man sich wieder darauf.
Carvacrol zum Beilspiel ist ein sekundärer Inhaltsstoff, der zur Gruppe der Phenole gehört. Als Aromat ist der Stoff Bestandteil von ätherischen Ölen, die zum Beispiel im Thymian (Thymus vulgaris), Oregano (Origanum vulgare), Bohnenkraut und anderen Pflanzen vorkommen.
Der therapeutische Nutzen von Carvacrol ist die antibiotische, antimykotische (pilzhemmende) und antiphlogistische (entzündungshemmende) Wirkung.
Carvacrol ist in der Lage das Wachstum verschiedener Bakterienarten (u.a. Escheria coli, Staphylococcus aureus) zu hemmen, diese Eigenschaft ist ferner auf die Zerstörung der Zellmembran dieser Bakterien zurückzuführen.

Berberin
Berberin ist ein Alkaloid aus der Gruppe der Isochinolinalkaloide. Es kommt unter anderem in der Berberitze (Berberis vulgaris), die dem Alkaloid den Namen gab, vor. Berberin weist eine leuchtend gelbe Färbung auf und wurde im alten China einerseits zu medizinischen Zwecken als auch als Textilfarbe verwendet.
Berberin weist eine lange Reihe verschiedener Wirkungen auf, was uns hier am meisten interessiert, ist seine entzündungshemmende, immunmodulierende und antibakterielle Wirkung. Berberin wirkt auf viele Keime antimikrobiell, selbst auf MRSA (Multiple-resistant Staphylococcus aureus).

Keine Nebenwirkungen
Warum also bei bakteriellen Infekten nicht vermehrt wieder in die Schatzkiste der Natur greifen? Produkte, welche z.B. Oregano, Thymian und Berberitze enthalten, haben eine durchaus positive Wirkung im Kampf gegen solche Infekte, insbesondere der oberen Atemwege.
Ganz im Gegensatz zu den herkömmlichen Antibiotika, welche oft mit Nebenwirkungen wie Durchfall oder Übelkeit einhergehen, sind bei den natürlichen Wirkstoffen Berberin und Carvacrol keine nennenswerte Nebenwirkungen bekannt!
Der Wirkungseintritt ist nicht ganz so rasant wie bei herkömmlichen Antibiotika.
Dafür werden bei der Einnahme von Antibiotika auch die für unseren Organismus und unser Immunsystem immens wichtigen «guten» Darmbakterien angegriffen. Bis das sogenannte Mikrobiom (Darmflora) wieder hergestellt ist, können Monate vergehen!
Dieses Problem haben wir bei den natürlichen Wirkstoffen nicht, was ein grosser Pluspunkt ist.

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Vitamin D hat eine Wirkung auf nahezu alle Bereiche des Körpers!

Vitamin D hat eine Wirkung auf nahezu alle Bereiche des Körpers!

Das Sonnenvitamin
Wenn wir an der Sonne sind, wird in unserer Haut Vitamin D3 gebildet, welches anschliessend zu Vitamin D umgewandelt wird. An einem sonnigen Sommertag sollte der Tagesbedarf dadurch theoretisch gedeckt sein. Doch viele Faktoren beeinflussen die Bildung von Vitamin D3 in der Haut; z.B. der Sonnenstand, die Höhe über dem Meer, das Wetter usw. Auch schon Fensterglas absorbiert z.B. nahezu alle nötigen UV-B-Anteile im Sonnenlicht. Sonnencreme ist wichtig, um Sonnenbrand zu verhindern, behindert aber leider auch die Vitamin-D3-Produktion massiv. Alles was sich also zwischen die Sonne und die Haut schiebt, vermindert oder verunmöglicht die Vitamin-D-Bildung in der Haut. In den Wintermonaten sind allfällige Vitamin-D-Reserven im Körper und die Nahrung die alleinigen natürlichen Quellen hierzulande. Der nötige Bedarf kann so unmöglich gedeckt werden. Man kann davon ausgehen, dass mindestens 70% der Schweizer Bevölkerung einen Mangel an Vitamin D aufweisen.

Vitamin D hat eine Wirkung auf nahezu alle Bereiche des Körpers  
In der Schulmedizin wird dem Vitamin D3 im ersten Lebensjahr eines Kindes Beachtung geschenkt zur guten Ausbildung von Knochen und Zähnen und weil das Kind dann noch nicht an die Sonne soll. Dann erst wieder im höheren Alter zur Behandlung brüchiger Knochen (Osteoporose) und zur Prophylaxe von Knochenbrüchen bei Stürzen im Alter. Fast könnte man meinen, dass der menschliche Körper all die Jahre dazwischen kein
Vitamin D brauchen würde. Doch weit gefehlt! Vitamin D ist ein unglaublich vielfältiges Vitamin mit fast unzähligen Einflüssen auf unsere Gesundheit. Es gibt unterdessen viele wissenschaftliche Studien über die Wichtigkeit dieses Stoffes und es ist eigentlich unverständlich, wie all das Wissen nach wie vor wenig Einfluss in die Schulmedizin gefunden hat.
Die intensiven Forschungen der letzten Jahrzehnte um das aussergewöhnliche Vitamin haben Erstaunliches hervorgebracht und die Neuigkeiten rund um das Sonnenvitamin nehmen nicht ab! Vitamin D hat eine Wirkung auf nahezu alle Bereiche des Körpers, was sich vor allem durch die besondere Stellung des Vitamin D unter den Vitaminen erklärt. Während praktisch alle anderen Vitamine lediglich als Co-Faktoren in einigen wenigen Reaktionen beteiligt sind, wirkt Vitamin D nicht wie ein klassisches Vitamin, sondern vielmehr als Hormon, das zahlreiche körperliche Prozesse regelt.

Dies sind die wichtigsten Wirkungsbereiche

  • Wirkung auf das Immunsystem
  • Wirkung auf das Erbgut/die DNA
  • Wirkung auf den Mineralstoffhaushalt
  • Wirkung auf Herz und Kreislauf
  • Wirkung auf Nerven und Gehirn
  • Wirkung auf Proliferation (Wachstum Vermehrung) und Differenzierung von Zellen

Aufgrund dieser verschiedenen Funktionen kann eine ungenügende Vitamin D-Zufuhr darum mit einer Vielzahl recht verschiedener Krankheiten assoziiert werden. Ein Vitamin-D-Mangel löst eine Kaskade von folgenschweren Veränderungen im Körper aus, welche dann zu diversen Symptomen und Krankheitsbildern führen können.
Es können hier nur einige genannt werden:
Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose oder Rheumatoide Arthritis, Unfruchtbarkeit und Geburtsfehler, Osteopenie und Osteoporose, Bluthochdruck und Kardiovaskuläre Krankheit, Neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer, Psychische Krankheiten wie Depression oder bipolare Störung, chronische Schmerzen wie Fibromyalgie und Migräne, Krebs …

Lebenswichtig, einfach, kostengünstig!
Davon lässt sich unschwer ableiten, wie wichtig und auch wie einfach und kostengünstig eine genügende und regelmässige Zufuhr an Vitamin D wäre! Doch schon hier gehen die Meinungen auseinander. Das BAG gibt eine tägliche Menge von 800 IE für Erwachsene an, was aber aus Sicht der Vitamin D-Forscher mehr als deutlich zu wenig ist!
Im Winter können bedenkenlos 5000 IE pro Tag eingenommen werden, während im Sommer auf 3000 IE reduziert werden kann. Die Halbwertszeit des aktivierten Vitamin D ist max 24-48h. Deshalb ist es ratsam, es täglich zu sich zu nehmen und nicht wie oft angewandt einmal pro Woche oder sogar nur einmal im Monat. Bei einer Laborkontrolle wären Werte im Bereich von 100-150 nmol/l wünschenswert.

Prävention und Heilung
Neuste Erkenntnisse zeigen, dass Vitamin D nicht nur der Prävention verschiedenster Krankheitsbilder dient, was natürlich am wünschenswertesten ist, sondern sogar zur Heilung eben dieser Krankheiten beitragen kann!
Das zeigen die erstaunlichen Erfahrungen, die z.B. ein Prof. Dr. Cicero G. Coimbra mit von Autoimmunkrankheiten, insbesondere von Multiple Sklerose betroffenen Patienten macht. Dr. Coimbra und sein Team haben erfolgreich Tausende von Patienten mit dieser Autoimmunkrankheit behandelt, in vielen Fällen mit vollständiger Normalisierung aller Symptome und klinischen Parameter. Seine als „Coimbra-Protokoll“ bekannte Therapie stützt sich im Wesentlichen auf ein einziges Element: hochdosiertes Vitamin D. Mit dem sogenannten Coimbra-Protokoll kann in 95% aller Autoimmunerkrankungen inklusive MS eine völlige Freiheit von Symptomen erreicht werden. Dies muss selbstverständlich unter ärztlicher Kontrolle geschehen!

Neuste Erkenntnis: Vitamin D-Resistenz
Vitamin D wird heute mit einer grossen Anzahl von Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht. Ein Vitamin-D-Mangel führt zu einem ausufern entzündlicher Prozesse, was sich in chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen manifestiert. Die neusten Forschungen haben sogar gezeigt, dass Menschen mit Autoimmunkrankheiten aus genetischen Gründen teilweise gegen die Effekte von Vitamin D resistent sind (Vitamin D-Resistenz). Sie benötigen einen viel höheren Blutspiegel, um frei von der Aggression ihres eigenen Immunsystems zu sein. Es gilt also zu beachten, dass wenn gewisse Menschen auch trotz regelmässiger Vitamin D-Zufuhr nicht die gewünschten Blutspiegel erreichen, an eine Resistenz gedacht werden sollte. In diesen Fällen muss die Dosis individuell mit engmaschigen Laborkontrollen eingestellt werden

Zusammenfassend ist Vitamin D als ein zentrales Element der Gesundheit anzusehen, dessen Tragweite und Potenzial wir wohl gerade erst begreifen.
Mein Tipp ist also; bei der Zufuhr von Vitamin D nicht knausern!

 

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Vitalstoffe bei Autoimmunkrankheiten

Vitalstoffe bei Autoimmunkrankheiten

Das Immunsystem

Unser Immunsystem ist höchst komplex, schlicht ein Wunder, es sichert unser Überleben im Kampf gegen die unzähligen Krankheitserreger, mit denen wir tagtäglich in Kontakt kommen können. Sehr kurz erklärt unterscheiden wir das angeborene und erworbene Immunsystem. Wie die Namen schon gut verraten, ist das erste von Geburt an da und kann sehr schnell und effektiv in Aktion treten. Das andere ist sehr wandelbar, passt sich laufend an und entwickelt sich weiter, es kann sich neue Erreger «merken» und beim nächsten Kontakt schnell abwehren. Das erworbene Immunsystem muss sich schnell an immer wieder neue Erreger anpassen, da das angeborene Immunsystem das nicht kann.

Autoimmunkrankheiten

Eine Autoimmunerkrankung ist nun eine chronische Fehlregulation des Immunsystems. Immunzellen greifen fälschlicherweise körpereigene, gesunde Zellen und Gewebe an. Das betroffene Gewebe nimmt massiven Schaden und wird teilweise sogar ganz zerstört. Autoimmunerkrankungen können sich auf ein bestimmtes Organ beschränken oder auch mehrere Organsysteme befallen. Grundsätzlich kann jedes Gewebe betroffen sein, z.B. die Haut (Psoriasis), der Magen-Darmtrakt (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), das Zentrale Nervensystem (Multiple Sklerose), Knorpel und Gelenke (Rheumatoide Arthritis, früher Polyarthritis), Bauchspeicheldrüse (Diabetes Typ I), Schilddrüse (Hashimoto Thyreoiditis), um nur einige zu nennen, es gibt über 100 verschiedene Autoimmunkrankheiten! Gemeinsam ist ihnen die Fehlsteuerung des Immunsystems und daraus resultierende Entzündungen, Reizungen und Schwellungen.

Schulmedizin

Doch wieso kommt das Immunsystem dazu, sich gegen den eigenen Körper zu richten? Fachleute nennen den Einfluss von Infektionen, Schwangerschaft, Impfungen, aber auch genetische Faktoren als mögliche Ursachen und Auslöser.
In der Schulmedizin kann eigentlich nur eine symptomatische Therapie durchgeführt werden, je nach betroffenem Organ durch den jeweiligen Facharzt, z.B. mit schmerz- und entzündungshemmenden oder sogar immunsuppressiven Medikamenten (die wichtige Funktion des Immunsystems wird heruntergeschraubt mit allen Konsequenzen!) oder durch Ersatz an Hormonen, die der Körper durch die Schädigungen in Drüsengewebe nicht mehr selbst produzieren kann.
Bekannterweise haben diese Medikamente, speziell die schmerz- und entzündungshemmenden und immunsuppressiven, sehr viele Nebenwirkungen und oft leiden die PatientInnen trotzdem stark an den Folgen der Krankheiten!

Doch was gibt es für alternative Möglichkeiten?

Ich möchte Sie ermutigen! Sie haben die Möglichkeit, diese Attacken zu mildern. Das ist natürlich abhängig von der Dauer und Aggressivität der Erkrankung. Bestehen schon dauerhafte Organschäden, müssen lebenslänglich Medikamente zur Unterstützung z. B. der Schilddrüse eingenommen werden.

In der Vitalstoffmedizin gehen wir davon aus, dass Probleme im Darm, insbesondere ein Leaky Gut, ein durchlässiger Darm, Ursache für die Entstehung für Autoimmunkrankheiten sind. Für ein gutes Verständnis der Zusammenhänge lesen Sie hier am besten gerade zuerst noch den Bericht «Leaky Gut» in der Rubrik «Wirkstoffe»!
Wenn wir verstehen, dass rund 70% unseres Immunsystems im Darm lokalisiert ist, die vielen Interaktionen von dort gesteuert werden und dass ein gut ausbalanciertes Mikrobiom (Darmflora) Voraussetzung dafür ist, macht eine Behandlung des Darms wirklich Sinn. Dafür empfehle ich eine Darmsanierung bestehend aus verschiedenen Wirkstoffen, die sich ergänzen.

Darmsanierung

Das eine Standbein einer Darmsanierung ist eine spezielle Vulkanerde namens Klinoptilolith (z.B. Toxaprevent), die vom Körper nicht aufgenommen wird, sondern den Verdauungstrakt durchwandert und dabei verschiedene Giftstoffe z. B. Toxine, Histamin sowie Schwermetalle, wie ein Schwamm aufsaugt. Es sollte mindestens sechs Monate eingenommen werden (3xtgl 2Kps).
Gleichzeitig empfehle ich ein Präparat (Neovital), das einerseits eine hohe Konzentration an bestimmten Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen (Vitamin C, Vitamin B12, Querzetin, Vitamin E, Folsäure, Beta-Carotin) enthält, andererseits aber auch über ein spezielles Transportsystem verfügt, welches es ermöglicht, dass eine Aufnahme auch in geschädigten Darmzotten möglich ist und sogar deren Heilung fördert. Dieses wird täglich für zwei Monate eingenommen.
Nach diesen zwei Monaten empfiehlt es sich, das Mikrobiom aufzubauen, dies gelingt mit hochwertigen Probiotika oder Fermenten, welche mindestens vier Monate eingenommen werden sollten, um den Darm und das Immunsystem optimal zu unterstützen.
Dazu dient während der ganzen Zeit zur Ergänzung, um Entzündungsprozesse zu mildern, ein gutes Kurkuma-Produkt, das unbedingt eine geeignete Menge an schwarzem Pfeffer zur verbesserten Aufnahme im Darm enthalten sollte (3xtgl 1Kps).

Aufbau des Immunsystems

Selbstverständlich sollte nun auch noch dringend das Immunsystem sehr aktiv unterstützt werden. Es gibt ein gutes Produkt (Immuno Vida), welches einen speziellen Botenstoff enthält, welcher die Makrophagen aktiviert (das sind die grössten Zellen des Immunsystems, sie können Erreger und kranke Zellen «fressen»). So wird das Immunsystem entscheidend unterstützt (2 Kps/Woche sind ausreichend). Diese Therapie kann, auch wenn es widersprüchlich erscheint, gleichzeitig mit einer Therapie mit Immunsuppressiva kombiniert werden!
Zudem helfen «hochdosiertes» Vitamin D3 (5000IE/Tag) und hochwertige Omega-3-Fettsäuren (1g aus Fischöl oder 400mg aus Krill) das Immunsystem zusätzlich zu unterstützen.
Auch ein guter Aronia-Extrakt (nicht Trester!) unterstützt den Körper mit seinem hohen OPC-Gehalt zusätzlich (3x1Kps/Tag).

Im «Webdoktor» finden Sie Therapieschemas (Darmsanierung und Immunsystem), die das Ganze noch grafisch darstellen.

Ernährung

Gleichzeitig ist es sehr wichtig, die Ernährung bei Autoimmunkrankheiten unter die Lupe zu nehmen. Ich empfehle eine glutenfreie Ernährung, da Gluten sehr schwer verdaulich ist und Probleme im Darm verursachen kann, auch wenn keine Zöliakie bekannt ist. Ein sonst schon «überstrapaziertes» Immunsystem wird durch das Weglassen des Glutens entlastet. Achten Sie dafür auf einen hohen Konsum an frischen Gemüsen, Früchten und Beeren aus biologischem Anbau und verzichten Sie auf Zucker und Fertigprodukte.

Was kann man von einer solchen Behandlung erwarten?

Wichtig zu wissen ist, dass einmal zerstörtes Gewebe nicht wiederhergestellt werden kann. Das heisst, dass z.B. bei einer Hashimoto Schilddrüse ein Hormonersatz weiterhin erforderlich ist und bleibt. Aber eine Besserung der Beschwerden und somit eine bessere Lebensqualität können erwartet werden. Auch Menschen mit Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn, Multiple Sklerose oder rheumatoide Arthritis profitieren sehr oft von grossen Verbesserungen ihrer Beschwerden. In jedem Fall benötigt es aber Geduld, denn anders als viele Medikamente, benötigen die Vitalstoffe einige Zeit (Monate), um ihre Wirkung zu entfalten, dafür zeigen sie aber keine Nebenwirkungen, weil es sich um Mikronährstoffe handelt, die der Körper dringend braucht

 

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Nierensteine

Nierensteinen vorzubeugen ist wichtig, denn nicht immer bleiben solche Harnsteine klein und landen mit dem Urin in der WC-Schüssel. Grössere Steine (ab ca. 4mm) bleiben gerne im Nierenbecken, im Harnleiter oder am Blaseneingang stecken, was gefürchtete, schmerzhafte Nierenkoliken auslöst.

Was sind Nierensteine?

Es gibt von der Zusammensetzung her verschiedene Nierensteine, am Häufigsten (etwa 75% der Steine) handelt es sich um Kalziumoxalatsteine. Als Ursache für diese häufigen Nierensteine kann die übermässige Aufnahme des Salzes Oxalat über die Nahrung genannt werden. Es ist in vielen Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs enthalten. Die Oxalsäure (Oxalat) bindet sich im Blut mit Calcium und es entsteht das nicht wasserlösliche Kalciumoxalat, was dann die erwähnten Kalziumoxalatsteine begünstigen kann. Spannend ist, dass diese Art von Steinen in den Entwicklungsländern sehr wenig vorkommt und eher eine Lifestyle-Erkrankung unserer Breitengrade ist und auf unsere Ernährungs- und Trinkgewohnheiten zurückzuführen ist.

Kalziumoxalatsteine und unsere Ernährung

Wer mit Kalziumoxalatsteinen zu tun hat und/oder ihnen vorbeugen möchte, sollte deshalb oxalathaltige Lebensmittel und Getränke wie z.B. Erdnüsse, Randen, Rhabarber, Spinat, Schokolade, Kaffee, Schwarztee oder Kakao möglichst meiden. Auch das immer beliebter werdende traditionelle Getränk aus Japan, der Matcha Grüntee aus gemahlenen Grünteeblättern, sollte an dieser Stelle erwähnt werden. Matcha-Grüntee gilt unter anderem als Muntermacher, Gesundheitsförderer und Schlankmacher. Das dies tatsächlich so ist, belegen verschiedenen Studien. Doch das Getränk enthält auch viel Oxalsäure, aus Sicht der Nierensteinbildung sollte also der Konsum von Matcha-Grüntee massvoll erfolgen.

Oxalatausscheidung

Bei einer Oxalatausscheidung von >0.8 mmol/Tag im Urin muss an eine ernährungsbedingte Ursache gedacht werden, jedoch können auch bestimmte Erkrankungen die Bildung von Kalziumoxalatsteinen begünstigen. Wie z.B. eine Hyperkalzämie oder ein Hyperparathyreoidismus, aber auch ein Kurzdarmsyndrom oder chronische Darmerkrankungen sollten ausgeschlossen werden. Konstant saure pH-Werte von <5.8 weisen auf eine Säurestarre hin, die eine Co-Kristallisation von Harnsäure und Kalziumoxalatkristallen fördert. Zu guter Letzt könnte es sich aber auch um eine genetische Überausscheidung (Hyperoxalurie) handeln, welche allerdings normalerweise bereits bei Kindern auffällt.

Vitamin K2


Nun kommen wir auf das Vitamin K2 zu sprechen, welches unter anderem dafür verantwortlich ist, dass das Calcium nicht im Blut verweilt, sondern in die Knochen eingelagert wird. So kann gleichzeitig der Arteriosklerose (Ablagerungen in den Arterien) und der Osteoporose (ungenügende Knochendichte, brüchige Knochen) entgegengewirkt werden. Vitamin K1 kommt hauptsächlich in den Blättern verschiedener Grünpflanzen vor, Vitamin K1 kann also über die Nahrung aufgenommen und vom Organismus, so wird vermutet, zum aktiveren Vitamin K2 umgewandelt werden. Vitamin K2 wird von Mikroorganismen gebildet, auch von den Bakterien der Darmflora, und kann direkt über die Darmzellen aufgenommen werden. Auch rohes Sauerkraut, Butter, Eidotter, Leber, manche Käsesorten und das fermentierte Sojaprodukt Nattokinase sind Vitamin-K2-Quellen.

Wenn man davon ausgeht, dass Vitamin K2 eine ähnliche Wirkung auf Nierensteine hat wie auf Arterien und Knochen, nämlich dass das aufgenommene Calcium korrekt abtransportiert und verwertet wird, könnte man annehmen, dass dies ein geeigneter Ernährungsansatz im Kampf gegen Kalziumoxalatsteine sein könnte. Widmen wir uns also mit dieser Annahme der Frage 2.

Die aktuelle Wissenschaft gibt momentan leider nichts Handfestes über diesen ganz konkreten möglichen Zusammenhang her, es gibt keine Studienlage zu Kalziumoxalatsteinen und Vitamin K2.

Deshalb bleibt es für den Moment bei der obigen Annahme. Doch eine präventive Ernährung mit K2-haltigen Lebensmitteln im Zusammenhang mit der Vermeidung von Kalziumoxaltsteinen macht aus meiner Sicht nicht wirklich Sinn. Es wäre auf Dauer mit vielen anderen chronischen Erkrankungen zu rechnen.

Nierensteine und Ernährung

Sich über die Ernährung Gedanken zu machen, gerade auch im Zusammenhang mit Nierensteinen, macht aber selbstverständlich durchaus Sinn. Führender Wissenschaftler auf dem Gebiet Ernährung im Zusammenhang mit Nierensteinen ist übrigens Professor W. G. Robertson (Medical Research Council Leeds, UK). Eine der Hauptaussagen aus seinen vielen Studien ist, dass tierische Proteine einer der Hauptrisikofaktoren für Nierensteine, v.a. von Kalziumoxalatsteinen, ist, auch freie Radikale werden als Ursache publiziert.

Daraus lässt sich also schliessen, dass eine möglichst vegetarische und antioxidantienreiche Ernährungsweise wichtig ist. Als die wichtigsten Antioxidantien kennen wir die Vitamine C und E, Vit. B-Komplexe, Provitamin A, den Mineralstoff Selen sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole, Bioflavonoide). Das bedeutet, dass man sehr viel frisches, reifes, rohes Obst, Beeren und Gemüse aus biologischem Anbau zu sich nehmen soll! Leider sind in der heutigen Zeit solche naturbelassenen Produkte nicht mehr breit erhältlich, weshalb man seine Ernährung am besten mit dementsprechenden Vitalstoffen ergänzt.

 

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Hoffnung bei Autismus

Hoffnung bei Autismus

Neue Studien weisen darauf hin, dass Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen geholfen werden kann, indem man zuerst ihren Darm in Ordnung bringt

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)
Der Begriff «Autismus» kommt aus dem Griechischen und bedeutet «sehr auf sich bezogen sein». Da Autismus sehr unterschiedlich in Erscheinung treten kann, spricht man heute von Autismus-Spektrum-Störungen.

Häufige Herausforderungen bei ASS
Menschen mit einer Störung aus dem Autismus-Spektrum nehmen ihre Umwelt anders wahr. Sie können sich nur mit Mühe in andere Menschen einfühlen und adäquat mit ihnen kommunizieren. Sie können die Stimmung ihres Gegenübers aus dessen Gesicht schlecht erkennen. Kontakte werden eher vermieden. Sie haben Schwierigkeiten, sich auf Neues einzustellen und den Wunsch, Alltagsabläufe immer gleich zu gestalten. Oft orientieren sie sich an Details und haben Mühe, eine Situation ganzheitlich zu erfassen.
All das führt je nach Ausprägung zu mehr oder weniger grossen Beeinträchtigungen des sozialen Verhaltens und Lebens und ist auch für Angehörige eine belastende Situation.
Oft können Kinder mit ASS nicht oder nur mit speziellen Massnahmen die Regelschule besuchen. Auch im Beruf zeigen sich z.T. grosse Schwierigkeiten.

Ursache im Darm?
ASS beeinflusst das soziale Verhalten und die Kommunikation der Menschen und kann ihre Lernfähigkeit beeinträchtigen. All dies ist bekannt. Weniger bekannt sind den meisten jedoch die mit der Erkrankung verbundenen gastrointestinalen Probleme. Der Darm von Menschen mit ASS weist oft andere Bakterien auf als der Darm des Gesunden. Forscher haben entdeckt, dass drei Bakterienstämme fehlen. Infolgedessen sind solche Menschen mehr als dreimal so gefährdet, irgendwann in ihrem Leben schwere Verdauungsstörungen zu entwickeln. Das Fehlen gewisser Darmmikroben bei von ASS betroffenen Menschen wird von einigen Forschern als Schlüssel zur Erkrankung und zur Behandlung angesehen.

Lactobacillus reuteri
Forscher des «Baylor College of Medicine» berichten in der Zeitschrift Neuron, dass die Verabreichung des Bakteriums Lactobacillus reuteri im Darm zu spezifischen Veränderungen im Gehirn führen und so die Autismus-Störungen stark verbessern kann! Diese Ergebnisse lassen auf die Entwicklung neuer Therapien für neurologische Erkrankungen durch die Regulation spezifischer Mikroben im Darm hoffen.

Eine unkonventionelle Idee
Die Forscher haben begonnen, den Mechanismus zu entschlüsseln, durch den das Milchsäurebakterium die Gehirnfunktion und das Verhalten reguliert. Dies könnte der Schlüssel zur Entwicklung neuer, effektiverer Therapien sein. Diese Ergebnisse haben die eher unkonventionelle Idee gestärkt, dass es möglich sein könnte, Autismus-Spektrum-Störungen positiv zu beeinflussen, indem man den Darm und seine Bewohner, das Mikrobiom, behandelt.

Es ist also sehr empfehlenswert, bei ASS in erster Linie den Darm zu behandeln. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einem Produkt namens «Immuno Vida» gemacht. Es beeinflusst das Mikrobiom günstig und scheint die Ansiedlung der bei ASS-Betroffenen fehlenden Bakterienstämme zu begünstigen. In einigen Fällen nahm die Sozialkompetenz der Betroffenen zu, es setzte eine charakterliche Reifung ein, der emotionale Grundzustand wurde ausgeglichener und ein regulärer Schulbesuch wurde möglich, wo dies vorher nicht der Fall war.
Die Dosierung von «Immuno Vida» ist 1 Kapsel 3x pro Woche (z.B. je eine Kapsel am Montag, Mittwoch und Freitag). Gleichzeitig muss unbedingt auf eine hohe Versorgung mit Vitamin D geachtet werden. Eine Verbesserung kann nach 3 bis 6 Monaten erwartet werden.

Gute Aussichten für die Behandlung von ASS und ähnlichen Erkrankungen
Zusammenfassend könnten die hier beschriebenen Ergebnisse die Art und Weise, wie wir über ASS und seine Behandlung denken, radikal verändern und einen tiefen Einfluss auf das Leben von Menschen und ihre Angehörige mit dieser und verwandten Erkrankungen haben.

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The winner is… Artemisia!

The winner is… Artemisia!

Die Artemisia-Pflanze (Artemisia annua) ist unscheinbar, fast ein Unkraut. Doch sie hat es in sich! Als Ende der 60er Jahre die damals gängigen Malaria-Medikamente nicht mehr wirkten, weil der Malaria-Erreger zunehmen resistent wurde, wandte sich die chinesische Forscherin Youyou Tu der traditionellen chinesischen Medizin zu und suchte dort nach Alternativen. So stiess sie auf Artemisia annua und extrahierte daraus den Wirkstoff Artemisin. Er wird seither in Malaria-Medikamenten verwendet und hat vielen Menschen das Leben gerettet. Für diese Entdeckung erhielt Tu 2015 den Nobelpreis für Medizin.

Wirkt gegen Grippe

Doch wie so oft bei einzelnen Substanzen besteht bei Artemisin ebenfalls die Gefahr, dass der Malaria-Erreger auch gegen diesen Wirkstoff resistent wird. Setzt man hingegen die gesamte Pflanze ein, ist dies viel unwahrscheinlicher, weil Artemisia annua noch mindestens 9 weitere, gegen Malaria wirksame Substanzen enthält. Gegen diese geballte Ladung können sich die winzig kleinen Plasmodien, welche Malaria verursachen, viel schlechter wehren. Artemisia kann aber noch viel mehr. Wiederholt haben sich seine antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften gezeigt. So kann mit Artemisiapulver oder -tee zum Beispiel wirksam eine Grippe bekämpft werden. Wer bei den ersten Anzeichen täglich 4 x 1.2 g Artemisiapulver zu sich nimmt, hat gute Chancen, die Erkrankung nach 1-2 Tagen überstanden zu haben.

Hautkrebs: OP wiederholt abgesagt

Sehr eindrücklich sind die Rückmeldungen von Patienten, die bei weissem Hautkrebs oder auffälligen Muttermalen Artemisia verwenden. Einem Mann musste auf der Glatze schon dreimal ein Hautkrebs herausgeschnitten werden. Als sich erneut eine verdächtige Veränderung ergab, erhielt er einen OP-Termin in ca. 7 Wochen. In der Zwischenzeit rieb er seine Kopfhaut 2 bis 3x täglich mit einer Artemisia Creme ein. Resultat: Sein Hautarzt fand die Stelle nicht mehr, die er herausschneiden wollte! Eine andere Patientin hatte ein ca. 5 mm grosses, weisses Hautgewucher an der Wange und bekam nach erfolglosen Vereisungsversuchen ebenfalls einen OP-Termin. Auch sie behandelte sich in der Zwischenzeit mit einer Artemisia Creme. Völlig erstaunt berichtet sie, dass sie den Tumor nach ca. 2 Wochen wie eine Kruste abnehmen konnte. Die Hautärztin hat sicherheitshalber nochmals vereist, aber konnte auch in diesem Fall von einer OP absehen. Eine dritte Patientin musste feststellen, wie ihr oberhalb des rechten Schlüsselbeins relativ rasch ein neues, juckendes und immer wieder blutendes Muttermal wuchs. Sie war sich bewusst, dass sie dieses zeitnah ihrem Hausarzt zeigen muss. Dann nahm sie wegen einer heftigen Grippe 9 Tage lang Artemisiapulver ein. Zu ihrer grossen Überraschung und Erleichterung verschwand mit der Grippe auch das Muttermal und zwar dauerhaft!

Artemisia als letzte Hoffnung bei Hirnentzündung

Schon eher aussergewöhnlich mutet der Fall einer Frau an, die wegen akut entzündeter Divertikel Antibiotika verschrieben bekam. Trotz den Bedenken ihres Arztes entschied sie sich erst für einen Versuch mit Artemisia. Nach 3 Tagen waren ihre Entzündungswerte bereits massiv reduziert und der Arzt bestärkte sie, mit Artemisia weiter zu machen. Auch weiss ich von einem Fall einer Hirnentzündung, bei der andere Medikamente versagten, die nach 10 Tagen unter Artemisia komplett verschwand. Schliesslich ergeben sich auch tolle Resultate bei Neurodermitis. Die Artemisia Creme hat sich wiederholt als wirksame Alternative zu den cortison-haltigen Cremes entpuppt.

Nicht mit dem Essen einnehmen

Für alle, die Artemisia ausprobieren wollen, ist wichtig zu wissen: Artemisia muss ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden, am besten 1 Stunde vor dem Essen. Es eignet sich nicht zur präventiven Einnahme und wird im Normalfall nicht länger als 2 Wochen eingenommen. Für eine Malaria-Prophylaxe muss man 1 Tag vor Reisebeginn bis 20 Tage nach der Reise täglich 3 x 1.2 g Artemisia-Pulver einnehmen. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Die einzigen Kontraindikationen sind Magengeschwüre und Magenübersäuerung.

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Magensäureblocker erhöhen Herzinfarkt- und Demenz-Risiko

Magensäureblocker erhöhen Herzinfarkt- und Demenz-Risiko

Auch heute noch werden sie oft verschrieben: die sogenannten Magensäureblocker, auch PPIs (Protonenpumpen-Inhibitoren) genannt.

Menschen mit Sodbrennen oder solche mit Reflux sind die klassischen Patienten dafür – häufig aber auch Patienten mit Reizmagen und -darm. Die Medikamente sollen die Magensäureproduktion drosseln und so den Patientinnen und Patienten Erleichterung verschaffen. Leider tritt ihre Wirkung aber oft nicht wie erwünscht ein und tragischerweise wird deshalb häufig die Dosis oft unhinterfragt erhöht und die Einnahmedauer verlängert.

16% erhöhtes Risiko für Herzinfarkt

In diesem Blogbeitrag werden bereits einige negative Auswirkungen der dauerhaften Einnahme von Magensäureblockern/PPIs beschrieben. Der Neurologe David Perlmutter macht auf zwei weitere gravierende Folgen der langanhaltenden Einnahme von Magensäureblockern aufmerksam: Für eine Studie der Stanford University1)aus dem Jahr 2015 wurden die medizinischen Daten von 3 Millionen Menschen ausgewertet. Fazit: Das Herzinfarktrisiko bei Patienten mit anhaltendem PPI-Konsum stieg um 16%!

44% erhöhtes Risiko für Demenz

Eine zweite Studie aus dem Jahr 20162)beobachtete während ca. fünfeinhalb Jahren 70'000 Senioren (75-jährig oder älter; zu Beginn der Studie ohne dementielle Erkrankung). Ergebnis: Bei Menschen, die regelmässig Magensäureblocker schluckten, stieg das Risiko, an Demenz zu erkranken, um 44%!

Cayenne-Pfeffer als Alternative

Diese Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Aber: Gibt es eine Alternative zu den PPIs? Ja, es gibt sie. Die Natur hält sie für uns bereit: Cayenne-Pfeffer, genauer gesagt das darin enthaltene Capsaicin. Dieses kurbelt die Schleimproduktion für die schützende Schleimschicht über der Magenschleimhaut an, anstatt die Magensäureproduktion (mit all den daraus resultierenden negativen Folgen) zu drosseln. Wichtig ist jedoch ein langsames Ausschleichen der Magensäureblocker! (Siehe auch Link oben.)

1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4462578/

Proton Pump Inhibitor Usage and the Risk of Myocardial Infarction in the General Population

2) https://jamanetwork.com/journals/jamaneurology/fullarticle/2487379

Association of Proton Pump Inhibitors With Risk of Dementia

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Restless Legs Syndrome

Restless Legs? What can one do about Restless Legs Syndrome?

Restless Legs Syndrome (RLS) is a common neurological disorder. People who suffer from restless legs, suffer mostly in the evening and whilst at rest. It affects up to 10% of the population, according to estimates. It occurs most in legs and much less frequently in arms too.

Strong urge to be physically active

Patients with RLS describe a tingling, burning, stabbing, pounding or boiling sensation in their legs, which usually occurs in the evenings. This is always accompanied by an urge to move, which is intensified if one is trying to rest, e.g. when lying in bed in the evening. The symptoms worsen in the evening and at night. Affected people very often also have problems falling asleep and sleeping throughout the night.

 

It is soften found running in families

The exact cause is as yet unclear. A disturbance of several neurotransmitters (carrier and messenger substances in the nervous system) are suspected. A family’s predisposition also plays a role. Another cause could be a latent iron deficiency in the brain, which is why it is recommended to have one's iron metabolism tested. Other diseases such as diabetes mellitus or thyroid dysfunction should also be tested and be excluded as the cause, as they can lead to similar symptoms. Typically, more women are affected than men. Restless Legs Syndrome usually occurs at the age of 35 or older. However, children or adolescents can also become ill. It should be noted that there are drugs that can worsen RLS, such as certain antidepressants.

Magnesium to CBD drops

In most cases Restless Legs Syndrome is easily treated. Taking magnesium, for example, in the form of capsules, helps many patients. Essential amino acids (approx. 8-10 pellets in the evenings) can also help. If an iron deficiency is the cause, this must be addressed, for example with Aronia and Moringa or with an iron preparation. If medication is suspected to be the trigger, it must be reduced or discontinued - always in consultation with your physician. The conventional medical drug therapy to treat RLS is purely symptomatic, i.e. it cannot cure the disease but only alleviate the symptoms. These drugs intervene in the dopamine metabolism. If one also suffers from sleeping disorders, sleep-promoting and muscle-relaxing drugs are prescribed. In this context, CBD drops are well worth a try.

 

A holistic approach to RLS

The following recommendations, from the perspective of integrative medicine, can be tried:

  • Daily stretching exercises have proven helpful. One should experiment with cycling, climbing stairs, massages, etc. Often leg weakness has to be overcome before you can become physically active.
  • Nutrition: Ensure that you eat a diet containing iron, Folic Acid and Vitamin B12. Avoid heavy meals in the evening.
  • Try to maintain a regular day-night rhythm and ensure good sleeping habits.
  • Mental activities such as games, crossword puzzles, movements with the hands (e.g. handicrafts) can help to distract you self and reduce the twitching movements.
  • Some people find it helpful to take a warm (foot) bath before going to bed and also wrap their feet to keep them warm in bed, others shower their legs cold or rub their calves with a cooling ointment.
  • Test whether omitting nicotine, alcohol, caffeine and, unfortunately, also chocolate helps.
  • Make sure you have a sufficient supply of magnesium and test whether essential amino acids or CBD drops will help you.

We wish you all peaceful legs and a restful sleep!

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Interview mit Dr. Lüscher in der Zeitschrift astrea Apotheke

Interview mit Dr. Lüscher in der Zeitschrift astrea Apotheke

Vitaler Kickstart in den Frühsommer

Der Mai ist da! Doch während die Bäume schon kräftig ausschlagen, hängen Sie noch ein wenig in den Seilen? Keine Bange, denn da lässt sich etwas nachhelfen.

Von blauen Beeren bis zu gelben Peperoni: Früchte und Gemüse in unterschiedlichen Farben machen nicht nur Lust auf den Frühsommer. In ihnen stecken gesunde Ballast- und Vitalstoffe. Warum es damit alleine nicht getan ist, weiss der Mediziner und Spezialist für orthomolekulare Medizin, Dr. med. Heinz Lüscher.

«An apple a day keeps the doctor away.» Würde ein Apfel täglich den Doktor fernhalten, dann hätten Ärzte wie Sie doch gar nichts zu tun.

Dr. med. Heinz Lüscher: Wenn das tatsächlich so wäre, ja (lacht). Natürlich enthält der Apfel eine Vielzahl von Vitalstoffen, die für den Körper wichtig sind. Die Wirkung einiger dieser Stoffe ist noch nicht oder nur unzureichend erforscht. Man tut sich damit etwas Gutes, aber mit dem Apfelessen alleine ist es nicht getan. Und das gilt auch für andere Nahrungsmittel.

Reicht eine gesunde, ausgewogene Ernährung nicht aus? Die ist natürlich die Basis. Allerdings hat sich in den letzten hundert Jahren viel getan: Früher war unsere Nahrung noch vollwertig, die Böden wurden nicht so intensiv genutzt wie heute. Heute sind die Äcker ausgelaugt, geerntetes Gemüse und Früchte enthalten nicht mehr ausreichend Vitalstoffe. Besonders der Gehalt von Antioxidantien, also von sekundären Pflanzenstoffen und Spurenelementen wie Selen, ist in den vergangenen Jahren nachweislich zurückgegangen. Hinzu kommen Pestizide, die in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden. Man kann also, auch wenn man viel Gemüse und viele Früchte zu sich nimmt, einen Nährstoffmangel haben.

Wann ist es sinnvoll, wann sogar notwendig, Nahrungsergänzungspräparate einzunehmen? Da gibt es zahlreiche Beispiele. Nehmen wir das Vitamin B12. Es ist unter anderem wichtig für die Produktion roter Blutkörperchen. Zudem kann ein Mangel an Vitamin B12 zu schweren, teils irreparablen Schädigungen des zentralen Nervensystems führen. Weil es ausschliesslich in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt, müssen es Veganer, manchmal auch Vegetarier, ergänzen. Grundsätzlich empfehle ich Patienten, die keine oder wenig tierische Nahrungsmittel zu sich nehmen, regelmässig die Vitamin-B12- und die Eisenwerte im Blut kontrollieren zu lassen.

Wie machen sich fehlende Nährstoffe bemerkbar? Jeder Mikronährstoff ist wichtig für den Stoffwechsel. Man kann davon ausgehen, dass es Tausende von Mikronährstoffen gibt. Mangelt es dem Organismus an einigen dieser Komponenten, sind gleich mehrere Stoffwechselprozesse im Körper gestört. Ein Zustand, der sich zunächst als Energiemangel und Abgeschlagenheit bemerkbar macht. Man spricht dann auch vom chronischen Fatigue-Syndrom. Im zweiten Schritt entstehen Krankheiten. Leider sehen die Standardlaboruntersuchungen nur die Kontrolle weniger Mikronährstoffe im Blut vor. Andere Mängel bleiben meist unerkannt. Ohne Diagnose wird der Patient nicht selten über kurz oder lang als psychisch gestört abgestempelt.

Und solche Patienten kommen dann zu Ihnen? Ja, auch. In der Regel sind es aber Menschen, bei denen die Diagnose feststeht: Meist sind sie chronisch krank und haben Probleme mit dem Darm, neurologische Krankheiten wie multiple Sklerose, Parkinson oder Krebs.

Wie gehen Sie vor, wenn ein Patient zu Ihnen kommt? Als Erstes erfolgt eine 20- bis 30-minütige Anamnese, also eine umfassende Patientenbefragung. Hinzu kommen die Ergebnisse aus dem Labor (Blutbild). Daraus erfolgt der Therapievorschlag – je nach Diagnose werden auch schulmedizinische Medikamente miteinbezogen.

Woran mangelt es denn besonders oft? An Vitamin D3. Es wird über die UVBestrahlung der Haut gebildet. Für eine ausreichende Vitamin-D3-Versorgung reicht die Sonne in unseren Breiten allerdings nicht aus. Es ist also wichtig, dass wir D3 in ausreichender Menge zuführen. Häufig bleibt auch ein Magnesiummangel über längere Zeit unentdeckt, denn Magnesium wird in Standardlaboruntersuchungen so gut wie nie gemessen.

Können Sie sich an Patienten erinnern, die besonders von einer Therapie mit bestimmten Mikronährstoffen profitiert haben? Das geschieht sogar sehr oft, gerade bei Patienten mit Reizdarm. Viele haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich und verspüren schon nach wenigen Wochen Therapie eine Verbesserung. Bei konsequenter Einnahme bestimmter Mikronährstoffe kann das Reizdarmsyndrom innerhalb von sechs bis zwölf Monaten komplett ausheilen. Liegt ausserdem eine Gluten- oder Laktoseintoleranz vor, muss selbstverständlich begleitend eine entsprechende Diät eingehalten werden.

Wo stösst die Vitalstofftherapie an ihre Grenzen? Das geschieht genau wie bei anderen Therapien auch. Die orthomolekulare Medizin ist oft zielführend, doch Wunder vollbringt sie nicht. Besonders, wenn das Leiden sehr vielschichtig ist, wie zum Beispiel ein Burn-out: Hier greifen psychische und körperliche Faktoren ineinander.

Können Nahrungsergänzungsmittel bei einer Überdosierung gefährlich werden? Hier eine generelle Aussage zu machen, ist schwierig. Aufpassen sollte man bei fettlöslichen Vitaminen wie Aund E. Sie können unter Umständen, speziell bei einer Überdosierung oder/ und wenn sie über längere Zeit eingenommen werden, schädlich sein. Auf der anderen Seite muss man sich die Studien, die teilweise einen riesigen Hype in den Medien auslösen und für Verängstigung bei den Konsumenten sorgen, genau anschauen. Viele dieser Untersuchungen genügen wissenschaftlichen Standards nicht. Mikronährstoffe deshalb pauschal als gefährlich anzusehen, ist undifferenziert und irreführend.

Wenn es der Frühling noch nicht geschafft haben sollte: Welche Mikronährstoffe bringen uns jetzt in Hochform? Zum Beispiel Coenzym Q10, ein wichtiges, körpereigenes Coenzym, das einen entscheidenden Einfluss auf den Energiehaushalt unserer Zellen hat. Es wirkt stark antioxidativ, schützt also vor freien Radikalen. Kombiniert mit dem biologischen Wasserstoff NADH (Nicotinamid Adenin Dinucleotid Hydrid, auch Coenzym 1), kann man dem Energiehaushalt ein wenig auf die Sprünge helfen. Wer gesund ist, bei dem genügen zweimal 10 mg NADH und 30 mg Coenzym Q10 täglich.

Empfehlen Sie auch manchmal Basenpräparate? Wenn der Urin übersäuert ist und der pH-Wert unter 6 liegt, rate ich zu einer Basenkur.

Verraten Sie uns abschliessend, was Sie selbst tun, um fit und gesund zu bleiben? Ich versuche, mir ausreichend Erholungszeit und Bewegung zu gönnen und achte auf meine psychische Gesundheit. Und ich helfe ein bisschen mit Mikronährstoffen nach.

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The intestine is an underestimated organ.

The intestine is an underestimated organ.

 

The intestine is a neglected but fascinating organ. On the one hand, the intestine is something like the central training camp of the immune system. This is where our defence cells learn to distinguish good from bad intruders. 70% of all immune cells are located in the intestine, and almost 80% of all immune reactions take place here. If the intestine is healthy, we are better protected against diseases.

 

Complex intestinal brain

 

The intestine also has an astonishing nervous system, the intestinal brain. More than one hundred million nerve cells control the complex movements of the intestine. On the other hand, the intestine constantly collects information about our body condition and is closely connected to the brain via the nervous system. If something is wrong in the intestine, we don’t only feel physically bad, but also psychologically. That this is true can be seen in our vernacular language, which has known for a long time:  love goes through the stomach, anger can hit us in the stomach, I wet myself, or you have butterflies in your stomach. All these linguistic references illustrate the connection between the intestine and the nervous system.

 

Gut influences our mood

 

Up to now it has been assumed that illnesses such as depression occur largely in the head. Yet, there is more and more evidence that the whole body, and especially the intestine, has a strong influence on our mood. For example, Norwegian researchers have shown that in the intestines of depressed patients some bacterial species are more common, while others are almost completely absent. In addition, an American study has shown that participants who ate lactic acid bacteria for one month reacted more calmly to emotionally disturbing images. In the digestive tract, a large number of calming and mood-lightening hormones are produced. If the intestinal flora is disturbed, this also negatively affects the production of these messenger substances.

 

Intestinal flora influences health

 

When looking at the intestinal flora we find:  A healthy intestine contains up to 100 trillion bacteria. This is about the same amount of cells an adult is made up of. They colonise our intestines, split our food up, live off this food and at the same time make it digestible for us. Not only is the number of bacteria important, but also their diversity: in a healthy intestine there are about 1000 different species. The greater this diversity of the so-called micro biome is, the healthier we are. Stress, unbalanced nutrition or medication can quickly disturb this delicate balance and we become more susceptible to disease. Antibiotics also destroy a large part of the healthy micro biome each time they are administered and can cause a large number of secondary diseases.

 

Conclusion: The intestine is responsible for our immune system, has its own brain, accommodates a multitude of small helpers, produces hormones and can influence our mood. This should be reason enough to invest in a healthy intestine.

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Leaky Gut Syndrome

The intestine plays an important role in the immune system, is closely connected to the brain, it houses together with the micro biome, a large number of small helpers and can influence our mood. With so many tasks, it is not surprising that an intestinal disorder such as Leaky Gut Syndrome can be jointly responsible for numerous clinical pictures.

 

Rigorous protection against external influences

 

The intestinal wall is protected by a layer of mucus against harmful environmental influences such as bacteria, viruses or harmful substances. Beneath this are the mucosal cells, which are closely connected to each other. If the mucous membrane is intact, the body actively absorbs nutrients from food in finely regulated processes (absorption). In contrast, indigestible food components and other undesirable substances remain in the intestines and are excreted.

 

With Leaky Gut syndrome, the mucous membrane is damaged and becomes more permeable. Gaps occur between the mucous membrane cells and the intestine becomes leaky.  Together with other factors (genetic predisposition, environmental influences), this can lead to a variety of complaints, disorders or illnesses.

 

Perforated intestine leads to a fatal spiral

 

The causes of a Leaky Gut syndrome are manifold. Initially, there could be an infection caused by bacteria, viruses, fungi or parasites. Other triggers including drugs (e. g. antibiotics, painkillers), or toxins such as nicotine, alcohol, heavy metals and other environmental pollutants. Nutrition also plays a role (sugar-rich food, many saturated fatty acids). Once the intestinal mucosa has become leaky, chronic immune reactions to certain foods can develop and trigger a fatal spiral. These immune reactions weaken and additionally damage the mucous membrane.

 

Correlation between leaky Gut and up to 120 autoimmune diseases

 

Leaky Gut syndrome can cause chronic digestive problems such as diarrhoea, constipation, flatulence, cramps or irritable bowel syndrome. The immune system may be misregulated or cause chronic inflammatory intestinal diseases such as Crohn's disease or ulcerative colitis. Damaged mucous membranes increase the amount of environmental pollutants, bacteria and other substances that enter the blood stream. Experts also suspect that up to 120 autoimmune diseases may be associated with a damaged intestinal mucosa.

 

Treatment is possible

 

Therapy is always based on individual findings. It is almost always necessary to change one's diet, administer prebiotics and probiotics as well as supplemental administration of vital nutrients.

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