Wer kennt sie nicht, die lästigen kleinen aber schmerzhaften Fieberbläschen in der Mundhöhle oder an den Lippen. Ca. 90% der Gesamtbevölkerung tragen das Herpes simplex Virus in sich, darum können die Bläschen jederzeit und oft  auftreten. Bei 10-30% der Virusträger wiederholen sich diese lästigen Beschwerden immer wieder.

Wie erfolgt die Ansteckung

Die Ansteckung erfolgt meist schon im Kindesalter und bleibt zeitlebens bestehen. In der Regel verursacht der Typ I (Herpes labialis) die Infektionen an Mundschleimhaut, Zunge und Lippen, während der Typ II meistens die Geschlechtsorgane oder Harnröhre befällt (Herpes genitalis). Das Virus ist ansteckend und wird durch Küssen oder Geschlechtsverkehr übertragen. Sehr selten kann es auch zu einer Hirnentzündung kommen (Enzephalitis)

Wie lange dauert die Krankheit und was für Mittel kennt man dagegen

Die Beschwerden halten 10-14 Tage an und die Bläschen verschwinden danach von selber. Wegen der Schmerzen versuchen die Patienten  alles, um rascher gesund zu werden. Diverse antivirale und desinfizierende Crèmes wirken meist unbefriedigend, ebenso die oralen virustatischen Medikamente. Auch unzählige Hausmittelchen werden mehr oder weniger erfolgreich eingesetzt.

Artemisia gegen Herpes

Die Beifuss- Pflanze Artemisia annua enthält 245 nachgewiesene Wirkstoffe, darunter auch virushemmendes Artemisin. Getrocknete Artemisia Blätter in Pulverform und Artemisia Creme zeigen bei Herpes simplex Infektionen eine ausgezeichnete Wirkung. Wenn Sie das nächste Mal an Fieberbläschen leiden, versuchen Sie es doch damit. Es muss allerdings bei den ersten Anzeichen eingesetzt werden, nicht erst nach einigen Tagen, darum sollte es in der Hausapotheke vorrätig sein.