Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

Die grosse Cholesterin-Lüge

Cholesterin ist ein unersetzlicher Baustein für die Gesundheit jeder einzelnen Zelle und für fast alle Hormone. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Zellwand, erhöht deren Stabilität und trägt gemeinsam mit Proteinen dazu bei, Signalstoffe in die Zelle einzuschleusen und wieder hinauszubefördern. Auch als Vorstufe vieler Hormone und Gallensäuren ist Cholesterin lebenswichtig. Ein Cholesterinspiegel von 5,0 oder tiefer kann lebensgefährlich sein. Im Schnitt der europäischen Bevölkerung liegt er bei etwa 6,5 und das ist völlig normal.

Bis heute nicht belegte Hypothese 

Ab den 1950er Jahren hat die Hypothese eines amerikanischen Ernährungsforschers, wonach ein erhöhter Cholesterinspiegel zu Arterienverkalkung führe und damit Herzinfarkte begünstige, grosse Verbreitung gefunden. Dies obwohl sich diese Hypothese ausschliesslich auf empirische Hinweise stützte und keineswegs bewiesen ist. Es konnte bis heute kein biologischer Mechanismus gefunden werden, wonach ein erhöhter Cholesterinspiegel zu der gefürchteten Plaquebildung in den Blutgefässen führen würde. Trotzdem hält sich die Hypothese hartnäckig. Die Tatsache, dass cholesterinsenkende Medikamente (Statine) weltweit das umsatzstärkste Segment der Pharmaindustrie darstellen, dürfte der nötigen Aufklärung und Wahrheitsfindung zusätzlich im Wege stehen. Das Thema Cholesterin wird die Öffentlichkeit noch erschüttern, denn mehr und mehr Ärzte geben zu, dass sie ihre Patientinnen und Patienten zu Unrecht mit Statinen behandelt haben. Bei mir bekommt niemand Statine, höchstens bei einem Cholesterin-Wert über 10.

Sterblichkeit mit tiefem Cholesterin sogar höher

Cholesterin ist definitiv kein Risikofaktor für Herzinfarkt oder Hirnschlag. In einer grossen Studie war die Sterblichkeit um 30% grösser, wenn die Patienten mit Statinen und Blutverdünnern behandelt wurden anstatt mit der richtigen Ernährung. In einer soeben veröffentlichten Meta-Studie mit insgesamt 68 094 Personen über 60 Jahren war ein hoher LDL-Cholesterin-Spiegel nicht etwa mit einer höheren, sondern mit einer tieferen Sterblichkeit verbunden. Dieses Resultat steht in frappantem Widerspruch zur gängigen Cholesterin-Hypothese, wonach Cholesterin generell und insbesondere das LDL-Cholesterin zu Arterienverkalkung und gesundheitlichen Problemen führe.

Statine senken lebenswichtiges Q10

Weiter lassen Statine den Q10-Spiegel um ca. 50% absinken, was zu schweren Nebenwirkungen wie grosser Müdigkeit führen kann. Der wahre Grund, warum Menschen Arteriosklerose bekommen, ist nicht klar und muss weiter erforscht werden, aber der hohe Zuckerkonsum spielt bestimmt eine Rolle.

Bei hohen Cholesterinwerten achte ich auf eine möglichst pflanzenreiche Ernährung und den Verzicht auf Zucker. Als Nahrungsergänzung empfehle ich Omega-3-Fettsäuren (z.B. 2 Kapseln Krill-Öl), 2 Kapseln Aronia und genügend Vitamin D (mindestens 3000 IE pro Tag). Wenn jemand dennoch Statine braucht, dann nur mit der zusätzlichen Einnahme von Q10, um die medikamentenbedingte Absenkung des Q10-Spiegels auszugleichen.

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Blasenentzündung (Cystitis), Harnwegsinfekte

Blasenentzündung (Cystitis), Harnwegsinfekte

Blasenentzündungen sind sehr häufig, vor allem bei Frauen. 10-15% aller Frauen erleiden jährlich eine Blasenentzündung. Der Grund ist die bei Frauen kurze Harnröhre, die von Bakterien aus dem Darm leicht durchwandert werden kann. Bei Männern ist die Cystitis selten, ausser bei älteren Männern mit Prostatavergrösserung, weil sie die Blase nicht mehr vollständig entleeren können.

Was sind die Symptome einer Blasenentzündung

Hauptsymptome sind Brennen beim Wasserlösen, ständiger Harndrang und dunkler Urin. Eine Blasenentzündung an sich ist zwar harmlos, wenn man aber zu spät behandelt, kann die Entzündung durch die Harnleiter in die Nierenbecken aufsteigen. Die Diagnose ist bei den entsprechenden Beschwerden schon fast sicher, untersucht man den Urin unter dem Mikroskop, findet man vermehrte weisse Blutkörperchen (Leukozyten) und Bakterien.

Die Behandlungsmethoden von Harnwegsinfekten

Die Schulmedizin rät zu viel trinken und Antibiotika. Bevor man jedoch zu Antibiotika greift, lohnt sich aber ein Versuch mit natürlichen Mitteln. Blasen- und Nierentees allein sind sicher zu schwach, schon viel besser wirkt Preiselbeersaft (Cranberry), was schon lange auch den Ärzten bekannt ist. Noch besser als Preiselbeersaft wirkt Aronia-Extrakt, (z.b. Aronia Vida) weil die Wirkstoffkonzentration höher ist. Die Blätter der Artemisia annua Pflanze wirken genau gleich gut wie ein Antibiotikum, aber ohne Nebenwirkungen, was meine Patienten freut. Leider sind Artemisia Blätter nicht im Handel erhältlich, nur über Fachpraxen.

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Vorbeugung und Schutz vor Grippe - Impfen Ja oder nein

Vorbeugung und Schutz vor Grippe  -  Impfen ja oder nein

Jeden Herbst stehen viele Verunsicherte vor der Frage: soll ich mich gegen Grippe impfen lassen. Schliesslich wird uns von offizieller Seite ein fast 100%iger Schutz und eine Senkung der Grippetodesfälle von 50% versprochen. Instinktiv spüren viele Menschen aber, dass hier etwas nicht stimmen kann. Und tatsächlich zeigte eine Studie aus dem Jahr 2006 bei 260,000 Kindern unter 2 Jahren, dass die Impfung gegenüber Placebo kaum ein besseres Resultat ergab.

Link Impfstudie Kinder 2006

Nicht viel besser sieht es bei älteren Menschen aus, wie eine Studie aus dem Jahr 2010 zeigt.

Link Impfstudie ältere Menschen 2010. 

Der Nutzen einer Grippe-Impfung ist also wesentlich geringer als uns vorgegaukelt wird. Aber schlimmer noch, viele der Geimpften klagen danach über wochenlanges vor sich hin Kränkeln. Eine zusätzliche Gefahr besteht bei Grippe-Geimpften darin, anfälliger für die Vogel- und Schweinegrippe zu werden.

Link Impfstudie Schweinegrippe

Kinder werden anfälliger für Infektionen mit Subtypen-Viren, weil ihr Immunsystem durch die Impfung geschwächt worden ist.

Link Impfstudie Infektionen Subtypen-Viren.

Haben Sie gewusst, dass Ihnen mit jeder Impfung Quecksilber oder Aluminium gespritzt wird, weil es keine anderen Trägerstoffe gibt?

Was für einen Schutz gibt es sonst vor Grippe?

Wenn also die Grippe-Impfung mindestens fragwürdig ist, wie sollen wir uns denn davor schützen, denn keiner von uns möchte krank werden. Eine echte Grippe wird von den Influenza Viren A oder B verursacht. Die meisten von uns erkranken aber „nur“ an einer Erkältungskrankheit, die viel harmloser verläuft als eine echte Grippe. Die Ansteckung erfolgt über eine sogenannte Tröpfcheninfektion, wird also vor allem durch Husten und Niesen übertragen. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit beträgt 1 - 5 Tage.

Um auch im Winter gesund zu bleiben, empfehle ich folgende Massnahmen, die vor allem den Aufbau eines wirksamen Immunsystems zum Ziel haben:

-        Genügend Bewegung und frische Luft auch wenn es kalt ist

-        Gesunde Ernährung mit viel Gemüse, Salat und Früchten

-        Extra viel natürliches Vitamin C (aus Orangen, Mandarinen, Grapefruits und Kiwis)

-        Zusätzliches Vitamin D3 aus der Apotheke, Erwachsene 1500 Einheiten pro Tag, Kinder 500 bis 1000 Einheiten, von November bis Ende März

-        Genügend Omega-3 Fettsäuren, entweder durch den Konsum von 2x Fisch pro Woche oder einem Esslöffel Leinöl (das beste Leinöl ist erhältlich bei www.vitapower.ch)

-        Aronia Vida Kapseln 2-3 x 1 / Tag, enthalten  viele entzündungshemmende Polyphenole. (www.kingnature.ch)

-        Moringa Vida Kapseln 2-3 x 1 / Tag als zusätzliche natürliche Vitamine (www.kingnature.ch)

Mit diesen Massnahmen komme ich schon über 20 Jahre grippefrei durch jeden Winter. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude auch bei Schnee und Kälte.

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