Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

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Studien belegen es: Vitamin D senkt das Risiko, an COVID-19 zu erkranken

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Unterdessen gibt es mehrere Studien, die belegen, dass mit einem optimalen Vitamin-D-Spiegel im Blut das Risiko, an COVID-19 zu erkranken massiv gesenkt werden oder bei einer COVID-19-Erkrankung deren Schweregrad und der Krankheitsverlauf stark gemildert werden kann. Eine Studie aus Spanien zeigt: Vitamin D reduziert das Risiko einer Einweisung auf eine Intensivstation um 97%!

Das Immunsystem unterstützen

Das Corona-Virus hält die Welt nach wie vor in Atem, es wird fleissig nach einem Impfstoff geforscht und die Schutzmassnahmen sind sehr einschneidend für das soziale Leben und die Wirtschaft. Bei all den Bemühungen wird, so scheint mir, fast vergessen, dass der Mensch mit einem unglaublich komplexen und genialen Immunsystem ausgestattet ist! Können wir dieses in seiner Funktion optimal unterstützen, wären wir gut gerüstet im Kampf gegen das gefürchtete Virus. Eine verhältnismässig einfache und erst noch kostengünstige Möglichkeit ist die Supplementierung mit Vitamin D. Dieses wird vom menschlichen Körper für unzählige wichtige Funktionen dringend benötigt, auch zur Unterstützung des Immunsystems.

Sonnenvitamin

Eine Supplementierung mit Vitamin D wird in der in unseren Breitengraden beginnenden «dunklen Jahreszeit» sowieso wieder zum Thema. Der menschliche Körper kann Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst herstellen. Wenn wir an der Sonne sind, wird in der Haut Vitamin D3 gebildet, welches anschliessend zu Vitamin D umgewandelt wird. Die Lichtintensität und damit die Bildung von Vitamin D3 in der Haut werden jedoch durch viele Faktoren beeinflusst (z.B. Sonnenstand, Höhe über Meer, Wetter, Verwendung von Sonnenschutzmitteln usw.). Im Winterhalbjahr (Oktober bis März) ist hierzulande eine ausreichende Menge an UV-B-Strahlen, welche für die Vitamin-D-Synthese in der Haut benötigt werden, nicht gegeben! Man kann deshalb davon ausgehen, dass etwa 70% der Schweizer Bevölkerung einen Mangel an Vitamin D aufweisen. Diese Zahl wird so vom Bund genannt, in Wahrheit liegt der Wert aber noch viel höher.

Wie wirkt Vitamin D gegen Viren?

Es ist bekannt, dass Vitamin D das Infektionsrisiko senken kann; einerseits durch die Ausschüttung von Cathelicidinen (antimikrobielle Peptide und Teil der angeborenen Immunantwort) und andererseits durch Abwehrmechanismen, welche die Virusvermehrung senken können. Weiter wird durch das Vitamin D die Konzentration proinflammatorischer Zytokine gesenkt. Diese rufen Entzündungen hervor, schädigen die Lungenschleimhaut und können eine Lungenentzündung auslösen. Dies spricht für die Vorbeugung und / oder Behandlung einer COVID-19-Infektion.

Vitamin D im Kampf gegen COVID-19: Studien

Gerne informiere ich Sie hier über empfehlenswerte Studien zum Thema:

Die Ergebnisse dieser Studie an über 190'000 Personen aus den USA zeigen eine umgekehrte Beziehung zwischen den 25(OH)D-Werten (Vitamin-D-Spiegel im Blut) und der COVID-19-Positivität. Über die Gesamtbevölkerung gemessen (über alle Breitengrade, Rassen und Ethnien, Geschlechter und Altersgruppen hinweg) hatten diejenigen, die einen niedrigen 25(OH)D-Spiegel von weniger als 20 ng/ml aufwiesen, eine 54% höhere Positivitätsrate, als diejenigen, die einen Blutspiegel von 30-34 ng/ml aufwiesen. Das Risiko einer COVID-19-Positivität nahm weiter ab, bis die Serumspiegel 55 ng/ml erreichten. Dies überrascht nicht, wenn man die bereits etablierte umgekehrte Beziehung zwischen dem Risiko für respiratorische Viruserreger und 25(OH)D-Spiegeln berücksichtigt. Eine Vitamin-D-Supplementierung kann also die Wahrscheinlichkeit einer Atemwegsinfektionen verringern, insbesondere bei Menschen mit Vitamin-D-Mangel.

Erklärung: Bei Personen mit einem tiefen Vitamin-D-Spiegel (linker Rand) hatten bis zu 13% einen positiven Corona-Test. Bei Personen mit einem hohen Vitamin-D-Spiegel (rechter Rand) waren es weniger als 7%.

Die Vitamin-D-Spiegel (25(OH)D werden hier in ng/ml angegeben. Je nach Labor werden die Werte auch in nmol/l angegeben (in der Schweiz gebräuchlicher). Werte in ng/ml x 2,5 ergeben die Werte in nmol/l. Ich emfpehle Werte zwischen 150-200 nmol/l, was den Werten am rechten Rand entspricht.

 

Es handelt sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie an hospitalisierten COVID-19-Patienten in der Reina-Sofia-Universitätsklinik, in Cordoba, Spanien. Alle 76 Patienten wurden aufgrund einer schwer verlaufenden COVID-19-Infektion hospitalisiert. Es handelt sich hier also nicht um leichte oder mittelschwere Krankheitsverläufe. Die Interventionsgruppe bestand aus 50 Patienten und die Kontrollgruppe aus 26 Patienten. Beide Gruppen erhielten selbstverständlich die damals beste verfügbare Behandlung. Die Interventionsgruppe erhielt zusätzlich Vitamin D in Form von Calcifediol, die Kontrollgruppe erhielt kein Placebo. Calcifediol (auch Calcidiol oder 25-Hydroxy-Vitamin-D) ist eine Hormonvorstufe von Vitamin D. Es wird in der Leber aus Cholecalciferol (Vitamin D3) gebildet, es handelt sich um eine Speicherform. Der Grund für die Verabreichung dieser Art von Vitamin D war, dass die Umwandlung des üblichen Supplementtyps in Calcifediol rund sieben Tage dauert und die erwähnten Patienten sollten aufgrund ihrer Erkrankung von einer schneller wirksamen Form profitieren können. Sie erhielten das Vitamin D in sehr hohen Dosen und die Ergebnisse waren verblüffend: Von den 50 Patienten der Interventionsgruppe, die mit Calcifediol behandelt wurden, musste nur einer auf die Intensivstation überwiesen werden (2%), während dies von den Patienten aus der Kontrollgruppe bei 13 Patienten der Fall war (50%). In den statistisch bereinigten Ergebnissen reduzierte Vitamin D die Wahrscheinlichkeit einer Einweisung auf die Intensivstation um 97%! Was die Mortalität betrifft, starben zwei Patienten der Kontrollgruppe, jedoch kein Patient der Interventionsgruppe, welche das Vitamin D erhielten. Es kann erwartet werden, dass die Verhinderung von Todesfällen in einer ähnlichen Grössenordnung liegt wie der Rückgang des Bedarfs an intensivmedizinischer Versorgung. Auch scheint Vitamin D die Notwendigkeit einer mechanischen Beatmung auf der Intensivstation zu senken.

Die Einnahme einer Vitamin-D-Ergänzung hat enorme Vorteile

Meiner Meinung nach gibt es jetzt genügend Belege dafür, dass die Behandlung mit Vitamin D eine Standard-Versorgung für hospitalisierte Patienten mit COVID-19 darstellen sollte. Auch sollte eine Vitamin-D-Supplementierung gerade in den kommenden Wintermonaten und mit «steigenden Fallzahlen» schlicht und einfach allen Personen empfohlen werden, insbesondere denen mit erhöhtem Risiko, wie z.B. älteren Menschen.

Auswirkungen auf die Pandemie

Vitamin D reduziert die Risiken von COVID-19: Das Risiko, überhaupt eine Infektion zu erleiden, das Risiko, einen schweren Verlauf durchzumachen, das Risiko einen Krankenhausaufenthalt, eine Einweisung auf die Intensivstation und eine mechanische Beatmung zu benötigen, sowie das Risiko, an COVID-19 zu sterben.

Meine Dosierungs-Empfehlungen:

Optimalerweise bestimmt man seinen Vitamin-D-Status mit einer Blutentnahme: Messung von 25-Hydroxyvitamin-D (kurz 25(OH)D) im Blutserum. 25(OH)D wird je nach Labor in den Einheiten nmol/l oder ng/ml angegeben (für die Umrechnung von nmol/l in ng/ml teilt man den Wert durch 2,5). Der 25(OH)D-Spiegel sollte zwischen 150-200 nmol/l betragen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird in den meisten Fällen eine Tagesdosis von rund 4000 IE bzw. 100 Mikrogramm Vitamin D benötigt. Im Winter können problemlos 5000-6000 IE pro Tag eingenommen werden, während im Sommer dann auf 3000 IE reduziert werden kann. Um den Vitamin-D-Spiegel im Blut zu erhalten (wenn sich dieser bereits zwischen 150-200 nmol/l befindet), sind täglich rund 2000 IE nötig.

 

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Weshalb wird der Einsatz von Artemisia von der WHO verhindert?

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Nach wie vor leiden vor allem auf dem Afrikanischen Kontinent viele Menschen an der gefährlichen Tropenkrankheit Malaria. Mit Artemisia annua ist ein Kraut dagegen gewachsen, das jedoch von der WHO nicht als Heilmittel anerkannt wird. Auch viele andere viral bedingte Erkrankungen, z.B. auch COVID-19, könnten damit erfolgreich und erst noch kostengünstig bekämpft werden!

Das Beispiel Madagaskar

Zum Thema COVID-19 erklärte der Präsident der Ostafrikanischen Insel-Republik Madagaskar kürzlich, dass er auf Gott vertraue und auf die Heilpflanzen, «die der Herr geschenkt hat, um unserem Land und anderen Ländern in der Welt gegen diese Krankheit zu helfen». Mit den Heilpflanzen ist unter anderem die Pflanze Artemisia annua gemeint, die schon seit Jahrzehnten in der prächtigen Fauna Madagaskars angepflanzt und sehr erfolgreich gegen Malaria eingesetzt wird. Artemisia annua soll nun auch gegen das Coronavirus helfen: das madagassische Institut für angewandte Forschung hat ein Heilmittel auf der Grundlage der Pflanze entwickelt.

Artemisia seit Jahrtausenden bekannt

So richtig ernst genommen wird der Inselstaat von der westlichen Welt und auch von der WHO nicht wirklich – im Gegenteil. Man macht sich eher lustig darüber oder spricht die Sorge an, diese natürlichen Heilmittel könnten vielleicht nichts nützen oder sogar Nebenwirkungen haben! Es sei zu wenig erforscht, man kenne die Wirkung bei COVID-19 noch nicht. Doch sind wir ehrlich! Wie steht es um den Impfstoff, auf den viele hierzulande grosse Hoffnungen setzen? Wie viel wissen wir darüber? Könnte der eventuell auch Nebenwirkungen haben? Im Gegensatz dazu ist Artemisia annua in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrtausenden bekannt. Unterdessen ist die Wirksamkeit vor allem in Bezug auf Malaria, aber auch auf andere Erkrankungen, in zahlreichen Studien bewiesen. Im Gegensatz zu den teuren Malariamedikamenten der Pharmaindustrie kommt Artemisia auch ohne Nebenwirkungen aus und ist erst noch viel billiger!

Was ist Malaria?

Malaria ist die häufigste Tropenkrankheit, an der jährlich rund 220 Millionen Menschen erkranken und mehr als 440’000 Menschen sterben (Stand 2017). Mit Abstand am meisten betroffen sind Gebiete in Afrika südlich der Sahara bis zum Norden Südafrikas (ca. 90%!). Auch in Asien und Südamerika gibt es von Malaria betroffenen Gebiete. Ausgelöst wird Malaria durch winzige einzellige Parasiten, sogenannte Plasmodien, die durch den Stich der Anopheles-Mücke übertragen werden. Es gibt verschiedene Arten von Malaria, die gefährlichste Form ist die Malaria tropica, die durch das Plasmodium falciparum hervorgerufen wird. Symptome sind Kopf- und Gliederschmerzen, z.T. auch Durchfall und Übelkeit. Sehr typisch sind hohes Fieber mit Fieberschüben, die sich mit fieberfreien Intervallen abwechseln (Wechselfieber). Unbehandelt kann Malaria Blutarmut und schwere Organschäden zur Folge haben. Etwa zehn Prozent der unbehandelt Infizierten sterben, vor allem Kinder. In gewissen Gegenden stirbt eins von fünf betroffenen Kindern! Mit Artemisia annua könnte der gefürchteten Tropenkrankheit der Garaus gemacht werden! Die Pflanze wächst auch in den Tropen sehr gut, wie das Beispiel von Madagaskar zeigt. Es wäre eine breite Behandlung der Malaria möglich, wenn die Menschen über Artemisia informiert und zum korrekten Anbau und Einsatz angeleitet würden. Doch die WHO torpediert den Einsatz von Artemisia und propagiert dafür pharmazeutische Alternativen, die sich die meisten Afrikaner nicht leisten können und die erst noch ernsthafte Nebenwirkungen mit sich bringen können!

Studien beweisen Wirksamkeit

Gegner von Artemisia machen geltend, der Wirkstoffgehalt in traditionellen Artemisia Produkten sei nicht standardisiert und die Wirkung nicht belegt. Die Abgabe von Artemisia deshalb also ein Risiko für die Bevölkerung. Unterdessen gibt es jedoch gute, ernstzunehmende Studien, die das Gegenteil beweisen. Sehr deutliche Resultate zeigt diese doppelblinde, randomisierte Studie mit 957 Malaria-Patienten[i]: Die eine Hälfte der Probanden nahm Artemisia-Tee und eine Placebo-Pille ein. Die andere Hälfte einen Placebo-Tee und ein ACT-Medikament, wie es die WHO gegen Malaria empfiehlt. Die klinischen Symptome verbesserten sich zwar in beiden Gruppen. Das Fieber verschwand in der Artemisia-Gruppe nach 24 Stunden, in der ACT-Gruppe nach 48 Stunden. In der Artemisia-Gruppe waren schon nach 24 Stunden keine Malaria-Trophozoiten mehr nachzuweisen. In der ACT-Gruppe dauerte es bis zu 14 Tage, bis dieser Status erreicht war. Bei Kindern waren nach 28 Tagen in 91% der Artemisia-Patienten keine Erreger mehr im Blut zu finden, in der ACT-Gruppe war dies bloss bei 50% der Fall. Bei den Erwachsenen waren in der Artemisia-Gruppe 100% der Fälle geheilt (keine Erreger mehr im Blut), während es in der ACT-Gruppe nur 30% waren. Was auch noch zu erwähnen ist: Der Artemisia-Tee verursachte bloss in 5% der Fälle Nebenwirkungen, im Gegensatz zu 42.8% bei den ACT-Medikamenten. Das sind unglaubliche, absolut stichhaltige Resultate, die klar für Artemisia sprechen.

Artemisia gegen Viren

Viele Wirkmechanismen von Artemisia sind noch gar nicht bekannt, mindestens einer jedoch schon und dieser ist sehr bemerkenswert! Artemisa annua enthält demnach ein chemisch stabiles Peroxid (das gibt es übrigens nach den chemischen Grundregeln gar nicht, in Gottes Schöpfung jedoch schon). Plasmodien und Bakterien (und auch Krebszellen) enthalten ein Vielfaches mehr an Eisenionen als andere Zellen. Kommt nun das Peroxid mit dem Eisen in Kontakt, zerfällt es in zwei aggressive freie Radikale, welche die betroffenen Zellen schädigen und zum Absterben bringen!

Artemisia bekämpft jedoch nicht nur Malaria, sondern auch viele viral bedingten Krankheiten. Ersten Erfahrungsberichten und Anwendungsstudien zufolge gilt das auch für COVID-19. Artemisia wirkt sehr gut bei Erkältungen, aber auch gegen die Grippe (Influenza) und sogar gegen AIDS! Viren enthalten jedoch kein Eisen. Es kann also nicht am oben beschriebenen Wirkmechanismus liegen, dass Artemisia gegen Viren hilft. Der genaue Mechanismus ist unbekannt, hängt aber vermutlich damit zusammen, dass Artemisia die Anzahl natürlicher Killerzellen (NK-Zellen), einer besonderen Art von weissen Blutkörperchen, erhöht.

And the winner is…

Der Nobelpreis ist eine der höchsten Auszeichnungen der Wissenschaft und eine Ehre für jeden Forscher. Im 2015 ging der Nobelpreis für Medizin an - Artemisia! Zumindest indirekt... Erhalten hat den Preis die 84-jährige Chinesin Youyou Tu für ihre Entdeckung des Wirkstoffs Artemisinin in der Heilpflanze Artemisia annua. Als damals gängige Medikamente Ende der 1960er Jahre ihre Wirksamkeit gegen Malaria verloren, weil der Malaria-Erreger zunehmend resistent wurde, wandte sich Frau Tu der traditionellen chinesischen Medizin zu. So stiess sie auf Artemisia annua und extrahierte daraus den Wirkstoff Artemisinin.

Mindestens so sehr verdient hätte den Nobelpreis aber auch die Pflanze selber. Wie die oben erwähnte Studie deutlich zeigt, ist die ganze Pflanze deutlich wirksamer als ihr Wirkstoff Artemisinin allein. Im Unterschied zu den Artemisinin-Medikamenten treten bei Verabreichung der ganzen Pflanze sehr viel weniger Resistenzen auf.

Klare Worte

Warum also wird Artemisia der Bevölkerung Afrikas vorenthalten, die unverändert schwer unter Malaria leidet? Warum verhindert die WHO den Einsatz von Artemisia? Könnte es sein, dass der Profit vor dem Interesse der öffentlichen Gesundheit kommt? Der frühere WHO-Mitarbeiter German Velasquez nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er sagt: «Vor 25 Jahren wurde die WHO zu über 50% durch die öffentliche Hand finanziert. Heute sind es noch rund 20%. Der private Sektor hat die Kontrolle über die WHO übernommen. In den ersten 50 Jahren ihrer Geschichte hat die Pharma-Industrie Medikamente entwickelt, um Krankheiten zu heilen. Heute werden Medikamente entwickelt, um Krankheiten zu behandeln, aber nicht zu heilen. Der Profit kommt vor dem Interesse der öffentlichen Gesundheit.» Kann die WHO objektiv entscheiden, wenn sie zu 80% von der Pharma-Industrie bezahlt wird?!

 

Das Geschäft mit der Malaria: Big Pharma vs. natürliche Medizin

Der französische Fernsehsender France24 hat einen hervorragenden Film über Artemisia, den Kampf gegen Malaria und die damit verbundenen finanziellen Interessen produziert. Der englischsprachige Film aus dem Jahr 2017 zeigt, wie Artemisia traditionell gegen Malaria eingesetzt wird, wie die WHO dessen Einsatz torpediert und gleichzeitig pharmazeutische Alternativen mit ernsthaften Nebenwirkungen propagiert.

Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=OvC4uSYprU8

 

[i] Muyangi et al. (2019): Artemisia Annua and Artemisia Afra Tea Infusions vs. Artesunate-Amodiaquine (ASAQ) in Treating Plasmodium Falciparum Malaria in a Large Scale, Double Blind, Randomized Clinical Trial. In: Phytomedicine (57), S. 49-56 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30668322/).

 

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Vitamin D3 im Einsatz gegen COVID-19

Vitamin D3 im Einsatz gegen COVID-19

Kann Vitamin D das Risiko von Influenza- und COVID-19-Infektionen verringern? Ein Artikel in Nutrients meint ja und empfiehlt die präventive Einnahme von Vitamin D.

Die ganze Welt befindet sich derzeit im Kampf gegen das Coronavirus und die COVID-19-Pandemie. Zum Teil wurden sehr einschneidende Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung eingeleitet. So soll das Infektions- und Sterberisiko reduziert werden. Doch werden immer mehr Stimmen laut, dass zusätzlich dringend andere Massnahmen erforderlich sind. Könnten diese vielleicht vergleichsweise sogar recht einfach und kostengünstig sein?

Vitamin D entscheidend für Immunabwehr

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel absolut entscheidend ist für ein gut funktionierendes Immunsystem und habe immer wieder darauf hingewiesen. Es ist bekannt, dass Vitamin D das Infektionsrisiko senken kann. Zum einen geschieht dies durch die Ausschüttung von Cathelicidinen (antimikrobielle Peptide und Teil der angeborenen Immunantwort) sowie Abwehrmechanismen, welche die Virusvermehrung senken können. Weiter senkt Vitamin D die Konzentration proinflammatorischer Zytokine, welche Entzündungen hervorrufen, die Lungenschleimhaut schädigen und eine Lungenentzündung auslösen können. Ausserdem könnte es sein, dass Vitamin D auch die Konzentration entzündungshemmender Zytokine erhöht.

Vitamin D senkt Infektionsrisiko

Ein Artikel in Nutrients (https://www.mdpi.com/2072-6643/12/4/988) geht der Frage nach, ob Vitamin D das Risiko von Atemweg-Infektionen senkt und kommt dabei zu spannenden Schlüssen. Mehrere Studien (wenn auch nicht alle) hätten berichtet, dass eine Vitamin-D-Supplementation das Risiko einer Grippe (Influenza) verringert. Was klar dafür spricht, dass Vitamin D das Risiko einer COVID -19-Erkrankung senkt, sind die folgenden Umstände:

  • Der Ausbruch der Pandemie fand bei uns im Winter statt. Dann ist die Vitamin-D-Konzentration im Blut erwiesenermassen am geringsten.
  • Auf der Südhalbkugel ist die Anzahl der Krankheitsfälle niedrig ausgefallen, da die Vitamin-D-Konzentrationen dort gegen Ende des Sommers gesättigt waren. Die Menschen hatten den ganzen Sommer über Zeit mit Hilfe des Sonnenlichts ihre körpereigenen Vitamin-D-Speicher zu füllen.
  • Schwere Verläufe und Todesfälle waren vor allem bei chronisch kranken und älteren Patienten zu verzeichnen, die ebenfalls einen niedrigen Vitamin D-Spiegel aufweisen.

Mindestens 5000 IE täglich

Um das Infektionsrisiko zu reduzieren, empfehlen die Autoren des Artikels täglich 5000 IE Vitamin D3 einzunehmen. Menschen mit einem Risiko für Influenza und/oder COVID-19 wird für einige Wochen die tägliche Einnahme von 10 000 IE empfohlen, um den Vitamin-D-Spiegel rasch zu erhöhen. Hinter diese Empfehlungen stelle ich mich voll und ganz. Das Ziel ist es, die Vitamin-D-Konzentration über 60-80 ng/ml (150-200 nmol/l) anzuheben und so zu erhalten. Ab 10 000 IE Vitamin D pro Tag empfehle ich zusätzlich die Einnahme von täglich 200 µg Vitamin K2. Zur Behandlung von Menschen, die bereits an COVID-19 erkrankt sind, könnten sogar noch höhere Vitamin-D3-Dosen nötig sein.

Omega-3-Fettsäuren helfen ebenfalls

Wer sein Immunsystem zusätzlich stärken will, sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten.

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Meine Empfehlungen zum Coronavirus

Meine Empfehlungen zum Coronavirus

Sars-CoV-2, oder der besser unter dem Namen Corona bekannte Virus ist leider auch in der Schweiz angekommen! Mein Tipp dazu: Ruhe bewahren und ein paar einfache, aber effektive Massnahmen umsetzen.

Auch infizierte Personen ohne Symptome sind ansteckend

Wenn ein neuer Erreger auftaucht, versucht man zuerst einmal, die Ausbreitung zu stoppen, doch beim Coronavirus ist dies nicht gelungen. Ein Grund dafür ist, dass auch infizierte Personen ohne Symptome ansteckend sind. Wichtig ist nun, die Ausbreitung möglichst effektiv zu verlangsamen. Dies geschieht durch gezielte Hygienemassnahmen. Kann man die Ausbreitung in die Länge ziehen, entlastet das auch unsere Gesundheitssysteme. Hier können und müssen wir alle mithelfen!

Vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke sind gefährdet

Laut chinesischer Forscher verlaufen 81 Prozent der Infektionen mild (etwa in Form einer leichten Erkältung), 14 Prozent zeigen einen schweren und 5 Prozent einen kritischen Verlauf. Die Sterberate liegt bei etwa einer von 100 Personen. Es gilt also, die gefährdeten Menschen zu schützen. Sollten verdächtige Symptome bei Ihnen auftreten und Sie gehören nicht zu dieser Gruppe, sollten Sie also nicht die Notfallstation stürmen, sondern die Ressourcen für schwere Fälle schonen. Nehmen Sie bei Bedenken telefonischen Kontakt mit ihrem Hausarzt auf und lassen Sie sich beraten. Man sollte sich, wenn Symptome auftreten, sicher nicht mit Risikopersonen treffen.

An folgende Empfehlungen sollte sich jedermann halten

Abstand halten!
Verzichten Sie in dieser Zeit auf Händeschütteln oder Begrüssungsküsschen und halten Sie sich, so gut wie möglich, von Menschenmengen fern (z.B. ÖV, nicht dringende Treffen ect vermeiden).

Mehrmals täglich Hände waschen – einfach und effektiv
Händewaschen schützt, wenn man es richtig macht, sehr gut gegen die Ausbreitung von Viren. Ein paar Dinge sollte man dabei aber unbedingt berücksichtigen:

  • Hände zuerst nass machen

  • Hände gut mit Flüssigseife einseifen (keine «Blockseife», da können Viren darauf haften bleiben): Handflächen innen und aussen einschäumen, bis zu den Handgelenken, speziell wichtig ist es die Finger und Fingerkuppen gut zu reinigen, sowie das Nagelbett und unter den Nägeln (diese am besten kurzhalten!)

  • Danach gut abspülen und unbedingt ganz trocknen, am besten mit Wegwerftüchern, oder zu Hause oft das Handtuch wechseln.

  • Das Ganze sollte 30 Sekunden dauern, damit es wirklich effektiv ist!

  • Die Hände können unter dem häufigen Waschen leiden, um trockener oder sogar entzündeter und rissiger Haut vorzubeugen, häufig eincremen.


Die Hände zu desinfizieren ist im normalen Alltag eigentlich nicht nötig, überlassen wir die Desinfektionsmittel lieber den Arztpraxen und Spitälern. Auch hier gilt sowieso: Ohne korrekte Anwendung während 30 Sekunden nützt es zu wenig!

Meine persönliche Empfehlung zur Unterstützung des Immunsystems

Nehmen Sie täglich:

  • Vitamin D 8000-10 000IE

  • Omega-3   EPA + DHA > 1000 mg

  • EM Multiferment 2x 10 ml

  • Neovital 1 TL

Bewegen Sie sich möglichst oft an der frischen Luft, z.B. bei einem Waldspaziergang, und tanken sie Sonnenlicht, das tut nicht nur Ihrem Immunsystem, sondern auch Ihrer Psyche sehr gut!

Das hilft gegen alle Viren - zum Glück auch gegen Corona

Sollten sich trotz allen Hygienemassnahmen Erkältungs- und Grippesymptome bemerkbar machen, sollten Sie sofort Artemisia Kapseln nehmen. Mindestens 8 - 12 Kapseln am ersten und zweiten Tag (4 - 6 x täglich 2 Kapseln eine Stunde vor den Mahlzeiten), danach werden Sie ziemlich sicher wieder gesund sein. Sonst fahren Sie weiter mit 4 x 2 Kapseln bis Sie sich gesund fühlen.

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Immunmodulierender Botenstoff

Immunmodulierender Botenstoff

Komplexes Gleichgewicht

Chronische Erkrankungen, wie z.B. Allergien, Autoimmunerkrankungen, chronisch entzündliche Krankheiten, neurologische Erkrankungen, sowie Krebs nehmen zu. Dies lässt sich biologisch weitgehend als Störung von drei eng miteinander vernetzten Funktionsbereichen erklären, nämlich dem Mikrobiom (früher Darmflora), dem Immunsystem und dem zellulären Stoffwechsel. Diese Systeme kommunizieren kontinuierlich über verschiedene Informationswege. Diese sind das vegetative Nervensystem, die Hormone, Immunbotenstoffe (Zytokine), Redox- Signale (Stickoxide und Sauerstoffradikale) und bindegewebige Signalwege (biologische Halbleiter). Es handelt sich um äusserst komplexe Abläufe und es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten, viele Folgen zu erwarten sind. Eine Störung in diesen Abläufen erzeugt im Körper eine Reihe von Stressreaktionen mit dem Ziel der Wiederherstellung der Homöostase (Aufrechterhaltung des Gleichgewichts diverser körperlicher Abläufe). Da spielen Entzündungsreaktionen eine wichtige Rolle. Diese können sich chronifizieren, d.h. es entstehen chronische Entzündungsprozesse, die wiederum zu einer nachhaltigen Verschiebung der Balance zwischen den erwähnten Systemen führen können.

 

Immunmodulator

Interessanterweise gibt es natürliche Nahrungsergänzungsmittel, welche in der Lage sind, das Immunsystem zu modulieren, d.h. dessen Funktionsweise zu beeinflussen. Beispiele dafür sind die Produkte Immuno Vida oder auch Immuno Daily der Firma kingnature. Diese Produkte enthalten verschiedene Milchsäurebakterien-Stämme, aber vor allem einen speziellen Botenstoff, welcher die Aktivität und Anzahl der NK-Zellen (natürliche Killerzellen), der zytotoxischen T-Zellen, sowie der Makrophagen (Riesenfresszellen) erhöht. Bei diesen Zellen handelt es sich allesamt um spezialisierte Akteure der körpereigenen Immunabwehr, sie gehören alle zu den sogenannten Leukozyten (weisse Blutkörperchen).

  • NK-Zellen gehören zu den Lymphozyten (eine Untergruppe der Leukozyten). Sie sind in der Lage, abnormale Zellen zu erkennen und abzutöten. NK-Zellen besitzen keine antigenspezifischen Rezeptoren und gehören zum angeborenen Immunsystem.
  • Zytotoxische T-Zellen gehören zu den T-Lymphozyten und zählen zum adaptiven, also „erworbenen“ Immunsystem. Anhand von erregertypischen Antigenen erkennen sie infizierte Körperzellen und eliminieren diese. Darüber hinaus spielen sie eine Rolle bei der Bekämpfung entarteter Zellen.
  • Makrophagen zählen zu den Phagozyten (Fresszellen), welche belebte oder unbelebte Gewebs- oder andere Teile aufnehmen und verdauen können. Sie dienen der Beseitigung von Mikroorganismen durch sogenannte Phagozytose.

 

Wirksamkeit bei einer breiten Palette von Erkrankungen

Mit dem erwähnten Botenstoff hat man bereits erstaunliche Erfahrungen gemacht, die oben erwähnte gestörte Balance, in unterschiedlich ausgeprägten Stadien, wieder in Richtung biologischer Norm zu verschieben. Einerseits werden überschiessende Entzündungen gedämpft und andererseits erschöpfte Immunprozesse wieder reaktiviert. Entzündungen zu dämpfen ist z.B. notwendig bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Immunleistungen zu aktivieren bei Erkrankungen mit reduzierter Immunleistung und Krebs. Durch die vielseitige Immunmodulierung können diese Produkte bei verschiedensten chronischen Leiden Wirksamkeit zeigen. Insbesondere ergibt sich daraus auch ein Vorteil in der Anwendung bei Autoimmunerkrankungen, aber auch bei Autismus, AD(H)S, Allergien, Chronischem Erschöpfungssyndrom, Depressionen, Demenz, Parkinson, diversen Infektionen usw. werden unglaubliche Resultate erreicht. Es haben sich keine Nebenwirkungen oder Kontraindikationen gezeigt. Nur in vereinzelten Fällen zeigten sich kurzzeitig Schlafstörungen oder leichtes Fieber, was auf die aktivierte Immunität zurückzuführen ist.

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SALVE! - Mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs

SALVE! - Mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs

"Salve!" So grüsst man sich z.B. im Tessin und es bedeutet wörtlich "sei gesund" (aus dem Lateinischen, oder auch "retten" vom italienischen "salvere"). Ja, der erste Teil dieses Namens kommt tatsächlich von salve – sei gesund! Was, wenn es in der Natur einen Wirkstoff gäbe für die Prävention oder sogar Behandlung von Krebs? Nur ein schöner Traum, wo es doch z.T. nicht einmal aggressive Chemotherapeutika schaffen, den Krebs zu besiegen?

Phytonutrienten - Salvestrole

Englische Wissenschaftler haben einen wichtigen tumorselektiven Mechanismus entdeckt, mit dem bestimmte, in unserer Nahrung enthaltene Phytonutrienten Krebszellen beseitigen. Phytonutrienten sind Stoffe, die in Pflanzen gefunden werden. Sie heissen auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Stoffe schützen die Pflanzen z.B. vor UV-Licht, Toxinen, Schädlingen usw. Wenn wir nun diese Pflanzen essen, kommen wir in Genuss  dieser schützenden Stoffe.

Die englischen Forscher haben inzwischen über 50 Phytonutrienten in Gemüsen, Gewürzkräutern und Obst gefunden. Sie alle haben gemeinsam, dass sie nach einer Aktivierung durch das sogenannte Enzym CYP1B1 die Apoptose (Zelltod) bewirken. Die Forscher haben dieser Gruppe von Phytonutrienten den Namen Salvestrole gegeben.

CYP1B1 und die Salvestrole 

Der Clou ist nun, dass dieses Enzym CYP1B1 nur in Krebszellen vorkommt! Die Salvestrole werden also nur in Krebszellen aktiviert und in ein todbringendes Zellgift umgewandelt. CYP1B1 ist ein tumorspezifisches Enzym, das heisst, es liegt bei sämtlichen Krebserkrankungen vor und kann als universeller Tumormarker angesehen werden, mit dem sich Tumorzellen von gesunden Zellen unterscheiden lassen. Gesunde Zellen bleiben von diesem Mechanismus unbehelligt, genau wie man es sich von einer Krebstherapie wünscht!

Wo sind Salvestrole drin?

Soweit die Theorie. Leider sinkt der Salvestrolgehalt in den konventionell angebauten Gemüse- und Obstsorten durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln drastisch. Weiter haben Pflanzenselektionen und -veredelungen dazu geführt, dass Sorten, die von Natur aus reich an bitteren Salvestrolen sind, nicht mehr so oft angebaut werden, da wir Menschen den bitteren Geschmack nicht so mögen. Konventionell angebaute Gemüse und Früchte bieten also leider kaum eine Krebsprävention. Aus diesem Grund sollte man sich für frische, saisonale Bio-Produkte entscheiden. Salvestrole findet man z.B. in Blattgemüse, Spargel, Kohl, Sellerie, in roten Früchten, Weintrauben, Äpfeln, Feigen, Orangen, Petersilie, Basilikum, Rosmarin, Salbei oder Löwenzahn.

Um gegen Krebs vorzubeugen, braucht der Mensch jedoch täglich mindestens 100 sogenannte Salvestrolpunkte. Dies ist eine Masseinheit für die mit einer Kapsel aufgenommene Salvestrol-Menge. Diese Menge durch die tägliche Ernährung aufzunehmen, ist nicht ganz einfach zu schaffen.

Salvestrol 350 und Salvestrol 2000

Aus diesem Grund wurde das Produkt Salvestrol 350 entwickelt, das ausschliesslich der Vorbeugung von Krebs dient.  Krebspatienten brauchen wesentlich höhere Dosen, dafür dient Salvestrol 2000. Jede Krebsbehandlung gehört unbedingt in die Hände von Fachpersonen!

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Multitalent Eisen

Multitalent Eisen

Das Spurenelement Eisen ist ein echtes Multitalent. Leiden wir an einem Mangel kann dies zu chronischer Müdigkeit, Leistungsabfall oder Konzentrationsstörungen führen, um nur einige negative Auswirkungen zu nennen. Vor allem (junge) Frauen können ein Lied davon singen, denn durch den monatlichen Blutverlust ist die Gefahr eines Mangels bei ihnen deutlich höher. Aber auch Vegetarier und Veganer können davon betroffen sein. Weiter ist der Bedarf bei Schwangeren, Heranwachsenden und Sportlern ebenfalls höher.

Mögliche Ursachen für einen Eisenmangel

Wie schon erwähnt, kann die Monatsblutung, besonders wenn sie sehr stark ausfällt, zu einem Mangel führen. Aber auch unbemerkter Blutverlust z.B. im Magen-Darm-Trakt oder sehr häufiges Blutspenden sind eine mögliche Ursache. Oft führt auch eine problematische Ernährung zu einem Mangel. Ein weiterer Grund liegt in der Darmsituation: Ist die Darmflora gestört und die Darmschleimhaut entzündet, können Eisen (und auch andere Vitalstoffe) nicht optimal resorbiert werden. In diesem Fall müsste zuerst mit einer Darmsanierung der Darm in Ordnung gebracht werden. Auch ein Mangel an Magensäure kann zu Vitalstoff- und Eisenmangel führen, denn nur mit ausreichend Magensäure kann die Nahrung richtig aufgeschlossen und die Vitamine und Mineralstoffe später im Darm auch resorbiert werden. Schliesslich gilt es zu beachten, dass nicht wenige Medikamente regelrechte Eisenräuber sind. Zu den Eisenhemmern unter den Medikamenten gehören z.B. Acetylsalicylsäure, Magensäureblocker und Cholesterinsenker.

Abklären eines Eisenmangels

Um einen Eisenmangel abzuklären, sollte das Serum-Ferritin (Speichereisen) im Blut gemessen werden. Liegt dieser Wert bei Männern unter 30 µg/l und bei Frauen unter 15 µg/l, spricht man von einem Speichereisenmangel. Allein den Hb-Wert zu messen, ist jedoch nicht aufschlussreich, er sinkt erst, wenn die Eisenspeicher leer sind und aus diesem Grund nicht mehr genügend rote Blutkörperchen gebildet werden können. Fällt der Hb-Wert unter den Grenzwert (Frauen 12,0 g/dl, Männer 13,0 g/dl), liegt eine therapiebedürftige Eisenmangel-Anämie vor.

Eisenpräparate

Meist gelingt es den von Eisenmangel Betroffenen nicht, allein durch die Ernährung den Mangel zu beheben. Die gängigen Eisenpräparate werden häufig nicht gut vertragen und können zu Verdauungsbeschwerden führen. Doch gibt es auch natürliche Eisenpräparate, z.B. aus dem sehr eisenhaltigen Curryblatt. Sie sind hochkonzentriert und liefern rein pflanzliches Eisen mit sehr hoher Bioverfügbarkeit. Curryblatt-Eisen wird nicht nur besser resorbiert als ein herkömmliches Eisenpräparat, sondern ist auch viel verträglicher. Auch mikroverkapseltes Eisen wird häufig besser aufgenommen.

Curryblatt ist nicht zu verwechseln mit dem Curry, das wir kennen (Gewürzmischung). Der Currybaum (Bergera koenigii oder Murraya koenigii) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rautengewächse gehört und im tropischen und subtropischen Asien gedeiht. Die Blätter werden vor allem in der südindischen und srilankischen Küche verwendet und sind dort sehr beliebt.

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Reishi-Heilpilz anstelle von Kortison-Präparaten

Reishi-Heilpilz anstelle von Kortison-Präparaten

Kortison wird in der Schulmedizin oft bei verschiedensten entzündlichen Prozessen eingesetzt und zeigt durchaus seine Wirkung, jedoch muss leider auch immer mit vielen z.T. schwerwiegenden Nebenwirkungen gerechnet werden. Moderne Forschung zeigt nun, was im asiatischen Raum schon seit Jahrtausenden bekannt ist: Der Heilpilz Reishi zeigt bei den Einsatzgebieten des Kortisons eine erstaunliche Wirkung, jedoch ganz im Gegenteil zu diesem ohne Nebenwirkungen!

Vielversprechende Namen

Sein Aussehen ist nicht ganz so spektakulär wie seine medizinischen Wirkungen. Immerhin hat der vorwiegend auf Laubbäumen wachsende Pilz ein glänzendes Aussehen, weshalb er in Deutsch Glänzender Lackporling genannt wird. Auch sein wissenschaftlicher Name Ganoderma lucidum weist darauf hin (griechisch ganos = Glanz und derma = Haut und lateinisch lucidus = leuchtend, glänzend). Der Heilpilz trägt jedoch im asiatischen Raum, wo er schon Jahrtausende erfolgreich in einem breiten medizinischen Anwendungsgebiet eingesetzt wird, vielsagendere Namen. In Japan wird er Reishi «göttlicher Pilz» und in China gar Ling Zhi „Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ genannt. Wie wir ihn auch immer nennen wollen, er zählt zu den bedeutsamsten Heilpilzen und wohl zu den ältesten Arzneimitteln der Welt und fast alles, was man im alten China über die Wirkung des Reishi schrieb, konnte in den letzten Jahren in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden.

Weites Einsatzgebiet

Es gibt kaum einen anderen Heilpilz dessen Einsatzgebiet derart breit ist. So kann man ihn mit Erfolg bei Leberleiden, Allergien, Entzündungen aller Art, aber auch Herz- und Lungenerkrankungen und sogar im Kampf gegen Krebs einsetzen. Wieso diese Vielfältigkeit? Im Reishi wurden bislang ungefähr 400 bioaktive Substanzen nachgewiesen, unter anderem rund 150 sogenannte Triterpene, auf diese ich mich hier konzentrieren möchte.

Triterpene

Diese sekundären Pflanzenstoffe, die den Pilz selbst vor dem Befall von Mikroorganismen schützen, haben auch im menschlichen Körper interessante Wirkungen. Triterpene dämmen nämlich die Histaminausschüttung ein, die für Schwellungen, Rötungen und Juckreiz verantwortlich ist, und wirken somit entzündungshemmend. Sie können grundsätzlich bei allen Erkrankungen zum Einsatz kommen, bei denen normalerweise Steroidhormone – wie Kortison – eingesetzt werden. Doch ganz im Gegensatz zum Kortison verlaufen Therapien mit dem Reishi nebenwirkungsfrei! Grundsätzlich ist eine Entzündung eine positive Schutz- und Abwehrreaktion des Körpers, doch entgleist der komplexe entzündliche Prozess und es kommt zu chronischen Entzündungen, entsteht ein negativer Kreislauf, der kaum in den Griff zu bekommen ist. Hier können die Triterpene ansetzen!

Cortisol und Kortison

Doch wann wird Kortison angewendet?
Das Medikament Kortison ahmt im Körper die Wirkung des körpereigenen Hormons Cortisol nach, welches in den Nebennierenrinden produziert und dessen Ausschüttung vom Gehirn gesteuert wird. Im Normalfall wird etwa 8 bis 25 mg Cortisol pro Tag gebildet, wobei die grösste Menge morgens früh freigesetzt wird. Nur bei Stress, wie bei Krankheiten, Verletzungen oder psychischen Belastungen, benötigt der Körper mehr Cortisol. Er kann in diesem Fall bis zu 300 mg Cortisol pro Tag bilden. Doch nach einer Weile wird die erhöhte Produktion zum Schutz des Körpers eingestellt, weil das Mehr an Cortisol nur kurzfristig sinnvoll ist und der Organismus ansonsten Schaden nehmen würde!
In erster Linie wird das Medikament Kortison gegen Über- oder Fehlreaktionen des Immunsystems eingesetzt (Allergien, Autoimmunerkrankungen), sowie gegen Entzündungen und Schwellungen im Körper (z.B. entzündliche rheumatische Erkrankungen, entzündliche Lungenerkrankungen wie Asthma, entzündliche Hauterkrankungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen usw.). Es wird auch sehr häufig eingesetzt, wenn die eigentliche Ursache der Entzündung (noch) nicht gefunden wurde. Kortison ist ein sehr gut wirkendes Medikament, welches in gewissen Situationen durchaus seine Berechtigung hat, doch leider ist auch die Liste seiner Nebenwirkungen sehr lang und es sollte deshalb nie über längere Zeit eingesetzt werden müssen.
Wie erwähnt ahmt es im Körper die Wirkung des Hormons Cortisol nach, jedoch in deutlich höherer Dosis, deshalb die Gefahr für Nebenwirkungen. Mit der Gabe der Kortison-Medikamente muss man oft die Grenze überschreiten, die ursprünglich vom Körper vorgesehen wäre, weil man die entzündungshemmende Wirkung benötigt. Das wiederum führt zu teilweise massiven Nebenwirkungen.

Reishi-Sporen anstatt Kortison

Deshalb ist es umso schöner, wenn in Situationen, in denen man in der Schulmedizin zu hohen Kortisondosen greifen müsste, mit dem Reishi Heilpilz Abhilfe geschaffen werden kann und dies auch noch ohne die gefürchteten Nebenwirkungen des Kortisons! Insbesondere sind die Reishi-Sporen zu erwähnen, da in diesen die Wirkstoffe in konzentriertester Form zu messen sind. Deshalb können sie als der wertvollste Teil des Pilzes angesehen werden. Die ovalen gelb-braunen Reishi-Pilzsporen, die den Pilzen zur ungeschlechtlichen Vermehrung dienen, weisen zudem eine wesentlich höhere Bioaktivität der erwähnten Inhaltsstoffe gegenüber anderen Pilzteilen auf.

Aronia-Beere

Auch Aronia kann hier als natürlicher Kortison-Ersatz erwähnt werden. Es hemmt die sogenannten Cyclooxygenasen 1 und 2 (COX1 und COX2), dies sind Entzündungsfaktoren. Aronia hat sich bei Allergien sehr bewährt, aber auch bei chronisch entzündlichen Prozessen, wie z.B. bei Arthritis. Auch Aronia ist nebenwirkungsfrei und enthält dafür noch alle Vitamine (ausser B12 und D), Mineralien und Spurenelemente und sehr viel OPC (Oligomere Proanthocyanidine), was es zu einem äusserst starken Antioxidans macht!

Ein letztes interessantes Detail

Oben habe ich das körpereigene Hormon Cortisol erwähnt, das vom Körper bei Stress vermehrt produziert wird. Dauert dieser Stress jedoch längere Zeit an, was in der heutigen Zeit leider nicht selten vorkommt, fällt die Nebenniere irgendwann in einen Erschöpfungszustand. Der Cortisolspiegel ist nun nicht mehr erhöht, sondern zu tief. Dies führt zu einem sogenannten Burnout; ein treffendes Wort, denn solche Menschen sind tatsächlich körperlich und psychisch ausgebrannt. Es dauert lange, ein Burnout zu überwinden und es benötigt Hilfe von aussen, sowie eine Änderung der stressverursachenden Lebensgewohnheiten. Um die Cortisol-Produktion auf natürliche Weise wieder anzuregen, kann ich Cayenne empfehlen.
Falls Sie dieses Thema interessiert: Lesen Sie meinen Bericht zum Thema Burnout!

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Gicht - auch Urikopathie oder Arthritis urica

Gicht - auch Urikopathie oder Arthritis urica

Was ist eigentlich Gicht?

Die Gicht wird den Krankheiten des rheumatischen Formenkreises zugeordnet und zählt zu den schmerzhaftesten Formen von Rheuma. Es handelt sich um eine entzündliche Gelenkserkrankung, die in Schüben verläuft. Häufig befällt sie zu Beginn das Grundgelenk der grossen Zehe, aber auch andere Gelenke und Weichteile können betroffen sein. Die zentrale Rolle zur Entstehung der Gicht ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut, eine sogenannte Hyperurikämie. Gicht sollte deshalb nicht mit Arthrose verwechselt werden, was z.B. bei schmerzhaften Fingergelenken oft geschieht.
Nur wenn eine Hyperurikämie vorliegt, handelt es sich um Gicht.

Hyperurikämie
Steigt die Harnsäurekonzentration über einen gewissen Wert, beginnt sich die Harnsäure auszukristallisieren und kann sich als scharfkantige Harnsäurekristalle an Gelenken, Schleimbeuteln und im gelenknahen Bindegewebe ablagern. Das führt dann zur Entzündung und den starken Schmerzen. Ein Gelenk wird beim akuten Gichtanfall ohne eine Verletzung oder eine andere nachvollziehbare Ursache hochschmerzhaft, geschwollen und heiss.

Wer ist betroffen?
Von Gicht betroffen sind deutlich mehr Männer als Frauen. Etwa 80% der Gichtbetroffenen sind männlich. Frauen sind zumindest bis zur Menopause weitgehend durch die weiblichen Geschlechtshormone gegen die Krankheit geschützt. So kommt es, dass Männer oft in ihrer Lebensmitte von einem ersten Gichtschub ereilt werden, während dies bei Frauen meist erst in ihren Sechzigern geschieht.

Was sind Auslöser?
Klassische Auslöser für einen (meist nächtlichen) Gichtanfall sind ein üppiges Essen mit viel Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten. Dies ist aber dann nur der sogenannte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, denn die Gicht beziehungsweise die Hyperurikämie hat sich vorher schon länger unbemerkt im Körper zu schaffen gemacht.

Was treibt den Harnsäurespiegel in die Höhe?
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Purine. Purine sind Bausteine der Erbsubstanz (DNA) in den Zellkernen. Purine gelangen einerseits durch die Ernährung in den Körper, andererseits stammen sie aus dem körpereigenen Zellabbau. Purine werden im Stoffwechsel zu Harnsäure umgewandelt.
Bei der Gicht handelt es sich um eine Purin-Stoffwechselerkrankung.

Purinhaltige Nahrungsmittel einschränken
Tierische Nahrungsmittel sind purinreicher als pflanzliche. Eine wichtige Massnahme nach einem ersten Gichtanfall, oder natürlich bestenfalls schon zur Vorbeugung (wenn Gicht z.B. in der Verwandtschaft gehäuft auftritt), ist also, vor allem den Fleischkonsum einzuschränken. Anzuraten ist das völlige Verzichten auf Schweinefleisch, Wurstwaren und Innereien.
Aber auch Milchprodukte und Fisch sollten reduziert werden. Protein aus Hülsenfrüchten ist bei Gicht sicher besser als das aus tierischen Produkten, sollte aber auch in Massen gegessen werden.

Aminosäuren
Natürlich braucht der menschliche Organismus Protein, aus welchen Quellen sollte er dieses bei den oben erwähnten Einschränkungen also bekommen?
Ich kann hier die Einnahme von hochwertigen Aminosäuren als Nahrungsergänzung empfehlen. Aminosäuren bilden in langkettigen Verbindungen die Proteine, sind also deren Bausteine. Bereits aufgespalten in die Bausteine, können sie vom Körper schnell aufgenommen und verwertet werden und dies ohne den Organismus, vor allem Niere und Leber, zu belasten. Aminosäuren, die der Körper benötigt, jedoch nicht selbst herstellen kann, werden essentielle Aminosäuren genannt (oder auch EAA - Essential Amino Acids). Folgende Aminosäuren gehören dazu: Leucin, Valin, Isoleucin, Lysin, Phenylalanin, Threonin, Methionin und Tryptophan.
Es gibt eine riesige Auswahl an Aminosäuren-Produkten auf dem Markt. Achten Sie darauf, dass die acht essentiellen Aminosäuren rein, frei und kristallin und aus biologischer und veganer Herkunft und frei von Zusatzstoffen sind. Am besten geeignet sind sogenannte Presslinge, von welchen täglich morgens rund 5g eingenommen werden sollten.

Natürliche Schmerzmittel zum Einreiben
Schmieren und salben hilft allenthalben … sagt ein bekanntes Sprichwort. Hat man dann noch ein hochwertiges und naturnahes Gelenköl zur Hand, trifft es umso mehr zu. Gelenköle mit Arnika, Johanniskraut und CBD wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend und können bedenkenlos mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Die Wirkkraft ist durchaus mit der gängiger Schmerzsalben mit chemischen Wirkstoffen zu vergleichen und im Gegensatz zu diesen frei von Nebenwirkungen.

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Planzliche Bakterienkiller – eine Alternative zu herkömmlichen Antibiotika

Planzliche Bakterienkiller – eine Alternative zu herkömmlichen Antibiotika

Herkömmliche Antibiotika
Ein Antibiotikum (griech. anti – gegen / bios – Leben) im ursprünglichen Sinn ist ein natürlich gebildetes Stoffwechselprodukt von Bakterien oder Pilzen, welches das Wachstum anderer Mikroorganismen (Bakterien) hemmt oder abtötet.
Heutzutage werden auch antimikrobielle Substanzen eingesetzt, die in der Natur nicht vorkommen, die teilsynthetisch, vollsynthetisch oder gentechnisch hergestellt werden.
Die Erfindung der Antibiotika vor rund 100 Jahren war eine der bedeutendsten in der Medizingeschichte und hat seither viele Leben gerettet und Krankheitsverläufe massiv verkürzt und abgeschwächt.
Mit dem Penicillin begann eine Erfolgsgeschichte in der Medizin und die Erfolge führten zur Suche und Entdeckung vieler weiterer Antibiotika.
Doch diese wurden leider über Jahrzehnte zu grosszügig eingesetzt, deshalb kämpfen die Mediziner heute mit dem schwerwiegenden Problem der Antibiotika-Resistenzen.

Carvacrol
Doch auch heute noch können Wirkstoffe in der Natur gefunden oder neu entdeckt werden. Mehr und mehr besinnt man sich wieder darauf.
Carvacrol zum Beilspiel ist ein sekundärer Inhaltsstoff, der zur Gruppe der Phenole gehört. Als Aromat ist der Stoff Bestandteil von ätherischen Ölen, die zum Beispiel im Thymian (Thymus vulgaris), Oregano (Origanum vulgare), Bohnenkraut und anderen Pflanzen vorkommen.
Der therapeutische Nutzen von Carvacrol ist die antibiotische, antimykotische (pilzhemmende) und antiphlogistische (entzündungshemmende) Wirkung.
Carvacrol ist in der Lage das Wachstum verschiedener Bakterienarten (u.a. Escheria coli, Staphylococcus aureus) zu hemmen, diese Eigenschaft ist ferner auf die Zerstörung der Zellmembran dieser Bakterien zurückzuführen.

Berberin
Berberin ist ein Alkaloid aus der Gruppe der Isochinolinalkaloide. Es kommt unter anderem in der Berberitze (Berberis vulgaris), die dem Alkaloid den Namen gab, vor. Berberin weist eine leuchtend gelbe Färbung auf und wurde im alten China einerseits zu medizinischen Zwecken als auch als Textilfarbe verwendet.
Berberin weist eine lange Reihe verschiedener Wirkungen auf, was uns hier am meisten interessiert, ist seine entzündungshemmende, immunmodulierende und antibakterielle Wirkung. Berberin wirkt auf viele Keime antimikrobiell, selbst auf MRSA (Multiple-resistant Staphylococcus aureus).

Keine Nebenwirkungen
Warum also bei bakteriellen Infekten nicht vermehrt wieder in die Schatzkiste der Natur greifen? Produkte, welche z.B. Oregano, Thymian und Berberitze enthalten, haben eine durchaus positive Wirkung im Kampf gegen solche Infekte, insbesondere der oberen Atemwege.
Ganz im Gegensatz zu den herkömmlichen Antibiotika, welche oft mit Nebenwirkungen wie Durchfall oder Übelkeit einhergehen, sind bei den natürlichen Wirkstoffen Berberin und Carvacrol keine nennenswerte Nebenwirkungen bekannt!
Der Wirkungseintritt ist nicht ganz so rasant wie bei herkömmlichen Antibiotika.
Dafür werden bei der Einnahme von Antibiotika auch die für unseren Organismus und unser Immunsystem immens wichtigen «guten» Darmbakterien angegriffen. Bis das sogenannte Mikrobiom (Darmflora) wieder hergestellt ist, können Monate vergehen!
Dieses Problem haben wir bei den natürlichen Wirkstoffen nicht, was ein grosser Pluspunkt ist.

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