Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

Vitalstoffe bei Autoimmunkrankheiten

Das Immunsystem

Unser Immunsystem ist höchst komplex, schlicht ein Wunder, es sichert unser Überleben im Kampf gegen die unzähligen Krankheitserreger, mit denen wir tagtäglich in Kontakt kommen können. Sehr kurz erklärt unterscheiden wir das angeborene und erworbene Immunsystem. Wie die Namen schon gut verraten, ist das erste von Geburt an da und kann sehr schnell und effektiv in Aktion treten. Das andere ist sehr wandelbar, passt sich laufend an und entwickelt sich weiter, es kann sich neue Erreger «merken» und beim nächsten Kontakt schnell abwehren. Das erworbene Immunsystem muss sich schnell an immer wieder neue Erreger anpassen, da das angeborene Immunsystem das nicht kann.

Autoimmunkrankheiten

Eine Autoimmunerkrankung ist nun eine chronische Fehlregulation des Immunsystems. Immunzellen greifen fälschlicherweise körpereigene, gesunde Zellen und Gewebe an. Das betroffene Gewebe nimmt massiven Schaden und wird teilweise sogar ganz zerstört. Autoimmunerkrankungen können sich auf ein bestimmtes Organ beschränken oder auch mehrere Organsysteme befallen. Grundsätzlich kann jedes Gewebe betroffen sein, z.B. die Haut (Psoriasis), der Magen-Darmtrakt (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), das Zentrale Nervensystem (Multiple Sklerose), Knorpel und Gelenke (Rheumatoide Arthritis, früher Polyarthritis), Bauchspeicheldrüse (Diabetes Typ I), Schilddrüse (Hashimoto Thyreoiditis), um nur einige zu nennen, es gibt über 100 verschiedene Autoimmunkrankheiten! Gemeinsam ist ihnen die Fehlsteuerung des Immunsystems und daraus resultierende Entzündungen, Reizungen und Schwellungen.

Schulmedizin

Doch wieso kommt das Immunsystem dazu, sich gegen den eigenen Körper zu richten? Fachleute nennen den Einfluss von Infektionen, Schwangerschaft, Impfungen, aber auch genetische Faktoren als mögliche Ursachen und Auslöser.
In der Schulmedizin kann eigentlich nur eine symptomatische Therapie durchgeführt werden, je nach betroffenem Organ durch den jeweiligen Facharzt, z.B. mit schmerz- und entzündungshemmenden oder sogar immunsuppressiven Medikamenten (die wichtige Funktion des Immunsystems wird heruntergeschraubt mit allen Konsequenzen!) oder durch Ersatz an Hormonen, die der Körper durch die Schädigungen in Drüsengewebe nicht mehr selbst produzieren kann.
Bekannterweise haben diese Medikamente, speziell die schmerz- und entzündungshemmenden und immunsuppressiven, sehr viele Nebenwirkungen und oft leiden die PatientInnen trotzdem stark an den Folgen der Krankheiten!

Doch was gibt es für alternative Möglichkeiten?

Ich möchte Sie ermutigen! Sie haben die Möglichkeit, diese Attacken zu mildern. Das ist natürlich abhängig von der Dauer und Aggressivität der Erkrankung. Bestehen schon dauerhafte Organschäden, müssen lebenslänglich Medikamente zur Unterstützung z. B. der Schilddrüse eingenommen werden.

In der Vitalstoffmedizin gehen wir davon aus, dass Probleme im Darm, insbesondere ein Leaky Gut, ein durchlässiger Darm, Ursache für die Entstehung für Autoimmunkrankheiten sind. Für ein gutes Verständnis der Zusammenhänge lesen Sie hier am besten gerade zuerst noch den Bericht «Leaky Gut» in der Rubrik «Wirkstoffe»!
Wenn wir verstehen, dass rund 70% unseres Immunsystems im Darm lokalisiert ist, die vielen Interaktionen von dort gesteuert werden und dass ein gut ausbalanciertes Mikrobiom (Darmflora) Voraussetzung dafür ist, macht eine Behandlung des Darms wirklich Sinn. Dafür empfehle ich eine Darmsanierung bestehend aus verschiedenen Wirkstoffen, die sich ergänzen.

Darmsanierung

Das eine Standbein einer Darmsanierung ist eine spezielle Vulkanerde namens Klinoptilolith (z.B. Toxaprevent), die vom Körper nicht aufgenommen wird, sondern den Verdauungstrakt durchwandert und dabei verschiedene Giftstoffe z. B. Toxine, Histamin sowie Schwermetalle, wie ein Schwamm aufsaugt. Es sollte mindestens sechs Monate eingenommen werden (3xtgl 2Kps).
Gleichzeitig empfehle ich ein Präparat (Neovital), das einerseits eine hohe Konzentration an bestimmten Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen (Vitamin C, Vitamin B12, Querzetin, Vitamin E, Folsäure, Beta-Carotin) enthält, andererseits aber auch über ein spezielles Transportsystem verfügt, welches es ermöglicht, dass eine Aufnahme auch in geschädigten Darmzotten möglich ist und sogar deren Heilung fördert. Dieses wird täglich für zwei Monate eingenommen.
Nach diesen zwei Monaten empfiehlt es sich, das Mikrobiom aufzubauen, dies gelingt mit hochwertigen Probiotika oder Fermenten, welche mindestens vier Monate eingenommen werden sollten, um den Darm und das Immunsystem optimal zu unterstützen.
Dazu dient während der ganzen Zeit zur Ergänzung, um Entzündungsprozesse zu mildern, ein gutes Kurkuma-Produkt, das unbedingt eine geeignete Menge an schwarzem Pfeffer zur verbesserten Aufnahme im Darm enthalten sollte (3xtgl 1Kps).

Aufbau des Immunsystems

Selbstverständlich sollte nun auch noch dringend das Immunsystem sehr aktiv unterstützt werden. Es gibt ein gutes Produkt (Immuno Vida), welches einen speziellen Botenstoff enthält, welcher die Makrophagen aktiviert (das sind die grössten Zellen des Immunsystems, sie können Erreger und kranke Zellen «fressen»). So wird das Immunsystem entscheidend unterstützt (2 Kps/Woche sind ausreichend). Diese Therapie kann, auch wenn es widersprüchlich erscheint, gleichzeitig mit einer Therapie mit Immunsuppressiva kombiniert werden!
Zudem helfen «hochdosiertes» Vitamin D3 (5000IE/Tag) und hochwertige Omega-3-Fettsäuren (1g aus Fischöl oder 400mg aus Krill) das Immunsystem zusätzlich zu unterstützen.
Auch ein guter Aronia-Extrakt (nicht Trester!) unterstützt den Körper mit seinem hohen OPC-Gehalt zusätzlich (3x1Kps/Tag).

Im «Webdoktor» finden Sie Therapieschemas (Darmsanierung und Immunsystem), die das Ganze noch grafisch darstellen.

Ernährung

Gleichzeitig ist es sehr wichtig, die Ernährung bei Autoimmunkrankheiten unter die Lupe zu nehmen. Ich empfehle eine glutenfreie Ernährung, da Gluten sehr schwer verdaulich ist und Probleme im Darm verursachen kann, auch wenn keine Zöliakie bekannt ist. Ein sonst schon «überstrapaziertes» Immunsystem wird durch das Weglassen des Glutens entlastet. Achten Sie dafür auf einen hohen Konsum an frischen Gemüsen, Früchten und Beeren aus biologischem Anbau und verzichten Sie auf Zucker und Fertigprodukte.

Was kann man von einer solchen Behandlung erwarten?

Wichtig zu wissen ist, dass einmal zerstörtes Gewebe nicht wiederhergestellt werden kann. Das heisst, dass z.B. bei einer Hashimoto Schilddrüse ein Hormonersatz weiterhin erforderlich ist und bleibt. Aber eine Besserung der Beschwerden und somit eine bessere Lebensqualität können erwartet werden. Auch Menschen mit Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn, Multiple Sklerose oder rheumatoide Arthritis profitieren sehr oft von grossen Verbesserungen ihrer Beschwerden. In jedem Fall benötigt es aber Geduld, denn anders als viele Medikamente, benötigen die Vitalstoffe einige Zeit (Monate), um ihre Wirkung zu entfalten, dafür zeigen sie aber keine Nebenwirkungen, weil es sich um Mikronährstoffe handelt, die der Körper dringend braucht

 

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Nierensteine

Nierensteinen vorzubeugen ist wichtig, denn nicht immer bleiben solche Harnsteine klein und landen mit dem Urin in der WC-Schüssel. Grössere Steine (ab ca. 4mm) bleiben gerne im Nierenbecken, im Harnleiter oder am Blaseneingang stecken, was gefürchtete, schmerzhafte Nierenkoliken auslöst.

Was sind Nierensteine?

Es gibt von der Zusammensetzung her verschiedene Nierensteine, am Häufigsten (etwa 75% der Steine) handelt es sich um Kalziumoxalatsteine. Als Ursache für diese häufigen Nierensteine kann die übermässige Aufnahme des Salzes Oxalat über die Nahrung genannt werden. Es ist in vielen Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs enthalten. Die Oxalsäure (Oxalat) bindet sich im Blut mit Calcium und es entsteht das nicht wasserlösliche Kalciumoxalat, was dann die erwähnten Kalziumoxalatsteine begünstigen kann. Spannend ist, dass diese Art von Steinen in den Entwicklungsländern sehr wenig vorkommt und eher eine Lifestyle-Erkrankung unserer Breitengrade ist und auf unsere Ernährungs- und Trinkgewohnheiten zurückzuführen ist.

Kalziumoxalatsteine und unsere Ernährung

Wer mit Kalziumoxalatsteinen zu tun hat und/oder ihnen vorbeugen möchte, sollte deshalb oxalathaltige Lebensmittel und Getränke wie z.B. Erdnüsse, Randen, Rhabarber, Spinat, Schokolade, Kaffee, Schwarztee oder Kakao möglichst meiden. Auch das immer beliebter werdende traditionelle Getränk aus Japan, der Matcha Grüntee aus gemahlenen Grünteeblättern, sollte an dieser Stelle erwähnt werden. Matcha-Grüntee gilt unter anderem als Muntermacher, Gesundheitsförderer und Schlankmacher. Das dies tatsächlich so ist, belegen verschiedenen Studien. Doch das Getränk enthält auch viel Oxalsäure, aus Sicht der Nierensteinbildung sollte also der Konsum von Matcha-Grüntee massvoll erfolgen.

Oxalatausscheidung

Bei einer Oxalatausscheidung von >0.8 mmol/Tag im Urin muss an eine ernährungsbedingte Ursache gedacht werden, jedoch können auch bestimmte Erkrankungen die Bildung von Kalziumoxalatsteinen begünstigen. Wie z.B. eine Hyperkalzämie oder ein Hyperparathyreoidismus, aber auch ein Kurzdarmsyndrom oder chronische Darmerkrankungen sollten ausgeschlossen werden. Konstant saure pH-Werte von <5.8 weisen auf eine Säurestarre hin, die eine Co-Kristallisation von Harnsäure und Kalziumoxalatkristallen fördert. Zu guter Letzt könnte es sich aber auch um eine genetische Überausscheidung (Hyperoxalurie) handeln, welche allerdings normalerweise bereits bei Kindern auffällt.

Vitamin K2


Nun kommen wir auf das Vitamin K2 zu sprechen, welches unter anderem dafür verantwortlich ist, dass das Calcium nicht im Blut verweilt, sondern in die Knochen eingelagert wird. So kann gleichzeitig der Arteriosklerose (Ablagerungen in den Arterien) und der Osteoporose (ungenügende Knochendichte, brüchige Knochen) entgegengewirkt werden. Vitamin K1 kommt hauptsächlich in den Blättern verschiedener Grünpflanzen vor, Vitamin K1 kann also über die Nahrung aufgenommen und vom Organismus, so wird vermutet, zum aktiveren Vitamin K2 umgewandelt werden. Vitamin K2 wird von Mikroorganismen gebildet, auch von den Bakterien der Darmflora, und kann direkt über die Darmzellen aufgenommen werden. Auch rohes Sauerkraut, Butter, Eidotter, Leber, manche Käsesorten und das fermentierte Sojaprodukt Nattokinase sind Vitamin-K2-Quellen.

Wenn man davon ausgeht, dass Vitamin K2 eine ähnliche Wirkung auf Nierensteine hat wie auf Arterien und Knochen, nämlich dass das aufgenommene Calcium korrekt abtransportiert und verwertet wird, könnte man annehmen, dass dies ein geeigneter Ernährungsansatz im Kampf gegen Kalziumoxalatsteine sein könnte. Widmen wir uns also mit dieser Annahme der Frage 2.

Die aktuelle Wissenschaft gibt momentan leider nichts Handfestes über diesen ganz konkreten möglichen Zusammenhang her, es gibt keine Studienlage zu Kalziumoxalatsteinen und Vitamin K2.

Deshalb bleibt es für den Moment bei der obigen Annahme. Doch eine präventive Ernährung mit K2-haltigen Lebensmitteln im Zusammenhang mit der Vermeidung von Kalziumoxaltsteinen macht aus meiner Sicht nicht wirklich Sinn. Es wäre auf Dauer mit vielen anderen chronischen Erkrankungen zu rechnen.

Nierensteine und Ernährung

Sich über die Ernährung Gedanken zu machen, gerade auch im Zusammenhang mit Nierensteinen, macht aber selbstverständlich durchaus Sinn. Führender Wissenschaftler auf dem Gebiet Ernährung im Zusammenhang mit Nierensteinen ist übrigens Professor W. G. Robertson (Medical Research Council Leeds, UK). Eine der Hauptaussagen aus seinen vielen Studien ist, dass tierische Proteine einer der Hauptrisikofaktoren für Nierensteine, v.a. von Kalziumoxalatsteinen, ist, auch freie Radikale werden als Ursache publiziert.

Daraus lässt sich also schliessen, dass eine möglichst vegetarische und antioxidantienreiche Ernährungsweise wichtig ist. Als die wichtigsten Antioxidantien kennen wir die Vitamine C und E, Vit. B-Komplexe, Provitamin A, den Mineralstoff Selen sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole, Bioflavonoide). Das bedeutet, dass man sehr viel frisches, reifes, rohes Obst, Beeren und Gemüse aus biologischem Anbau zu sich nehmen soll! Leider sind in der heutigen Zeit solche naturbelassenen Produkte nicht mehr breit erhältlich, weshalb man seine Ernährung am besten mit dementsprechenden Vitalstoffen ergänzt.

 

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Hoffnung bei Autismus

Neue Studien weisen darauf hin, dass Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen geholfen werden kann, indem man zuerst ihren Darm in Ordnung bringt

Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)
Der Begriff «Autismus» kommt aus dem Griechischen und bedeutet «sehr auf sich bezogen sein». Da Autismus sehr unterschiedlich in Erscheinung treten kann, spricht man heute von Autismus-Spektrum-Störungen.

Häufige Herausforderungen bei ASS
Menschen mit einer Störung aus dem Autismus-Spektrum nehmen ihre Umwelt anders wahr. Sie können sich nur mit Mühe in andere Menschen einfühlen und adäquat mit ihnen kommunizieren. Sie können die Stimmung ihres Gegenübers aus dessen Gesicht schlecht erkennen. Kontakte werden eher vermieden. Sie haben Schwierigkeiten, sich auf Neues einzustellen und den Wunsch, Alltagsabläufe immer gleich zu gestalten. Oft orientieren sie sich an Details und haben Mühe, eine Situation ganzheitlich zu erfassen.
All das führt je nach Ausprägung zu mehr oder weniger grossen Beeinträchtigungen des sozialen Verhaltens und Lebens und ist auch für Angehörige eine belastende Situation.
Oft können Kinder mit ASS nicht oder nur mit speziellen Massnahmen die Regelschule besuchen. Auch im Beruf zeigen sich z.T. grosse Schwierigkeiten.

Ursache im Darm?
ASS beeinflusst das soziale Verhalten und die Kommunikation der Menschen und kann ihre Lernfähigkeit beeinträchtigen. All dies ist bekannt. Weniger bekannt sind den meisten jedoch die mit der Erkrankung verbundenen gastrointestinalen Probleme. Der Darm von Menschen mit ASS weist oft andere Bakterien auf als der Darm des Gesunden. Forscher haben entdeckt, dass drei Bakterienstämme fehlen. Infolgedessen sind solche Menschen mehr als dreimal so gefährdet, irgendwann in ihrem Leben schwere Verdauungsstörungen zu entwickeln. Das Fehlen gewisser Darmmikroben bei von ASS betroffenen Menschen wird von einigen Forschern als Schlüssel zur Erkrankung und zur Behandlung angesehen.

Lactobacillus reuteri
Forscher des «Baylor College of Medicine» berichten in der Zeitschrift Neuron, dass die Verabreichung des Bakteriums Lactobacillus reuteri im Darm zu spezifischen Veränderungen im Gehirn führen und so die Autismus-Störungen stark verbessern kann! Diese Ergebnisse lassen auf die Entwicklung neuer Therapien für neurologische Erkrankungen durch die Regulation spezifischer Mikroben im Darm hoffen.

Eine unkonventionelle Idee
Die Forscher haben begonnen, den Mechanismus zu entschlüsseln, durch den das Milchsäurebakterium die Gehirnfunktion und das Verhalten reguliert. Dies könnte der Schlüssel zur Entwicklung neuer, effektiverer Therapien sein. Diese Ergebnisse haben die eher unkonventionelle Idee gestärkt, dass es möglich sein könnte, Autismus-Spektrum-Störungen positiv zu beeinflussen, indem man den Darm und seine Bewohner, das Mikrobiom, behandelt.

Es ist also sehr empfehlenswert, bei ASS in erster Linie den Darm zu behandeln. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einem Produkt namens «Immuno Vida» gemacht. Es beeinflusst das Mikrobiom günstig und scheint die Ansiedlung der bei ASS-Betroffenen fehlenden Bakterienstämme zu begünstigen. In einigen Fällen nahm die Sozialkompetenz der Betroffenen zu, es setzte eine charakterliche Reifung ein, der emotionale Grundzustand wurde ausgeglichener und ein regulärer Schulbesuch wurde möglich, wo dies vorher nicht der Fall war.
Die Dosierung von «Immuno Vida» ist 1 Kapsel 3x pro Woche (z.B. je eine Kapsel am Montag, Mittwoch und Freitag). Gleichzeitig muss unbedingt auf eine hohe Versorgung mit Vitamin D geachtet werden. Eine Verbesserung kann nach 3 bis 6 Monaten erwartet werden.

Gute Aussichten für die Behandlung von ASS und ähnlichen Erkrankungen
Zusammenfassend könnten die hier beschriebenen Ergebnisse die Art und Weise, wie wir über ASS und seine Behandlung denken, radikal verändern und einen tiefen Einfluss auf das Leben von Menschen und ihre Angehörige mit dieser und verwandten Erkrankungen haben.

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The winner is… Artemisia!

Die Artemisia-Pflanze (Artemisia annua) ist unscheinbar, fast ein Unkraut. Doch sie hat es in sich! Als Ende der 60er Jahre die damals gängigen Malaria-Medikamente nicht mehr wirkten, weil der Malaria-Erreger zunehmen resistent wurde, wandte sich die chinesische Forscherin Youyou Tu der traditionellen chinesischen Medizin zu und suchte dort nach Alternativen. So stiess sie auf Artemisia annua und extrahierte daraus den Wirkstoff Artemisin. Er wird seither in Malaria-Medikamenten verwendet und hat vielen Menschen das Leben gerettet. Für diese Entdeckung erhielt Tu 2015 den Nobelpreis für Medizin.

Wirkt gegen Grippe

Doch wie so oft bei einzelnen Substanzen besteht bei Artemisin ebenfalls die Gefahr, dass der Malaria-Erreger auch gegen diesen Wirkstoff resistent wird. Setzt man hingegen die gesamte Pflanze ein, ist dies viel unwahrscheinlicher, weil Artemisia annua noch mindestens 9 weitere, gegen Malaria wirksame Substanzen enthält. Gegen diese geballte Ladung können sich die winzig kleinen Plasmodien, welche Malaria verursachen, viel schlechter wehren. Artemisia kann aber noch viel mehr. Wiederholt haben sich seine antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften gezeigt. So kann mit Artemisiapulver oder -tee zum Beispiel wirksam eine Grippe bekämpft werden. Wer bei den ersten Anzeichen täglich 4 x 1.2 g Artemisiapulver zu sich nimmt, hat gute Chancen, die Erkrankung nach 1-2 Tagen überstanden zu haben.

Hautkrebs: OP wiederholt abgesagt

Sehr eindrücklich sind die Rückmeldungen von Patienten, die bei weissem Hautkrebs oder auffälligen Muttermalen Artemisia verwenden. Einem Mann musste auf der Glatze schon dreimal ein Hautkrebs herausgeschnitten werden. Als sich erneut eine verdächtige Veränderung ergab, erhielt er einen OP-Termin in ca. 7 Wochen. In der Zwischenzeit rieb er seine Kopfhaut 2 bis 3x täglich mit einer Artemisia Creme ein. Resultat: Sein Hautarzt fand die Stelle nicht mehr, die er herausschneiden wollte! Eine andere Patientin hatte ein ca. 5 mm grosses, weisses Hautgewucher an der Wange und bekam nach erfolglosen Vereisungsversuchen ebenfalls einen OP-Termin. Auch sie behandelte sich in der Zwischenzeit mit einer Artemisia Creme. Völlig erstaunt berichtet sie, dass sie den Tumor nach ca. 2 Wochen wie eine Kruste abnehmen konnte. Die Hautärztin hat sicherheitshalber nochmals vereist, aber konnte auch in diesem Fall von einer OP absehen. Eine dritte Patientin musste feststellen, wie ihr oberhalb des rechten Schlüsselbeins relativ rasch ein neues, juckendes und immer wieder blutendes Muttermal wuchs. Sie war sich bewusst, dass sie dieses zeitnah ihrem Hausarzt zeigen muss. Dann nahm sie wegen einer heftigen Grippe 9 Tage lang Artemisiapulver ein. Zu ihrer grossen Überraschung und Erleichterung verschwand mit der Grippe auch das Muttermal und zwar dauerhaft!

Artemisia als letzte Hoffnung bei Hirnentzündung

Schon eher aussergewöhnlich mutet der Fall einer Frau an, die wegen akut entzündeter Divertikel Antibiotika verschrieben bekam. Trotz den Bedenken ihres Arztes entschied sie sich erst für einen Versuch mit Artemisia. Nach 3 Tagen waren ihre Entzündungswerte bereits massiv reduziert und der Arzt bestärkte sie, mit Artemisia weiter zu machen. Auch weiss ich von einem Fall einer Hirnentzündung, bei der andere Medikamente versagten, die nach 10 Tagen unter Artemisia komplett verschwand. Schliesslich ergeben sich auch tolle Resultate bei Neurodermitis. Die Artemisia Creme hat sich wiederholt als wirksame Alternative zu den cortison-haltigen Cremes entpuppt.

Nicht mit dem Essen einnehmen

Für alle, die Artemisia ausprobieren wollen, ist wichtig zu wissen: Artemisia muss ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden, am besten 1 Stunde vor dem Essen. Es eignet sich nicht zur präventiven Einnahme und wird im Normalfall nicht länger als 2 Wochen eingenommen. Für eine Malaria-Prophylaxe muss man 1 Tag vor Reisebeginn bis 20 Tage nach der Reise täglich 3 x 1.2 g Artemisia-Pulver einnehmen. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Die einzigen Kontraindikationen sind Magengeschwüre und Magenübersäuerung.

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Magensäureblocker erhöhen Herzinfarkt- und Demenz-Risiko

Auch heute noch werden sie oft verschrieben: die sogenannten Magensäureblocker, auch PPIs (Protonenpumpen-Inhibitoren) genannt.

Menschen mit Sodbrennen oder solche mit Reflux sind die klassischen Patienten dafür – häufig aber auch Patienten mit Reizmagen und -darm. Die Medikamente sollen die Magensäureproduktion drosseln und so den Patientinnen und Patienten Erleichterung verschaffen. Leider tritt ihre Wirkung aber oft nicht wie erwünscht ein und tragischerweise wird deshalb häufig die Dosis oft unhinterfragt erhöht und die Einnahmedauer verlängert.

16% erhöhtes Risiko für Herzinfarkt

In diesem Blogbeitrag werden bereits einige negative Auswirkungen der dauerhaften Einnahme von Magensäureblockern/PPIs beschrieben. Der Neurologe David Perlmutter macht auf zwei weitere gravierende Folgen der langanhaltenden Einnahme von Magensäureblockern aufmerksam: Für eine Studie der Stanford University1)aus dem Jahr 2015 wurden die medizinischen Daten von 3 Millionen Menschen ausgewertet. Fazit: Das Herzinfarktrisiko bei Patienten mit anhaltendem PPI-Konsum stieg um 16%!

44% erhöhtes Risiko für Demenz

Eine zweite Studie aus dem Jahr 20162)beobachtete während ca. fünfeinhalb Jahren 70'000 Senioren (75-jährig oder älter; zu Beginn der Studie ohne dementielle Erkrankung). Ergebnis: Bei Menschen, die regelmässig Magensäureblocker schluckten, stieg das Risiko, an Demenz zu erkranken, um 44%!

Cayenne-Pfeffer als Alternative

Diese Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Aber: Gibt es eine Alternative zu den PPIs? Ja, es gibt sie. Die Natur hält sie für uns bereit: Cayenne-Pfeffer, genauer gesagt das darin enthaltene Capsaicin. Dieses kurbelt die Schleimproduktion für die schützende Schleimschicht über der Magenschleimhaut an, anstatt die Magensäureproduktion (mit all den daraus resultierenden negativen Folgen) zu drosseln. Wichtig ist jedoch ein langsames Ausschleichen der Magensäureblocker! (Siehe auch Link oben.)

1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4462578/

Proton Pump Inhibitor Usage and the Risk of Myocardial Infarction in the General Population

2) https://jamanetwork.com/journals/jamaneurology/fullarticle/2487379

Association of Proton Pump Inhibitors With Risk of Dementia

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Restless Legs Syndrome

Restless Legs? What can one do about Restless Legs Syndrome?

Restless Legs Syndrome (RLS) is a common neurological disorder. People who suffer from restless legs, suffer mostly in the evening and whilst at rest. It affects up to 10% of the population, according to estimates. It occurs most in legs and much less frequently in arms too.

Strong urge to be physically active

Patients with RLS describe a tingling, burning, stabbing, pounding or boiling sensation in their legs, which usually occurs in the evenings. This is always accompanied by an urge to move, which is intensified if one is trying to rest, e.g. when lying in bed in the evening. The symptoms worsen in the evening and at night. Affected people very often also have problems falling asleep and sleeping throughout the night.

 

It is soften found running in families

The exact cause is as yet unclear. A disturbance of several neurotransmitters (carrier and messenger substances in the nervous system) are suspected. A family’s predisposition also plays a role. Another cause could be a latent iron deficiency in the brain, which is why it is recommended to have one's iron metabolism tested. Other diseases such as diabetes mellitus or thyroid dysfunction should also be tested and be excluded as the cause, as they can lead to similar symptoms. Typically, more women are affected than men. Restless Legs Syndrome usually occurs at the age of 35 or older. However, children or adolescents can also become ill. It should be noted that there are drugs that can worsen RLS, such as certain antidepressants.

Magnesium to CBD drops

In most cases Restless Legs Syndrome is easily treated. Taking magnesium, for example, in the form of capsules, helps many patients. Essential amino acids (approx. 8-10 pellets in the evenings) can also help. If an iron deficiency is the cause, this must be addressed, for example with Aronia and Moringa or with an iron preparation. If medication is suspected to be the trigger, it must be reduced or discontinued - always in consultation with your physician. The conventional medical drug therapy to treat RLS is purely symptomatic, i.e. it cannot cure the disease but only alleviate the symptoms. These drugs intervene in the dopamine metabolism. If one also suffers from sleeping disorders, sleep-promoting and muscle-relaxing drugs are prescribed. In this context, CBD drops are well worth a try.

 

A holistic approach to RLS

The following recommendations, from the perspective of integrative medicine, can be tried:

  • Daily stretching exercises have proven helpful. One should experiment with cycling, climbing stairs, massages, etc. Often leg weakness has to be overcome before you can become physically active.
  • Nutrition: Ensure that you eat a diet containing iron, Folic Acid and Vitamin B12. Avoid heavy meals in the evening.
  • Try to maintain a regular day-night rhythm and ensure good sleeping habits.
  • Mental activities such as games, crossword puzzles, movements with the hands (e.g. handicrafts) can help to distract you self and reduce the twitching movements.
  • Some people find it helpful to take a warm (foot) bath before going to bed and also wrap their feet to keep them warm in bed, others shower their legs cold or rub their calves with a cooling ointment.
  • Test whether omitting nicotine, alcohol, caffeine and, unfortunately, also chocolate helps.
  • Make sure you have a sufficient supply of magnesium and test whether essential amino acids or CBD drops will help you.

We wish you all peaceful legs and a restful sleep!

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Interview mit Dr. Lüscher in der Zeitschrift astrea Apotheke

Vitaler Kickstart in den Frühsommer

Der Mai ist da! Doch während die Bäume schon kräftig ausschlagen, hängen Sie noch ein wenig in den Seilen? Keine Bange, denn da lässt sich etwas nachhelfen.

Von blauen Beeren bis zu gelben Peperoni: Früchte und Gemüse in unterschiedlichen Farben machen nicht nur Lust auf den Frühsommer. In ihnen stecken gesunde Ballast- und Vitalstoffe. Warum es damit alleine nicht getan ist, weiss der Mediziner und Spezialist für orthomolekulare Medizin, Dr. med. Heinz Lüscher.

«An apple a day keeps the doctor away.» Würde ein Apfel täglich den Doktor fernhalten, dann hätten Ärzte wie Sie doch gar nichts zu tun.

Dr. med. Heinz Lüscher: Wenn das tatsächlich so wäre, ja (lacht). Natürlich enthält der Apfel eine Vielzahl von Vitalstoffen, die für den Körper wichtig sind. Die Wirkung einiger dieser Stoffe ist noch nicht oder nur unzureichend erforscht. Man tut sich damit etwas Gutes, aber mit dem Apfelessen alleine ist es nicht getan. Und das gilt auch für andere Nahrungsmittel.

Reicht eine gesunde, ausgewogene Ernährung nicht aus? Die ist natürlich die Basis. Allerdings hat sich in den letzten hundert Jahren viel getan: Früher war unsere Nahrung noch vollwertig, die Böden wurden nicht so intensiv genutzt wie heute. Heute sind die Äcker ausgelaugt, geerntetes Gemüse und Früchte enthalten nicht mehr ausreichend Vitalstoffe. Besonders der Gehalt von Antioxidantien, also von sekundären Pflanzenstoffen und Spurenelementen wie Selen, ist in den vergangenen Jahren nachweislich zurückgegangen. Hinzu kommen Pestizide, die in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden. Man kann also, auch wenn man viel Gemüse und viele Früchte zu sich nimmt, einen Nährstoffmangel haben.

Wann ist es sinnvoll, wann sogar notwendig, Nahrungsergänzungspräparate einzunehmen? Da gibt es zahlreiche Beispiele. Nehmen wir das Vitamin B12. Es ist unter anderem wichtig für die Produktion roter Blutkörperchen. Zudem kann ein Mangel an Vitamin B12 zu schweren, teils irreparablen Schädigungen des zentralen Nervensystems führen. Weil es ausschliesslich in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt, müssen es Veganer, manchmal auch Vegetarier, ergänzen. Grundsätzlich empfehle ich Patienten, die keine oder wenig tierische Nahrungsmittel zu sich nehmen, regelmässig die Vitamin-B12- und die Eisenwerte im Blut kontrollieren zu lassen.

Wie machen sich fehlende Nährstoffe bemerkbar? Jeder Mikronährstoff ist wichtig für den Stoffwechsel. Man kann davon ausgehen, dass es Tausende von Mikronährstoffen gibt. Mangelt es dem Organismus an einigen dieser Komponenten, sind gleich mehrere Stoffwechselprozesse im Körper gestört. Ein Zustand, der sich zunächst als Energiemangel und Abgeschlagenheit bemerkbar macht. Man spricht dann auch vom chronischen Fatigue-Syndrom. Im zweiten Schritt entstehen Krankheiten. Leider sehen die Standardlaboruntersuchungen nur die Kontrolle weniger Mikronährstoffe im Blut vor. Andere Mängel bleiben meist unerkannt. Ohne Diagnose wird der Patient nicht selten über kurz oder lang als psychisch gestört abgestempelt.

Und solche Patienten kommen dann zu Ihnen? Ja, auch. In der Regel sind es aber Menschen, bei denen die Diagnose feststeht: Meist sind sie chronisch krank und haben Probleme mit dem Darm, neurologische Krankheiten wie multiple Sklerose, Parkinson oder Krebs.

Wie gehen Sie vor, wenn ein Patient zu Ihnen kommt? Als Erstes erfolgt eine 20- bis 30-minütige Anamnese, also eine umfassende Patientenbefragung. Hinzu kommen die Ergebnisse aus dem Labor (Blutbild). Daraus erfolgt der Therapievorschlag – je nach Diagnose werden auch schulmedizinische Medikamente miteinbezogen.

Woran mangelt es denn besonders oft? An Vitamin D3. Es wird über die UVBestrahlung der Haut gebildet. Für eine ausreichende Vitamin-D3-Versorgung reicht die Sonne in unseren Breiten allerdings nicht aus. Es ist also wichtig, dass wir D3 in ausreichender Menge zuführen. Häufig bleibt auch ein Magnesiummangel über längere Zeit unentdeckt, denn Magnesium wird in Standardlaboruntersuchungen so gut wie nie gemessen.

Können Sie sich an Patienten erinnern, die besonders von einer Therapie mit bestimmten Mikronährstoffen profitiert haben? Das geschieht sogar sehr oft, gerade bei Patienten mit Reizdarm. Viele haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich und verspüren schon nach wenigen Wochen Therapie eine Verbesserung. Bei konsequenter Einnahme bestimmter Mikronährstoffe kann das Reizdarmsyndrom innerhalb von sechs bis zwölf Monaten komplett ausheilen. Liegt ausserdem eine Gluten- oder Laktoseintoleranz vor, muss selbstverständlich begleitend eine entsprechende Diät eingehalten werden.

Wo stösst die Vitalstofftherapie an ihre Grenzen? Das geschieht genau wie bei anderen Therapien auch. Die orthomolekulare Medizin ist oft zielführend, doch Wunder vollbringt sie nicht. Besonders, wenn das Leiden sehr vielschichtig ist, wie zum Beispiel ein Burn-out: Hier greifen psychische und körperliche Faktoren ineinander.

Können Nahrungsergänzungsmittel bei einer Überdosierung gefährlich werden? Hier eine generelle Aussage zu machen, ist schwierig. Aufpassen sollte man bei fettlöslichen Vitaminen wie Aund E. Sie können unter Umständen, speziell bei einer Überdosierung oder/ und wenn sie über längere Zeit eingenommen werden, schädlich sein. Auf der anderen Seite muss man sich die Studien, die teilweise einen riesigen Hype in den Medien auslösen und für Verängstigung bei den Konsumenten sorgen, genau anschauen. Viele dieser Untersuchungen genügen wissenschaftlichen Standards nicht. Mikronährstoffe deshalb pauschal als gefährlich anzusehen, ist undifferenziert und irreführend.

Wenn es der Frühling noch nicht geschafft haben sollte: Welche Mikronährstoffe bringen uns jetzt in Hochform? Zum Beispiel Coenzym Q10, ein wichtiges, körpereigenes Coenzym, das einen entscheidenden Einfluss auf den Energiehaushalt unserer Zellen hat. Es wirkt stark antioxidativ, schützt also vor freien Radikalen. Kombiniert mit dem biologischen Wasserstoff NADH (Nicotinamid Adenin Dinucleotid Hydrid, auch Coenzym 1), kann man dem Energiehaushalt ein wenig auf die Sprünge helfen. Wer gesund ist, bei dem genügen zweimal 10 mg NADH und 30 mg Coenzym Q10 täglich.

Empfehlen Sie auch manchmal Basenpräparate? Wenn der Urin übersäuert ist und der pH-Wert unter 6 liegt, rate ich zu einer Basenkur.

Verraten Sie uns abschliessend, was Sie selbst tun, um fit und gesund zu bleiben? Ich versuche, mir ausreichend Erholungszeit und Bewegung zu gönnen und achte auf meine psychische Gesundheit. Und ich helfe ein bisschen mit Mikronährstoffen nach.

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The intestine is an underestimated organ.

The intestine is an underestimated organ.

 

The intestine is a neglected but fascinating organ. On the one hand, the intestine is something like the central training camp of the immune system. This is where our defence cells learn to distinguish good from bad intruders. 70% of all immune cells are located in the intestine, and almost 80% of all immune reactions take place here. If the intestine is healthy, we are better protected against diseases.

 

Complex intestinal brain

 

The intestine also has an astonishing nervous system, the intestinal brain. More than one hundred million nerve cells control the complex movements of the intestine. On the other hand, the intestine constantly collects information about our body condition and is closely connected to the brain via the nervous system. If something is wrong in the intestine, we don’t only feel physically bad, but also psychologically. That this is true can be seen in our vernacular language, which has known for a long time:  love goes through the stomach, anger can hit us in the stomach, I wet myself, or you have butterflies in your stomach. All these linguistic references illustrate the connection between the intestine and the nervous system.

 

Gut influences our mood

 

Up to now it has been assumed that illnesses such as depression occur largely in the head. Yet, there is more and more evidence that the whole body, and especially the intestine, has a strong influence on our mood. For example, Norwegian researchers have shown that in the intestines of depressed patients some bacterial species are more common, while others are almost completely absent. In addition, an American study has shown that participants who ate lactic acid bacteria for one month reacted more calmly to emotionally disturbing images. In the digestive tract, a large number of calming and mood-lightening hormones are produced. If the intestinal flora is disturbed, this also negatively affects the production of these messenger substances.

 

Intestinal flora influences health

 

When looking at the intestinal flora we find:  A healthy intestine contains up to 100 trillion bacteria. This is about the same amount of cells an adult is made up of. They colonise our intestines, split our food up, live off this food and at the same time make it digestible for us. Not only is the number of bacteria important, but also their diversity: in a healthy intestine there are about 1000 different species. The greater this diversity of the so-called micro biome is, the healthier we are. Stress, unbalanced nutrition or medication can quickly disturb this delicate balance and we become more susceptible to disease. Antibiotics also destroy a large part of the healthy micro biome each time they are administered and can cause a large number of secondary diseases.

 

Conclusion: The intestine is responsible for our immune system, has its own brain, accommodates a multitude of small helpers, produces hormones and can influence our mood. This should be reason enough to invest in a healthy intestine.

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Leaky Gut Syndrome

The intestine plays an important role in the immune system, is closely connected to the brain, it houses together with the micro biome, a large number of small helpers and can influence our mood. With so many tasks, it is not surprising that an intestinal disorder such as Leaky Gut Syndrome can be jointly responsible for numerous clinical pictures.

 

Rigorous protection against external influences

 

The intestinal wall is protected by a layer of mucus against harmful environmental influences such as bacteria, viruses or harmful substances. Beneath this are the mucosal cells, which are closely connected to each other. If the mucous membrane is intact, the body actively absorbs nutrients from food in finely regulated processes (absorption). In contrast, indigestible food components and other undesirable substances remain in the intestines and are excreted.

 

With Leaky Gut syndrome, the mucous membrane is damaged and becomes more permeable. Gaps occur between the mucous membrane cells and the intestine becomes leaky.  Together with other factors (genetic predisposition, environmental influences), this can lead to a variety of complaints, disorders or illnesses.

 

Perforated intestine leads to a fatal spiral

 

The causes of a Leaky Gut syndrome are manifold. Initially, there could be an infection caused by bacteria, viruses, fungi or parasites. Other triggers including drugs (e. g. antibiotics, painkillers), or toxins such as nicotine, alcohol, heavy metals and other environmental pollutants. Nutrition also plays a role (sugar-rich food, many saturated fatty acids). Once the intestinal mucosa has become leaky, chronic immune reactions to certain foods can develop and trigger a fatal spiral. These immune reactions weaken and additionally damage the mucous membrane.

 

Correlation between leaky Gut and up to 120 autoimmune diseases

 

Leaky Gut syndrome can cause chronic digestive problems such as diarrhoea, constipation, flatulence, cramps or irritable bowel syndrome. The immune system may be misregulated or cause chronic inflammatory intestinal diseases such as Crohn's disease or ulcerative colitis. Damaged mucous membranes increase the amount of environmental pollutants, bacteria and other substances that enter the blood stream. Experts also suspect that up to 120 autoimmune diseases may be associated with a damaged intestinal mucosa.

 

Treatment is possible

 

Therapy is always based on individual findings. It is almost always necessary to change one's diet, administer prebiotics and probiotics as well as supplemental administration of vital nutrients.

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Depression

Are antidepressants disease causing?

Serotonin is an important messenger and neurotransmitter. Since 1965, researchers have suspected a link between depression and a low level of serotonin in the brain. From the 1980s onwards, this hypothesis received a great deal of attention. At that time, a new type of antidepressant was developed, the Selective Serotonin Recovery Inhibitors (SSRIs). They cause the serotonin secreted in the brain to remain in the synaptic gap for a longer period of time, stimulating the recipient cells and preventing the SSRIs from being absorbed back into the cells too quickly.

Untested Hypothesis

To date, the pharmaceutical industry has been spreading the above mentioned message to the market about its SSRI-type antidepressants: depression is based on imbalance in the brain and antidepressants are correcting it. However, the thesis has one crucial flaw: it has not been proven in any of the investigations undertaken to date. Some depressed people have a higher serotonin level than healthy people. Nobody knows what a normal value is. Many researchers now suspect that serotonin is only indirectly associated with depression.

This does not mean that a healthy serotonin level is not important. However, it is precisely this level where the drugs tend to muddy the water. It has been known for decades that the density of serotonin docking sites decrease by 25% after only one month if SSRIs are taken. Other researchers report that these receptors decrease by 50% in chronic SSRI administration. To date, the consequences of this has not been clarified. The only thing that is clear: instead of compensating for a hypothetical imbalance in the brain, the SSRIs cause this imbalance in the first place. It is unclear whether the serotonin system is impaired before treatment, yet during the treatment it has certainly changed.

Results suggest – it’s hardly better than a placebo

In addition, the effect of the SSRI is anything but clear. An important review study found that in 57% of the studies, there is no difference between the tested drug and a placebo (sugar pill). And 82% of the improvement achieved with antidepressants was also achieved with the placebo. Only in the small group of severely depressed patients do antidepressants seem to be significantly more effective than the placebo.

Nevertheless, SSRIs are still frequently prescribed, even in mild or even subliminal depressions. In view of the side effects, this is a dangerous practice. Relatively harmless side effects such as disorders of sexual disfunction, insomnia, nausea or diarrhoea are common. The increased risk of suicide is even more frightening: especially among children and adolescents, suicide attempts increased so much during SSRI administration that the package leaflets now must warn against it. Time and time again there are reports of delusional acts carried out under the influence of these tablets. In the United States, there is compelling evidence that the vast majority of massacres in schools were carried out under the influence of psychotropic drugs. The well-known filmmaker Michael Moore believes this connection should be investigated as soon as possible.

Antidepressants - could lead to depression?

Meanwhile, it is believed that the drugs used to alleviate depression are actually responsible (in part at least) for the epidemic of psychiatric illnesses we now experience worldwide. This is one of the claims made by the US science journalist Robert Whitaker. His thesis in short: Many patients are treated with SSRIs unnecessarily due to their initial minor symptoms. This may lead to an improvement of symptoms in the short term. However, the longer the treatment lasts, the more likely it is that the biochemical processes of the brain become more out of sync. There is a habitual effect and the efficacy of the medication decreases. New symptoms may appear in the form of side effects and this can become a pharmaceutical spiral. The Italian psychiatrist Giovanni Fava says: "Antidepressants may be beneficial in the short term for depression, but they could worsen the course of the disease in the long term." Also in a commentary in the journal "Journal of Clinical Psychiatry", which is seldom openly discussed: "Long-term use of antidepressants is now very common”.

Genuine sympathy is crucial if we want to help

What does this mean for those affected? Depression is not a harmless condition and the people affected should be helped. Studies have shown that drugs, psychotherapy, social support, sports, acupuncture or pseudo-treatments are all equally useful. That is why there are researchers who argue that if such different treatments work equally well, it may not even be possible to find out what one should do about depression. All that matters is that something is done. They are thus adopting a thesis developed by the psychiatrist Jerome Frank, about half a century ago; it is crucial that the patient be thoroughly examined, receive an explanation for his or her suffering, create hope and finally practise a therapeutic ritual with an acknowledged expert. Whether the specialist prescribes a drug or conducts conversations, however, is irrelevant. For us laymen, this would mean: we need to assist affected persons intensively and with real sympathy, to brighten up the mood, to suggest natural alternatives like Aronia Berries or Pollen and to work towards a lasting change of the affected person’s life circumstances which may be causing the illness. On the other hand, antidepressants of the SSRI type should be avoided with mild depression.

 

P. S.: Psychotropic drugs should not be discontinued, or the dosage reduced without consulting your medical professional. A sudden drop in blood pressure can lead to considerable psychological and physical reactions. If you want to adapt an existing medication, you should always do this in cooperation with your doctor.

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