Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

SALVE! - Mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs

SALVE! - Mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs

"Salve!" So grüsst man sich z.B. im Tessin und es bedeutet wörtlich "sei gesund" (aus dem Lateinischen, oder auch "retten" vom italienischen "salvere"). Ja, der erste Teil dieses Namens kommt tatsächlich von salve – sei gesund! Was, wenn es in der Natur einen Wirkstoff gäbe für die Prävention oder sogar Behandlung von Krebs? Nur ein schöner Traum, wo es doch z.T. nicht einmal aggressive Chemotherapeutika schaffen, den Krebs zu besiegen?

Phytonutrienten - Salvestrole

Englische Wissenschaftler haben einen wichtigen tumorselektiven Mechanismus entdeckt, mit dem bestimmte, in unserer Nahrung enthaltene Phytonutrienten Krebszellen beseitigen. Phytonutrienten sind Stoffe, die in Pflanzen gefunden werden. Sie heissen auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Stoffe schützen die Pflanzen z.B. vor UV-Licht, Toxinen, Schädlingen usw. Wenn wir nun diese Pflanzen essen, kommen wir in Genuss  dieser schützenden Stoffe.

Die englischen Forscher haben inzwischen über 50 Phytonutrienten in Gemüsen, Gewürzkräutern und Obst gefunden. Sie alle haben gemeinsam, dass sie nach einer Aktivierung durch das sogenannte Enzym CYP1B1 die Apoptose (Zelltod) bewirken. Die Forscher haben dieser Gruppe von Phytonutrienten den Namen Salvestrole gegeben.

CYP1B1 und die Salvestrole 

Der Clou ist nun, dass dieses Enzym CYP1B1 nur in Krebszellen vorkommt! Die Salvestrole werden also nur in Krebszellen aktiviert und in ein todbringendes Zellgift umgewandelt. CYP1B1 ist ein tumorspezifisches Enzym, das heisst, es liegt bei sämtlichen Krebserkrankungen vor und kann als universeller Tumormarker angesehen werden, mit dem sich Tumorzellen von gesunden Zellen unterscheiden lassen. Gesunde Zellen bleiben von diesem Mechanismus unbehelligt, genau wie man es sich von einer Krebstherapie wünscht!

Wo sind Salvestrole drin?

Soweit die Theorie. Leider sinkt der Salvestrolgehalt in den konventionell angebauten Gemüse- und Obstsorten durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln drastisch. Weiter haben Pflanzenselektionen und -veredelungen dazu geführt, dass Sorten, die von Natur aus reich an bitteren Salvestrolen sind, nicht mehr so oft angebaut werden, da wir Menschen den bitteren Geschmack nicht so mögen. Konventionell angebaute Gemüse und Früchte bieten also leider kaum eine Krebsprävention. Aus diesem Grund sollte man sich für frische, saisonale Bio-Produkte entscheiden. Salvestrole findet man z.B. in Blattgemüse, Spargel, Kohl, Sellerie, in roten Früchten, Weintrauben, Äpfeln, Feigen, Orangen, Petersilie, Basilikum, Rosmarin, Salbei oder Löwenzahn.

Um gegen Krebs vorzubeugen, braucht der Mensch jedoch täglich mindestens 100 sogenannte Salvestrolpunkte. Dies ist eine Masseinheit für die mit einer Kapsel aufgenommene Salvestrol-Menge. Diese Menge durch die tägliche Ernährung aufzunehmen, ist nicht ganz einfach zu schaffen.

Salvestrol 350 und Salvestrol 2000

Aus diesem Grund wurde das Produkt Salvestrol 350 entwickelt, das ausschliesslich der Vorbeugung von Krebs dient.  Krebspatienten brauchen wesentlich höhere Dosen, dafür dient Salvestrol 2000. Jede Krebsbehandlung gehört unbedingt in die Hände von Fachpersonen!

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Krebsvorsorge

Krebsvorbeugung

Krebs ist im Vormarsch

Die Häufigkeit von Krebserkrankungen nimmt dramatisch zu und die Prognosen gehen von einer nochmaligen Verdoppelung der Anzahl Neuerkrankungen in den nächsten 30 Jahren aus. Jeder von uns kennt jemanden, der betroffen ist. Es gibt viele Gründe, warum man an Krebs erkranken kann und es handelt sich um eine äusserst komplexe Krankheit.

Vorbeugung wäre wünschenswert

Trotzdem sind sich Experten einig, dass mindestens die Hälfte aller Krebsfälle vermieden werden könnte, wenn sich die Menschen vorbeugend richtig verhalten würden, was aber leider die wenigsten interessiert. Jeder hofft, ungeschoren davon zu kommen, aber jeder Dritte wird sein Verhalten noch bereuen.

Ernährung spielt eine grosse Rolle

Schulmediziner sind selten Ernährungs-Spezialisten, weil Ernährung nicht als Fachgebiet in der Ausbildung vorkommt.

Anstatt sein Unwissen in diesem Gebiet zuzugeben, behaupten immer noch viele Ärzte, Krebs habe nichts mit Ernährung zu tun. Diese Aussage könnte in wenigen Jahren als Kunstfehler betrachtet werden, weil die Forschungsergebnisse der Ernährungsmedizin erdrückend deutlich sind. Es gibt dutzende von krebshemmenden sekundären Pflanzenstoffen, deren Wirkung nachgewiesen ist.

Krebsforschung

Die bekanntesten Bücher der beiden Krebsforscher Prof. Dr. Richard Béliveau (Krebszellen mögen keine Himbeeren) und Dr. Johannes Coy (Die neue Anti-Krebs-Diät)  geben einen für Laien gut verständlichen Überblick über solche Mikronährstoffe.

Salvestrole

Dazu gehören auch die Salvestrole, die von Prof. Dan Burke und Prof. Gerry Potter in England erforscht worden sind. Meine eigene Erfahrung bestätigt diese Wirkungen eindeutig. (z.b. Salvestrol Vida 350) Die Möglichkeiten der Vitalstoffmedizin im Bereich der Krebsvorbeugung sind gross, in der Krebsbehandlung kommt es allerdings auf das Stadium an.

Wie in der Schulmedizin auch sind die Möglichkeiten im Spätstadium begrenzt, je früher man aber mit einer Behandlung beginnt, umso besser.  Mikronährstoffe sind auch in der Lage, die Wirksamkeit von Chemotherapie zu erhöhen und die Nebenwirkungen zu senken. Die Nebenwirkungen von Bestrahlungen können fast ganz vermieden werden.

Nebenwirkungen müssten nicht sein!

Bei der Krebsdiagnose kommt es auf den Focus an. Die Schulmedizin konzentriert sich auf den Tumor selbst und schiesst aus allen Rohren auf den Bösewicht, unter Inkaufnahme von groben Nebenwirkungen.

Die Vitalstoffmedizin kümmert sich nur am Rande um den Tumor, fokussiert aber auf die Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Unser Immunsystem ist in der Lage, Krebszellen abzutöten, wenn es richtig funktioniert, aber leider wird das Immunsystem durch eine Chemotherapie fast ganz ausgeschaltet. Bis es sich erholt, braucht es viel Zeit, diese Zeit kann mit Mikronährstoffen ebenfalls abgekürzt werden. 

Krebskranke brauchen Kompetenz

Leider tummeln sich viele unseriöse Therapeuten auf dem Feld der Krebsbehandlung. Krebs verzeiht aber keine Fehler, darum sollten sich Betroffene von Anfang an schlau machen über erfolgversprechende alternative Behandlungen. Jeder Krebskranke bekommt aus seinem Umfeld tausend Ratschläge, die meistens nicht viel taugen. Ich kann hier im Internet keine Behandlungsvorschläge für Krebskranke machen, weil jede Therapie individuell an die Umstände angepasst sein muss. Krebskranke gehören in die Hände von kompetenten Fachleuten.

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