Vitalstoffmedizin Blog

Neues aus der Welt der Vitalstoffe und Beobachtungen aus meiner Praxis

Meine Empfehlungen zum Coronavirus

Meine Empfehlungen zum Coronavirus

Sars-CoV-2, oder der besser unter dem Namen Corona bekannte Virus ist leider auch in der Schweiz angekommen! Mein Tipp dazu: Ruhe bewahren und ein paar einfache, aber effektive Massnahmen umsetzen.

Auch infizierte Personen ohne Symptome sind ansteckend

Wenn ein neuer Erreger auftaucht, versucht man zuerst einmal, die Ausbreitung zu stoppen, doch beim Coronavirus ist dies nicht gelungen. Ein Grund dafür ist, dass auch infizierte Personen ohne Symptome ansteckend sind. Wichtig ist nun, die Ausbreitung möglichst effektiv zu verlangsamen. Dies geschieht durch gezielte Hygienemassnahmen. Kann man die Ausbreitung in die Länge ziehen, entlastet das auch unsere Gesundheitssysteme. Hier können und müssen wir alle mithelfen!

Vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke sind gefährdet

Laut chinesischer Forscher verlaufen 81 Prozent der Infektionen mild (etwa in Form einer leichten Erkältung), 14 Prozent zeigen einen schweren und 5 Prozent einen kritischen Verlauf. Die Sterberate liegt bei etwa einer von 100 Personen. Es gilt also, die gefährdeten Menschen zu schützen. Sollten verdächtige Symptome bei Ihnen auftreten und Sie gehören nicht zu dieser Gruppe, sollten Sie also nicht die Notfallstation stürmen, sondern die Ressourcen für schwere Fälle schonen. Nehmen Sie bei Bedenken telefonischen Kontakt mit ihrem Hausarzt auf und lassen Sie sich beraten. Man sollte sich, wenn Symptome auftreten, sicher nicht mit Risikopersonen treffen.

An folgende Empfehlungen sollte sich jedermann halten

Abstand halten!
Verzichten Sie in dieser Zeit auf Händeschütteln oder Begrüssungsküsschen und halten Sie sich, so gut wie möglich, von Menschenmengen fern (z.B. ÖV, nicht dringende Treffen ect vermeiden).

Mehrmals täglich Hände waschen – einfach und effektiv
Händewaschen schützt, wenn man es richtig macht, sehr gut gegen die Ausbreitung von Viren. Ein paar Dinge sollte man dabei aber unbedingt berücksichtigen:

  • Hände zuerst nass machen

  • Hände gut mit Flüssigseife einseifen (keine «Blockseife», da können Viren darauf haften bleiben): Handflächen innen und aussen einschäumen, bis zu den Handgelenken, speziell wichtig ist es die Finger und Fingerkuppen gut zu reinigen, sowie das Nagelbett und unter den Nägeln (diese am besten kurzhalten!)

  • Danach gut abspülen und unbedingt ganz trocknen, am besten mit Wegwerftüchern, oder zu Hause oft das Handtuch wechseln.

  • Das Ganze sollte 30 Sekunden dauern, damit es wirklich effektiv ist!

  • Die Hände können unter dem häufigen Waschen leiden, um trockener oder sogar entzündeter und rissiger Haut vorzubeugen, häufig eincremen.


Die Hände zu desinfizieren ist im normalen Alltag eigentlich nicht nötig, überlassen wir die Desinfektionsmittel lieber den Arztpraxen und Spitälern. Auch hier gilt sowieso: Ohne korrekte Anwendung während 30 Sekunden nützt es zu wenig!

Meine persönliche Empfehlung zur Unterstützung des Immunsystems

Nehmen Sie täglich:

  • Vitamin D 8000-10 000IE

  • Omega-3   EPA + DHA > 1000 mg

  • EM Multiferment 2x 10 ml

  • Neovital 1 TL

Bewegen Sie sich möglichst oft an der frischen Luft, z.B. bei einem Waldspaziergang, und tanken sie Sonnenlicht, das tut nicht nur Ihrem Immunsystem, sondern auch Ihrer Psyche sehr gut!

Das hilft gegen alle Viren - zum Glück auch gegen Corona

Sollten sich trotz allen Hygienemassnahmen Erkältungs- und Grippesymptome bemerkbar machen, sollten Sie sofort Artemisia Kapseln nehmen. Mindestens 8 - 12 Kapseln am ersten und zweiten Tag (4 - 6 x täglich 2 Kapseln eine Stunde vor den Mahlzeiten), danach werden Sie ziemlich sicher wieder gesund sein. Sonst fahren Sie weiter mit 4 x 2 Kapseln bis Sie sich gesund fühlen.

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Immunmodulierender Botenstoff

Immunmodulierender Botenstoff

Komplexes Gleichgewicht

Chronische Erkrankungen, wie z.B. Allergien, Autoimmunerkrankungen, chronisch entzündliche Krankheiten, neurologische Erkrankungen, sowie Krebs nehmen zu. Dies lässt sich biologisch weitgehend als Störung von drei eng miteinander vernetzten Funktionsbereichen erklären, nämlich dem Mikrobiom (früher Darmflora), dem Immunsystem und dem zellulären Stoffwechsel. Diese Systeme kommunizieren kontinuierlich über verschiedene Informationswege. Diese sind das vegetative Nervensystem, die Hormone, Immunbotenstoffe (Zytokine), Redox- Signale (Stickoxide und Sauerstoffradikale) und bindegewebige Signalwege (biologische Halbleiter). Es handelt sich um äusserst komplexe Abläufe und es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten, viele Folgen zu erwarten sind. Eine Störung in diesen Abläufen erzeugt im Körper eine Reihe von Stressreaktionen mit dem Ziel der Wiederherstellung der Homöostase (Aufrechterhaltung des Gleichgewichts diverser körperlicher Abläufe). Da spielen Entzündungsreaktionen eine wichtige Rolle. Diese können sich chronifizieren, d.h. es entstehen chronische Entzündungsprozesse, die wiederum zu einer nachhaltigen Verschiebung der Balance zwischen den erwähnten Systemen führen können.

 

Immunmodulator

Interessanterweise gibt es natürliche Nahrungsergänzungsmittel, welche in der Lage sind, das Immunsystem zu modulieren, d.h. dessen Funktionsweise zu beeinflussen. Beispiele dafür sind die Produkte Immuno Vida oder auch Immuno Daily der Firma kingnature. Diese Produkte enthalten verschiedene Milchsäurebakterien-Stämme, aber vor allem einen speziellen Botenstoff, welcher die Aktivität und Anzahl der NK-Zellen (natürliche Killerzellen), der zytotoxischen T-Zellen, sowie der Makrophagen (Riesenfresszellen) erhöht. Bei diesen Zellen handelt es sich allesamt um spezialisierte Akteure der körpereigenen Immunabwehr, sie gehören alle zu den sogenannten Leukozyten (weisse Blutkörperchen).

  • NK-Zellen gehören zu den Lymphozyten (eine Untergruppe der Leukozyten). Sie sind in der Lage, abnormale Zellen zu erkennen und abzutöten. NK-Zellen besitzen keine antigenspezifischen Rezeptoren und gehören zum angeborenen Immunsystem.
  • Zytotoxische T-Zellen gehören zu den T-Lymphozyten und zählen zum adaptiven, also „erworbenen“ Immunsystem. Anhand von erregertypischen Antigenen erkennen sie infizierte Körperzellen und eliminieren diese. Darüber hinaus spielen sie eine Rolle bei der Bekämpfung entarteter Zellen.
  • Makrophagen zählen zu den Phagozyten (Fresszellen), welche belebte oder unbelebte Gewebs- oder andere Teile aufnehmen und verdauen können. Sie dienen der Beseitigung von Mikroorganismen durch sogenannte Phagozytose.

 

Wirksamkeit bei einer breiten Palette von Erkrankungen

Mit dem erwähnten Botenstoff hat man bereits erstaunliche Erfahrungen gemacht, die oben erwähnte gestörte Balance, in unterschiedlich ausgeprägten Stadien, wieder in Richtung biologischer Norm zu verschieben. Einerseits werden überschiessende Entzündungen gedämpft und andererseits erschöpfte Immunprozesse wieder reaktiviert. Entzündungen zu dämpfen ist z.B. notwendig bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Immunleistungen zu aktivieren bei Erkrankungen mit reduzierter Immunleistung und Krebs. Durch die vielseitige Immunmodulierung können diese Produkte bei verschiedensten chronischen Leiden Wirksamkeit zeigen. Insbesondere ergibt sich daraus auch ein Vorteil in der Anwendung bei Autoimmunerkrankungen, aber auch bei Autismus, AD(H)S, Allergien, Chronischem Erschöpfungssyndrom, Depressionen, Demenz, Parkinson, diversen Infektionen usw. werden unglaubliche Resultate erreicht. Es haben sich keine Nebenwirkungen oder Kontraindikationen gezeigt. Nur in vereinzelten Fällen zeigten sich kurzzeitig Schlafstörungen oder leichtes Fieber, was auf die aktivierte Immunität zurückzuführen ist.

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SALVE! - Mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs

SALVE! - Mit sekundären Pflanzenstoffen gegen Krebs

"Salve!" So grüsst man sich z.B. im Tessin und es bedeutet wörtlich "sei gesund" (aus dem Lateinischen, oder auch "retten" vom italienischen "salvere"). Ja, der erste Teil dieses Namens kommt tatsächlich von salve – sei gesund! Was, wenn es in der Natur einen Wirkstoff gäbe für die Prävention oder sogar Behandlung von Krebs? Nur ein schöner Traum, wo es doch z.T. nicht einmal aggressive Chemotherapeutika schaffen, den Krebs zu besiegen?

Phytonutrienten - Salvestrole

Englische Wissenschaftler haben einen wichtigen tumorselektiven Mechanismus entdeckt, mit dem bestimmte, in unserer Nahrung enthaltene Phytonutrienten Krebszellen beseitigen. Phytonutrienten sind Stoffe, die in Pflanzen gefunden werden. Sie heissen auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Stoffe schützen die Pflanzen z.B. vor UV-Licht, Toxinen, Schädlingen usw. Wenn wir nun diese Pflanzen essen, kommen wir in Genuss  dieser schützenden Stoffe.

Die englischen Forscher haben inzwischen über 50 Phytonutrienten in Gemüsen, Gewürzkräutern und Obst gefunden. Sie alle haben gemeinsam, dass sie nach einer Aktivierung durch das sogenannte Enzym CYP1B1 die Apoptose (Zelltod) bewirken. Die Forscher haben dieser Gruppe von Phytonutrienten den Namen Salvestrole gegeben.

CYP1B1 und die Salvestrole 

Der Clou ist nun, dass dieses Enzym CYP1B1 nur in Krebszellen vorkommt! Die Salvestrole werden also nur in Krebszellen aktiviert und in ein todbringendes Zellgift umgewandelt. CYP1B1 ist ein tumorspezifisches Enzym, das heisst, es liegt bei sämtlichen Krebserkrankungen vor und kann als universeller Tumormarker angesehen werden, mit dem sich Tumorzellen von gesunden Zellen unterscheiden lassen. Gesunde Zellen bleiben von diesem Mechanismus unbehelligt, genau wie man es sich von einer Krebstherapie wünscht!

Wo sind Salvestrole drin?

Soweit die Theorie. Leider sinkt der Salvestrolgehalt in den konventionell angebauten Gemüse- und Obstsorten durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln drastisch. Weiter haben Pflanzenselektionen und -veredelungen dazu geführt, dass Sorten, die von Natur aus reich an bitteren Salvestrolen sind, nicht mehr so oft angebaut werden, da wir Menschen den bitteren Geschmack nicht so mögen. Konventionell angebaute Gemüse und Früchte bieten also leider kaum eine Krebsprävention. Aus diesem Grund sollte man sich für frische, saisonale Bio-Produkte entscheiden. Salvestrole findet man z.B. in Blattgemüse, Spargel, Kohl, Sellerie, in roten Früchten, Weintrauben, Äpfeln, Feigen, Orangen, Petersilie, Basilikum, Rosmarin, Salbei oder Löwenzahn.

Um gegen Krebs vorzubeugen, braucht der Mensch jedoch täglich mindestens 100 sogenannte Salvestrolpunkte. Dies ist eine Masseinheit für die mit einer Kapsel aufgenommene Salvestrol-Menge. Diese Menge durch die tägliche Ernährung aufzunehmen, ist nicht ganz einfach zu schaffen.

Salvestrol 350 und Salvestrol 2000

Aus diesem Grund wurde das Produkt Salvestrol 350 entwickelt, das ausschliesslich der Vorbeugung von Krebs dient.  Krebspatienten brauchen wesentlich höhere Dosen, dafür dient Salvestrol 2000. Jede Krebsbehandlung gehört unbedingt in die Hände von Fachpersonen!

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Multitalent Eisen

Multitalent Eisen

Das Spurenelement Eisen ist ein echtes Multitalent. Leiden wir an einem Mangel kann dies zu chronischer Müdigkeit, Leistungsabfall oder Konzentrationsstörungen führen, um nur einige negative Auswirkungen zu nennen. Vor allem (junge) Frauen können ein Lied davon singen, denn durch den monatlichen Blutverlust ist die Gefahr eines Mangels bei ihnen deutlich höher. Aber auch Vegetarier und Veganer können davon betroffen sein. Weiter ist der Bedarf bei Schwangeren, Heranwachsenden und Sportlern ebenfalls höher.

Mögliche Ursachen für einen Eisenmangel

Wie schon erwähnt, kann die Monatsblutung, besonders wenn sie sehr stark ausfällt, zu einem Mangel führen. Aber auch unbemerkter Blutverlust z.B. im Magen-Darm-Trakt oder sehr häufiges Blutspenden sind eine mögliche Ursache. Oft führt auch eine problematische Ernährung zu einem Mangel. Ein weiterer Grund liegt in der Darmsituation: Ist die Darmflora gestört und die Darmschleimhaut entzündet, können Eisen (und auch andere Vitalstoffe) nicht optimal resorbiert werden. In diesem Fall müsste zuerst mit einer Darmsanierung der Darm in Ordnung gebracht werden. Auch ein Mangel an Magensäure kann zu Vitalstoff- und Eisenmangel führen, denn nur mit ausreichend Magensäure kann die Nahrung richtig aufgeschlossen und die Vitamine und Mineralstoffe später im Darm auch resorbiert werden. Schliesslich gilt es zu beachten, dass nicht wenige Medikamente regelrechte Eisenräuber sind. Zu den Eisenhemmern unter den Medikamenten gehören z.B. Acetylsalicylsäure, Magensäureblocker und Cholesterinsenker.

Abklären eines Eisenmangels

Um einen Eisenmangel abzuklären, sollte das Serum-Ferritin (Speichereisen) im Blut gemessen werden. Liegt dieser Wert bei Männern unter 30 µg/l und bei Frauen unter 15 µg/l, spricht man von einem Speichereisenmangel. Allein den Hb-Wert zu messen, ist jedoch nicht aufschlussreich, er sinkt erst, wenn die Eisenspeicher leer sind und aus diesem Grund nicht mehr genügend rote Blutkörperchen gebildet werden können. Fällt der Hb-Wert unter den Grenzwert (Frauen 12,0 g/dl, Männer 13,0 g/dl), liegt eine therapiebedürftige Eisenmangel-Anämie vor.

Eisenpräparate

Meist gelingt es den von Eisenmangel Betroffenen nicht, allein durch die Ernährung den Mangel zu beheben. Die gängigen Eisenpräparate werden häufig nicht gut vertragen und können zu Verdauungsbeschwerden führen. Doch gibt es auch natürliche Eisenpräparate, z.B. aus dem sehr eisenhaltigen Curryblatt. Sie sind hochkonzentriert und liefern rein pflanzliches Eisen mit sehr hoher Bioverfügbarkeit. Curryblatt-Eisen wird nicht nur besser resorbiert als ein herkömmliches Eisenpräparat, sondern ist auch viel verträglicher. Auch mikroverkapseltes Eisen wird häufig besser aufgenommen.

Curryblatt ist nicht zu verwechseln mit dem Curry, das wir kennen (Gewürzmischung). Der Currybaum (Bergera koenigii oder Murraya koenigii) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rautengewächse gehört und im tropischen und subtropischen Asien gedeiht. Die Blätter werden vor allem in der südindischen und srilankischen Küche verwendet und sind dort sehr beliebt.

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Reishi-Heilpilz anstelle von Kortison-Präparaten

Reishi-Heilpilz anstelle von Kortison-Präparaten

Kortison wird in der Schulmedizin oft bei verschiedensten entzündlichen Prozessen eingesetzt und zeigt durchaus seine Wirkung, jedoch muss leider auch immer mit vielen z.T. schwerwiegenden Nebenwirkungen gerechnet werden. Moderne Forschung zeigt nun, was im asiatischen Raum schon seit Jahrtausenden bekannt ist: Der Heilpilz Reishi zeigt bei den Einsatzgebieten des Kortisons eine erstaunliche Wirkung, jedoch ganz im Gegenteil zu diesem ohne Nebenwirkungen!

Vielversprechende Namen

Sein Aussehen ist nicht ganz so spektakulär wie seine medizinischen Wirkungen. Immerhin hat der vorwiegend auf Laubbäumen wachsende Pilz ein glänzendes Aussehen, weshalb er in Deutsch Glänzender Lackporling genannt wird. Auch sein wissenschaftlicher Name Ganoderma lucidum weist darauf hin (griechisch ganos = Glanz und derma = Haut und lateinisch lucidus = leuchtend, glänzend). Der Heilpilz trägt jedoch im asiatischen Raum, wo er schon Jahrtausende erfolgreich in einem breiten medizinischen Anwendungsgebiet eingesetzt wird, vielsagendere Namen. In Japan wird er Reishi «göttlicher Pilz» und in China gar Ling Zhi „Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ genannt. Wie wir ihn auch immer nennen wollen, er zählt zu den bedeutsamsten Heilpilzen und wohl zu den ältesten Arzneimitteln der Welt und fast alles, was man im alten China über die Wirkung des Reishi schrieb, konnte in den letzten Jahren in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden.

Weites Einsatzgebiet

Es gibt kaum einen anderen Heilpilz dessen Einsatzgebiet derart breit ist. So kann man ihn mit Erfolg bei Leberleiden, Allergien, Entzündungen aller Art, aber auch Herz- und Lungenerkrankungen und sogar im Kampf gegen Krebs einsetzen. Wieso diese Vielfältigkeit? Im Reishi wurden bislang ungefähr 400 bioaktive Substanzen nachgewiesen, unter anderem rund 150 sogenannte Triterpene, auf diese ich mich hier konzentrieren möchte.

Triterpene

Diese sekundären Pflanzenstoffe, die den Pilz selbst vor dem Befall von Mikroorganismen schützen, haben auch im menschlichen Körper interessante Wirkungen. Triterpene dämmen nämlich die Histaminausschüttung ein, die für Schwellungen, Rötungen und Juckreiz verantwortlich ist, und wirken somit entzündungshemmend. Sie können grundsätzlich bei allen Erkrankungen zum Einsatz kommen, bei denen normalerweise Steroidhormone – wie Kortison – eingesetzt werden. Doch ganz im Gegensatz zum Kortison verlaufen Therapien mit dem Reishi nebenwirkungsfrei! Grundsätzlich ist eine Entzündung eine positive Schutz- und Abwehrreaktion des Körpers, doch entgleist der komplexe entzündliche Prozess und es kommt zu chronischen Entzündungen, entsteht ein negativer Kreislauf, der kaum in den Griff zu bekommen ist. Hier können die Triterpene ansetzen!

Cortisol und Kortison

Doch wann wird Kortison angewendet?
Das Medikament Kortison ahmt im Körper die Wirkung des körpereigenen Hormons Cortisol nach, welches in den Nebennierenrinden produziert und dessen Ausschüttung vom Gehirn gesteuert wird. Im Normalfall wird etwa 8 bis 25 mg Cortisol pro Tag gebildet, wobei die grösste Menge morgens früh freigesetzt wird. Nur bei Stress, wie bei Krankheiten, Verletzungen oder psychischen Belastungen, benötigt der Körper mehr Cortisol. Er kann in diesem Fall bis zu 300 mg Cortisol pro Tag bilden. Doch nach einer Weile wird die erhöhte Produktion zum Schutz des Körpers eingestellt, weil das Mehr an Cortisol nur kurzfristig sinnvoll ist und der Organismus ansonsten Schaden nehmen würde!
In erster Linie wird das Medikament Kortison gegen Über- oder Fehlreaktionen des Immunsystems eingesetzt (Allergien, Autoimmunerkrankungen), sowie gegen Entzündungen und Schwellungen im Körper (z.B. entzündliche rheumatische Erkrankungen, entzündliche Lungenerkrankungen wie Asthma, entzündliche Hauterkrankungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen usw.). Es wird auch sehr häufig eingesetzt, wenn die eigentliche Ursache der Entzündung (noch) nicht gefunden wurde. Kortison ist ein sehr gut wirkendes Medikament, welches in gewissen Situationen durchaus seine Berechtigung hat, doch leider ist auch die Liste seiner Nebenwirkungen sehr lang und es sollte deshalb nie über längere Zeit eingesetzt werden müssen.
Wie erwähnt ahmt es im Körper die Wirkung des Hormons Cortisol nach, jedoch in deutlich höherer Dosis, deshalb die Gefahr für Nebenwirkungen. Mit der Gabe der Kortison-Medikamente muss man oft die Grenze überschreiten, die ursprünglich vom Körper vorgesehen wäre, weil man die entzündungshemmende Wirkung benötigt. Das wiederum führt zu teilweise massiven Nebenwirkungen.

Reishi-Sporen anstatt Kortison

Deshalb ist es umso schöner, wenn in Situationen, in denen man in der Schulmedizin zu hohen Kortisondosen greifen müsste, mit dem Reishi Heilpilz Abhilfe geschaffen werden kann und dies auch noch ohne die gefürchteten Nebenwirkungen des Kortisons! Insbesondere sind die Reishi-Sporen zu erwähnen, da in diesen die Wirkstoffe in konzentriertester Form zu messen sind. Deshalb können sie als der wertvollste Teil des Pilzes angesehen werden. Die ovalen gelb-braunen Reishi-Pilzsporen, die den Pilzen zur ungeschlechtlichen Vermehrung dienen, weisen zudem eine wesentlich höhere Bioaktivität der erwähnten Inhaltsstoffe gegenüber anderen Pilzteilen auf.

Aronia-Beere

Auch Aronia kann hier als natürlicher Kortison-Ersatz erwähnt werden. Es hemmt die sogenannten Cyclooxygenasen 1 und 2 (COX1 und COX2), dies sind Entzündungsfaktoren. Aronia hat sich bei Allergien sehr bewährt, aber auch bei chronisch entzündlichen Prozessen, wie z.B. bei Arthritis. Auch Aronia ist nebenwirkungsfrei und enthält dafür noch alle Vitamine (ausser B12 und D), Mineralien und Spurenelemente und sehr viel OPC (Oligomere Proanthocyanidine), was es zu einem äusserst starken Antioxidans macht!

Ein letztes interessantes Detail

Oben habe ich das körpereigene Hormon Cortisol erwähnt, das vom Körper bei Stress vermehrt produziert wird. Dauert dieser Stress jedoch längere Zeit an, was in der heutigen Zeit leider nicht selten vorkommt, fällt die Nebenniere irgendwann in einen Erschöpfungszustand. Der Cortisolspiegel ist nun nicht mehr erhöht, sondern zu tief. Dies führt zu einem sogenannten Burnout; ein treffendes Wort, denn solche Menschen sind tatsächlich körperlich und psychisch ausgebrannt. Es dauert lange, ein Burnout zu überwinden und es benötigt Hilfe von aussen, sowie eine Änderung der stressverursachenden Lebensgewohnheiten. Um die Cortisol-Produktion auf natürliche Weise wieder anzuregen, kann ich Cayenne empfehlen.
Falls Sie dieses Thema interessiert: Lesen Sie meinen Bericht zum Thema Burnout!

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