Vitalstoffmedizin Blog

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The winner is… Artemisia!

The winner is… Artemisia!

Die Artemisia-Pflanze (Artemisia annua) ist unscheinbar, fast ein Unkraut. Doch sie hat es in sich! Als Ende der 60er Jahre die damals gängigen Malaria-Medikamente nicht mehr wirkten, weil der Malaria-Erreger zunehmen resistent wurde, wandte sich die chinesische Forscherin Youyou Tu der traditionellen chinesischen Medizin zu und suchte dort nach Alternativen. So stiess sie auf Artemisia annua und extrahierte daraus den Wirkstoff Artemisin. Er wird seither in Malaria-Medikamenten verwendet und hat vielen Menschen das Leben gerettet. Für diese Entdeckung erhielt Tu 2015 den Nobelpreis für Medizin.

Wirkt gegen Grippe

Doch wie so oft bei einzelnen Substanzen besteht bei Artemisin ebenfalls die Gefahr, dass der Malaria-Erreger auch gegen diesen Wirkstoff resistent wird. Setzt man hingegen die gesamte Pflanze ein, ist dies viel unwahrscheinlicher, weil Artemisia annua noch mindestens 9 weitere, gegen Malaria wirksame Substanzen enthält. Gegen diese geballte Ladung können sich die winzig kleinen Plasmodien, welche Malaria verursachen, viel schlechter wehren. Artemisia kann aber noch viel mehr. Wiederholt haben sich seine antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften gezeigt. So kann mit Artemisiapulver oder -tee zum Beispiel wirksam eine Grippe bekämpft werden. Wer bei den ersten Anzeichen täglich 4 x 1.2 g Artemisiapulver zu sich nimmt, hat gute Chancen, die Erkrankung nach 1-2 Tagen überstanden zu haben.

Hautkrebs: OP wiederholt abgesagt

Sehr eindrücklich sind die Rückmeldungen von Patienten, die bei weissem Hautkrebs oder auffälligen Muttermalen Artemisia verwenden. Einem Mann musste auf der Glatze schon dreimal ein Hautkrebs herausgeschnitten werden. Als sich erneut eine verdächtige Veränderung ergab, erhielt er einen OP-Termin in ca. 7 Wochen. In der Zwischenzeit rieb er seine Kopfhaut 2 bis 3x täglich mit einer Artemisia Creme ein. Resultat: Sein Hautarzt fand die Stelle nicht mehr, die er herausschneiden wollte! Eine andere Patientin hatte ein ca. 5 mm grosses, weisses Hautgewucher an der Wange und bekam nach erfolglosen Vereisungsversuchen ebenfalls einen OP-Termin. Auch sie behandelte sich in der Zwischenzeit mit einer Artemisia Creme. Völlig erstaunt berichtet sie, dass sie den Tumor nach ca. 2 Wochen wie eine Kruste abnehmen konnte. Die Hautärztin hat sicherheitshalber nochmals vereist, aber konnte auch in diesem Fall von einer OP absehen. Eine dritte Patientin musste feststellen, wie ihr oberhalb des rechten Schlüsselbeins relativ rasch ein neues, juckendes und immer wieder blutendes Muttermal wuchs. Sie war sich bewusst, dass sie dieses zeitnah ihrem Hausarzt zeigen muss. Dann nahm sie wegen einer heftigen Grippe 9 Tage lang Artemisiapulver ein. Zu ihrer grossen Überraschung und Erleichterung verschwand mit der Grippe auch das Muttermal und zwar dauerhaft!

Artemisia als letzte Hoffnung bei Hirnentzündung

Schon eher aussergewöhnlich mutet der Fall einer Frau an, die wegen akut entzündeter Divertikel Antibiotika verschrieben bekam. Trotz den Bedenken ihres Arztes entschied sie sich erst für einen Versuch mit Artemisia. Nach 3 Tagen waren ihre Entzündungswerte bereits massiv reduziert und der Arzt bestärkte sie, mit Artemisia weiter zu machen. Auch weiss ich von einem Fall einer Hirnentzündung, bei der andere Medikamente versagten, die nach 10 Tagen unter Artemisia komplett verschwand. Schliesslich ergeben sich auch tolle Resultate bei Neurodermitis. Die Artemisia Creme hat sich wiederholt als wirksame Alternative zu den cortison-haltigen Cremes entpuppt.

Nicht mit dem Essen einnehmen

Für alle, die Artemisia ausprobieren wollen, ist wichtig zu wissen: Artemisia muss ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden, am besten 1 Stunde vor dem Essen. Es eignet sich nicht zur präventiven Einnahme und wird im Normalfall nicht länger als 2 Wochen eingenommen. Für eine Malaria-Prophylaxe muss man 1 Tag vor Reisebeginn bis 20 Tage nach der Reise täglich 3 x 1.2 g Artemisia-Pulver einnehmen. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Die einzigen Kontraindikationen sind Magengeschwüre und Magenübersäuerung.

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