Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

Abnehmen - aber wie?

Abnehmen – aber wie?

Übergewicht als weltweites Problem

Weltweit sind geschätzte 2 Milliarden Menschen übergewichtig. Das ist rund ein Viertel der Weltbevölkerung. In der Schweiz waren es 2012 über 40 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner, welche einen Body-Mass-Index von über 25 aufwiesen und damit als übergewichtig galten. Übergewicht reduziert nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern schädigt auch ihre Gesundheit. Häufige Folgen sind Diabetes Typ II, hohe Cholesterin-Werte und hoher Blutdruck, was wiederum Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle begünstigen kann. Die Kosten all dieser Folgekrankheiten von Übergewicht werden in der Schweiz auf 6 Milliarden Franken pro Jahr geschätzt.

Weniger Kohlenhydrate essen – vor allem am Abend

Wie also abnehmen? Meine grundlegende Empfehlung: Die Portionengrösse der Beilagen (Teigwaren, Kartoffeln, Brot und Reis) halbieren, die Gemüseportionen verdoppeln und wenn möglich auf Süssigkeiten und Süssgetränke ganz verzichten. Idealerweise reduziert man die Kalorienzufuhr um ca. 10% und achtet darauf, die Kohlenhydrate möglichst nur am Morgen und Mittag einzunehmen. Kohlenhydrate am Abend erhöhen den Insulinspiegel während der ganzen Nacht und blockieren so den Fettabbau. Bewegung und Sport sind wichtig, tragen aber letztlich nur wenig zu Gewichtsreduktion bei. Nicht zu empfehlen ist eine Radikalkur durch gänzliches Fasten: Der Körper stellt dann nämlich auf ein Notprogramm um und verhindert den Fettabbau. Es wird nur Wasser ausgeschieden und Muskulatur abgebaut.

Sind die Hormone in Ordnung?

Wer trotz dieser Massnahmen kein Gramm Gewicht verliert, sollte seinen Progesteronspiegel im Speichel messen lassen. Ein Mangel an diesem Hormon verhindert den Fettabbau ebenfalls.

Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung

Schliesslich kann man fettverbrennende Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, z.B. Coffea Vida, ein Präparat auf der Basis von grünen Kaffeebohnen. Dieser Extrakt aus ungeröstetem Kaffee ist reich an Chlorogensäure, einer Substanz, die gleich in dreifacher Hinsicht senkend auf den Blutzuckerspiegel wirkt:

  • Chlorogensäure hemmt die Aufnahme von Glucose (Traubenzucker) im Darm,
  • Chlorogensäure hemmt das Enzym Glucose-6-Phosphatase, was zu vermehrtem Abbau der Glycogenspeicher in Leber und Muskeln führt,
  • Chlorogensäure hemmt das Enzym Amylase, sodass die Stärke in der Nahrung nicht in Glucose aufgespalten werden kann.

Insgesamt steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen weniger an, wodurch weniger Fett gebildet wird und das Wunschgewicht eher erreicht und gehalten werden kann. Diese blutzuckersenkende Wirkung von grünen Kaffeebohnen macht ihn auch zu einem vielversprechenden Kandidaten zur Behandlung von Diabetes Typ II – in Ergänzung zu getrockneten Maulbeerblättern, welche ebenfalls blutzuckersenkend wirken.

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Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) Typ I und II

Definition Diabetes Typ I

Früher unterschied man zwischen Jugend- und Altersdiabetes, heute nennt man diese beiden Formen Typ I und Typ II. Beim Typ I kann die Bauchspeicheldrüse kein Insulin bilden und die Patienten müssen sich zeitlebens Insulin spritzen. Diese Form von Diabetes betrifft nur 5% aller Patienten, vorwiegend Jugendliche. 

Definition Diabetes Typ II

95% aller Diabetiker leiden unter Typ II, eine erworbene Form, die vor allem auf falsche Ernährung zurück zu führen ist.

Zunahme der Zuckerkrankheit

Die Zahl der Diabetiker hat sich in der Schweiz in den letzten 10 Jahren von 250,000 auf 500,000 verdoppelt, in Deutschland sind es 8 Millionen.  Ein Diabetiker kostet die Krankenkasse pro Jahr Fr. 6000.-, d.h. diese Krankheit kostet pro Jahr in der Schweiz 3 Milliarden Franken!

Ursachenbehebung des Diabetes

Niemand wagt es, die Schuldfrage zu stellen, aber die Faktenlage ist eindeutig: Diabetes ist bei richtiger Ernährung vermeidbar. Leider ist es viel einfacher, Medikamente zu schlucken als seine Gewohnheiten umzustellen.

Behandlung der Zuckerkrankheit

Falls Sie von Diabetes betroffen sind, brauchen Sie eine Ernährungsberatung , Mut und einen festen Willen. Allein mit einer Gewichtsreduktion von 10 kg könnten Sie den Blutzuckerspiegel schon massiv senken. Abnehmen ist mit Beratung gar nicht so schwierig wie Sie denken, es geht ohne hungern, wenn man weiss wie. Mit Diabetes ist meist Übergewicht, hoher Blutdruck und hohes Cholesterin verbunden (metabolisches Syndrom) , das kann nur mit engmaschiger Beratung angegangen werden, die Chancen auf eine Heilung sind dabei gross.

Behandlung von Diabetes mit natürlichen Produkten

Das beste Mittel in der Natur, um den Blutzucker zu senken, sind getrocknete Maulbeerblätter (Kapseln zu beziehen in meiner Praxis oder Tee bei www.honlai.ch)

 

 

 

 

 

 

 

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