Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

Weshalb wird der Einsatz von Artemisia von der WHO verhindert?

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Nach wie vor leiden vor allem auf dem Afrikanischen Kontinent viele Menschen an der gefährlichen Tropenkrankheit Malaria. Mit Artemisia annua ist ein Kraut dagegen gewachsen, das jedoch von der WHO nicht als Heilmittel anerkannt wird. Auch viele andere viral bedingte Erkrankungen, z.B. auch COVID-19, könnten damit erfolgreich und erst noch kostengünstig bekämpft werden!

Das Beispiel Madagaskar

Zum Thema COVID-19 erklärte der Präsident der Ostafrikanischen Insel-Republik Madagaskar kürzlich, dass er auf Gott vertraue und auf die Heilpflanzen, «die der Herr geschenkt hat, um unserem Land und anderen Ländern in der Welt gegen diese Krankheit zu helfen». Mit den Heilpflanzen ist unter anderem die Pflanze Artemisia annua gemeint, die schon seit Jahrzehnten in der prächtigen Fauna Madagaskars angepflanzt und sehr erfolgreich gegen Malaria eingesetzt wird. Artemisia annua soll nun auch gegen das Coronavirus helfen: das madagassische Institut für angewandte Forschung hat ein Heilmittel auf der Grundlage der Pflanze entwickelt.

Artemisia seit Jahrtausenden bekannt

So richtig ernst genommen wird der Inselstaat von der westlichen Welt und auch von der WHO nicht wirklich – im Gegenteil. Man macht sich eher lustig darüber oder spricht die Sorge an, diese natürlichen Heilmittel könnten vielleicht nichts nützen oder sogar Nebenwirkungen haben! Es sei zu wenig erforscht, man kenne die Wirkung bei COVID-19 noch nicht. Doch sind wir ehrlich! Wie steht es um den Impfstoff, auf den viele hierzulande grosse Hoffnungen setzen? Wie viel wissen wir darüber? Könnte der eventuell auch Nebenwirkungen haben? Im Gegensatz dazu ist Artemisia annua in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrtausenden bekannt. Unterdessen ist die Wirksamkeit vor allem in Bezug auf Malaria, aber auch auf andere Erkrankungen, in zahlreichen Studien bewiesen. Im Gegensatz zu den teuren Malariamedikamenten der Pharmaindustrie kommt Artemisia auch ohne Nebenwirkungen aus und ist erst noch viel billiger!

Was ist Malaria?

Malaria ist die häufigste Tropenkrankheit, an der jährlich rund 220 Millionen Menschen erkranken und mehr als 440’000 Menschen sterben (Stand 2017). Mit Abstand am meisten betroffen sind Gebiete in Afrika südlich der Sahara bis zum Norden Südafrikas (ca. 90%!). Auch in Asien und Südamerika gibt es von Malaria betroffenen Gebiete. Ausgelöst wird Malaria durch winzige einzellige Parasiten, sogenannte Plasmodien, die durch den Stich der Anopheles-Mücke übertragen werden. Es gibt verschiedene Arten von Malaria, die gefährlichste Form ist die Malaria tropica, die durch das Plasmodium falciparum hervorgerufen wird. Symptome sind Kopf- und Gliederschmerzen, z.T. auch Durchfall und Übelkeit. Sehr typisch sind hohes Fieber mit Fieberschüben, die sich mit fieberfreien Intervallen abwechseln (Wechselfieber). Unbehandelt kann Malaria Blutarmut und schwere Organschäden zur Folge haben. Etwa zehn Prozent der unbehandelt Infizierten sterben, vor allem Kinder. In gewissen Gegenden stirbt eins von fünf betroffenen Kindern! Mit Artemisia annua könnte der gefürchteten Tropenkrankheit der Garaus gemacht werden! Die Pflanze wächst auch in den Tropen sehr gut, wie das Beispiel von Madagaskar zeigt. Es wäre eine breite Behandlung der Malaria möglich, wenn die Menschen über Artemisia informiert und zum korrekten Anbau und Einsatz angeleitet würden. Doch die WHO torpediert den Einsatz von Artemisia und propagiert dafür pharmazeutische Alternativen, die sich die meisten Afrikaner nicht leisten können und die erst noch ernsthafte Nebenwirkungen mit sich bringen können!

Studien beweisen Wirksamkeit

Gegner von Artemisia machen geltend, der Wirkstoffgehalt in traditionellen Artemisia Produkten sei nicht standardisiert und die Wirkung nicht belegt. Die Abgabe von Artemisia deshalb also ein Risiko für die Bevölkerung. Unterdessen gibt es jedoch gute, ernstzunehmende Studien, die das Gegenteil beweisen. Sehr deutliche Resultate zeigt diese doppelblinde, randomisierte Studie mit 957 Malaria-Patienten[i]: Die eine Hälfte der Probanden nahm Artemisia-Tee und eine Placebo-Pille ein. Die andere Hälfte einen Placebo-Tee und ein ACT-Medikament, wie es die WHO gegen Malaria empfiehlt. Die klinischen Symptome verbesserten sich zwar in beiden Gruppen. Das Fieber verschwand in der Artemisia-Gruppe nach 24 Stunden, in der ACT-Gruppe nach 48 Stunden. In der Artemisia-Gruppe waren schon nach 24 Stunden keine Malaria-Trophozoiten mehr nachzuweisen. In der ACT-Gruppe dauerte es bis zu 14 Tage, bis dieser Status erreicht war. Bei Kindern waren nach 28 Tagen in 91% der Artemisia-Patienten keine Erreger mehr im Blut zu finden, in der ACT-Gruppe war dies bloss bei 50% der Fall. Bei den Erwachsenen waren in der Artemisia-Gruppe 100% der Fälle geheilt (keine Erreger mehr im Blut), während es in der ACT-Gruppe nur 30% waren. Was auch noch zu erwähnen ist: Der Artemisia-Tee verursachte bloss in 5% der Fälle Nebenwirkungen, im Gegensatz zu 42.8% bei den ACT-Medikamenten. Das sind unglaubliche, absolut stichhaltige Resultate, die klar für Artemisia sprechen.

Artemisia gegen Viren

Viele Wirkmechanismen von Artemisia sind noch gar nicht bekannt, mindestens einer jedoch schon und dieser ist sehr bemerkenswert! Artemisa annua enthält demnach ein chemisch stabiles Peroxid (das gibt es übrigens nach den chemischen Grundregeln gar nicht, in Gottes Schöpfung jedoch schon). Plasmodien und Bakterien (und auch Krebszellen) enthalten ein Vielfaches mehr an Eisenionen als andere Zellen. Kommt nun das Peroxid mit dem Eisen in Kontakt, zerfällt es in zwei aggressive freie Radikale, welche die betroffenen Zellen schädigen und zum Absterben bringen!

Artemisia bekämpft jedoch nicht nur Malaria, sondern auch viele viral bedingten Krankheiten. Ersten Erfahrungsberichten und Anwendungsstudien zufolge gilt das auch für COVID-19. Artemisia wirkt sehr gut bei Erkältungen, aber auch gegen die Grippe (Influenza) und sogar gegen AIDS! Viren enthalten jedoch kein Eisen. Es kann also nicht am oben beschriebenen Wirkmechanismus liegen, dass Artemisia gegen Viren hilft. Der genaue Mechanismus ist unbekannt, hängt aber vermutlich damit zusammen, dass Artemisia die Anzahl natürlicher Killerzellen (NK-Zellen), einer besonderen Art von weissen Blutkörperchen, erhöht.

And the winner is…

Der Nobelpreis ist eine der höchsten Auszeichnungen der Wissenschaft und eine Ehre für jeden Forscher. Im 2015 ging der Nobelpreis für Medizin an - Artemisia! Zumindest indirekt... Erhalten hat den Preis die 84-jährige Chinesin Youyou Tu für ihre Entdeckung des Wirkstoffs Artemisinin in der Heilpflanze Artemisia annua. Als damals gängige Medikamente Ende der 1960er Jahre ihre Wirksamkeit gegen Malaria verloren, weil der Malaria-Erreger zunehmend resistent wurde, wandte sich Frau Tu der traditionellen chinesischen Medizin zu. So stiess sie auf Artemisia annua und extrahierte daraus den Wirkstoff Artemisinin.

Mindestens so sehr verdient hätte den Nobelpreis aber auch die Pflanze selber. Wie die oben erwähnte Studie deutlich zeigt, ist die ganze Pflanze deutlich wirksamer als ihr Wirkstoff Artemisinin allein. Im Unterschied zu den Artemisinin-Medikamenten treten bei Verabreichung der ganzen Pflanze sehr viel weniger Resistenzen auf.

Klare Worte

Warum also wird Artemisia der Bevölkerung Afrikas vorenthalten, die unverändert schwer unter Malaria leidet? Warum verhindert die WHO den Einsatz von Artemisia? Könnte es sein, dass der Profit vor dem Interesse der öffentlichen Gesundheit kommt? Der frühere WHO-Mitarbeiter German Velasquez nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er sagt: «Vor 25 Jahren wurde die WHO zu über 50% durch die öffentliche Hand finanziert. Heute sind es noch rund 20%. Der private Sektor hat die Kontrolle über die WHO übernommen. In den ersten 50 Jahren ihrer Geschichte hat die Pharma-Industrie Medikamente entwickelt, um Krankheiten zu heilen. Heute werden Medikamente entwickelt, um Krankheiten zu behandeln, aber nicht zu heilen. Der Profit kommt vor dem Interesse der öffentlichen Gesundheit.» Kann die WHO objektiv entscheiden, wenn sie zu 80% von der Pharma-Industrie bezahlt wird?!

 

Das Geschäft mit der Malaria: Big Pharma vs. natürliche Medizin

Der französische Fernsehsender France24 hat einen hervorragenden Film über Artemisia, den Kampf gegen Malaria und die damit verbundenen finanziellen Interessen produziert. Der englischsprachige Film aus dem Jahr 2017 zeigt, wie Artemisia traditionell gegen Malaria eingesetzt wird, wie die WHO dessen Einsatz torpediert und gleichzeitig pharmazeutische Alternativen mit ernsthaften Nebenwirkungen propagiert.

Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=OvC4uSYprU8

 

[i] Muyangi et al. (2019): Artemisia Annua and Artemisia Afra Tea Infusions vs. Artesunate-Amodiaquine (ASAQ) in Treating Plasmodium Falciparum Malaria in a Large Scale, Double Blind, Randomized Clinical Trial. In: Phytomedicine (57), S. 49-56 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30668322/).

 

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The winner is… Artemisia!

The winner is… Artemisia!

Die Artemisia-Pflanze (Artemisia annua) ist unscheinbar, fast ein Unkraut. Doch sie hat es in sich! Als Ende der 60er Jahre die damals gängigen Malaria-Medikamente nicht mehr wirkten, weil der Malaria-Erreger zunehmen resistent wurde, wandte sich die chinesische Forscherin Youyou Tu der traditionellen chinesischen Medizin zu und suchte dort nach Alternativen. So stiess sie auf Artemisia annua und extrahierte daraus den Wirkstoff Artemisin. Er wird seither in Malaria-Medikamenten verwendet und hat vielen Menschen das Leben gerettet. Für diese Entdeckung erhielt Tu 2015 den Nobelpreis für Medizin.

Wirkt gegen Grippe

Doch wie so oft bei einzelnen Substanzen besteht bei Artemisin ebenfalls die Gefahr, dass der Malaria-Erreger auch gegen diesen Wirkstoff resistent wird. Setzt man hingegen die gesamte Pflanze ein, ist dies viel unwahrscheinlicher, weil Artemisia annua noch mindestens 9 weitere, gegen Malaria wirksame Substanzen enthält. Gegen diese geballte Ladung können sich die winzig kleinen Plasmodien, welche Malaria verursachen, viel schlechter wehren. Artemisia kann aber noch viel mehr. Wiederholt haben sich seine antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften gezeigt. So kann mit Artemisiapulver oder -tee zum Beispiel wirksam eine Grippe bekämpft werden. Wer bei den ersten Anzeichen täglich 4 x 1.2 g Artemisiapulver zu sich nimmt, hat gute Chancen, die Erkrankung nach 1-2 Tagen überstanden zu haben.

Hautkrebs: OP wiederholt abgesagt

Sehr eindrücklich sind die Rückmeldungen von Patienten, die bei weissem Hautkrebs oder auffälligen Muttermalen Artemisia verwenden. Einem Mann musste auf der Glatze schon dreimal ein Hautkrebs herausgeschnitten werden. Als sich erneut eine verdächtige Veränderung ergab, erhielt er einen OP-Termin in ca. 7 Wochen. In der Zwischenzeit rieb er seine Kopfhaut 2 bis 3x täglich mit einer Artemisia Creme ein. Resultat: Sein Hautarzt fand die Stelle nicht mehr, die er herausschneiden wollte! Eine andere Patientin hatte ein ca. 5 mm grosses, weisses Hautgewucher an der Wange und bekam nach erfolglosen Vereisungsversuchen ebenfalls einen OP-Termin. Auch sie behandelte sich in der Zwischenzeit mit einer Artemisia Creme. Völlig erstaunt berichtet sie, dass sie den Tumor nach ca. 2 Wochen wie eine Kruste abnehmen konnte. Die Hautärztin hat sicherheitshalber nochmals vereist, aber konnte auch in diesem Fall von einer OP absehen. Eine dritte Patientin musste feststellen, wie ihr oberhalb des rechten Schlüsselbeins relativ rasch ein neues, juckendes und immer wieder blutendes Muttermal wuchs. Sie war sich bewusst, dass sie dieses zeitnah ihrem Hausarzt zeigen muss. Dann nahm sie wegen einer heftigen Grippe 9 Tage lang Artemisiapulver ein. Zu ihrer grossen Überraschung und Erleichterung verschwand mit der Grippe auch das Muttermal und zwar dauerhaft!

Artemisia als letzte Hoffnung bei Hirnentzündung

Schon eher aussergewöhnlich mutet der Fall einer Frau an, die wegen akut entzündeter Divertikel Antibiotika verschrieben bekam. Trotz den Bedenken ihres Arztes entschied sie sich erst für einen Versuch mit Artemisia. Nach 3 Tagen waren ihre Entzündungswerte bereits massiv reduziert und der Arzt bestärkte sie, mit Artemisia weiter zu machen. Auch weiss ich von einem Fall einer Hirnentzündung, bei der andere Medikamente versagten, die nach 10 Tagen unter Artemisia komplett verschwand. Schliesslich ergeben sich auch tolle Resultate bei Neurodermitis. Die Artemisia Creme hat sich wiederholt als wirksame Alternative zu den cortison-haltigen Cremes entpuppt.

Nicht mit dem Essen einnehmen

Für alle, die Artemisia ausprobieren wollen, ist wichtig zu wissen: Artemisia muss ausserhalb der Mahlzeiten eingenommen werden, am besten 1 Stunde vor dem Essen. Es eignet sich nicht zur präventiven Einnahme und wird im Normalfall nicht länger als 2 Wochen eingenommen. Für eine Malaria-Prophylaxe muss man 1 Tag vor Reisebeginn bis 20 Tage nach der Reise täglich 3 x 1.2 g Artemisia-Pulver einnehmen. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Die einzigen Kontraindikationen sind Magengeschwüre und Magenübersäuerung.

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Nagelpilz mit Geduld loswerden

Beim Nagelpilz handelt es sich um eine häufige Erkrankung der Zehen- oder der Fingernägel. Betroffene Nägel werden dicker und verfärben sich weiss bis gelbbraun. Schuld ist eine Pilzinfektion des Nagelapparats, wobei Fingernägel seltener befallen sind als Zehennägel. Erwischen kann man einen Nagelpilz zum Beispiel in der Schule, der Familie, bei der Maniküre oder im Schwimmbad. Der Pilz ist hartnäckig und breitet sich oft auf weitere Nägel aus.

Nagelpilz sieht hässlich aus

Nagelpilz ist vor allem ein kosmetisches und psychosoziales Problem. Er kann eklig aussehen, zu Schamgefühlen führen oder zur Angst, den Pilz weiter zu verbreiten bzw. sich anzustecken. Weil der Nagel dicker wird, kann es jedoch auch vorkommen, dass sich die umliegende Haut entzündet und zu schmerzen beginnt.

Behandlung braucht viel Geduld

Nägel wachsen von der Nagelwurzel her, die ca. 3-5 mm hinter dem Nagel unter der Haut verborgen ist. Hier muss eine Behandlung ansetzen. Man muss verhindern, dass sich der Pilz während der Entstehung des Nagels einnisten kann. Für bereits befallene Teile des Nagels ist es zu spät. Man kann nur warten, bis sie herausgewachsen sind und man sie abschneiden kann. Weil also der Nagel während der Behandlung herauswachsen muss, ist eine lange Therapiedauer notwendig und Geduld gefragt.

Wie man Nagelpilz loswird

Gute Erfahrungen habe ich mit Zimt, Habanero oder Chili und Artemisia gemacht. Diese Pflanzenstoffe haben hervorragende antimykotische Eigenschaften, d.h. sie sind wirksam gegen Pilze. Es gibt Cremes, welche alle drei Stoffe kombinieren. Wichtig ist, dass nicht der Nagel selbst, sondern die Haut hinter dem Nagel täglich mit der Creme bestrichen wird, dort, wo die Nagelwurzel liegt, in welcher der Nagel entsteht. Nach etwa 3 Monaten kann man beobachten, wie ein sauberer, unbefallener Nagel aus der Haut herauswächst und zum Vorschein kommt. Jetzt gilt es dranzubleiben! Nach ca. 9 Monaten bis zu einem Jahr ist man den Nagelpilz los und man kann die Behandlung absetzen.

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Herpes simplex Infektionen (Fieberbläschen)

Wer kennt sie nicht, die lästigen kleinen aber schmerzhaften Fieberbläschen in der Mundhöhle oder an den Lippen. Ca. 90% der Gesamtbevölkerung tragen das Herpes simplex Virus in sich, darum können die Bläschen jederzeit und oft  auftreten. Bei 10-30% der Virusträger wiederholen sich diese lästigen Beschwerden immer wieder.

Wie erfolgt die Ansteckung

Die Ansteckung erfolgt meist schon im Kindesalter und bleibt zeitlebens bestehen. In der Regel verursacht der Typ I (Herpes labialis) die Infektionen an Mundschleimhaut, Zunge und Lippen, während der Typ II meistens die Geschlechtsorgane oder Harnröhre befällt (Herpes genitalis). Das Virus ist ansteckend und wird durch Küssen oder Geschlechtsverkehr übertragen. Sehr selten kann es auch zu einer Hirnentzündung kommen (Enzephalitis)

Wie lange dauert die Krankheit und was für Mittel kennt man dagegen

Die Beschwerden halten 10-14 Tage an und die Bläschen verschwinden danach von selber. Wegen der Schmerzen versuchen die Patienten  alles, um rascher gesund zu werden. Diverse antivirale und desinfizierende Crèmes wirken meist unbefriedigend, ebenso die oralen virustatischen Medikamente. Auch unzählige Hausmittelchen werden mehr oder weniger erfolgreich eingesetzt.

Artemisia gegen Herpes

Die Beifuss- Pflanze Artemisia annua enthält 245 nachgewiesene Wirkstoffe, darunter auch virushemmendes Artemisin. Getrocknete Artemisia Blätter in Pulverform und Artemisia Creme zeigen bei Herpes simplex Infektionen eine ausgezeichnete Wirkung. Wenn Sie das nächste Mal an Fieberbläschen leiden, versuchen Sie es doch damit. Es muss allerdings bei den ersten Anzeichen eingesetzt werden, nicht erst nach einigen Tagen, darum sollte es in der Hausapotheke vorrätig sein.

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