Nicht nur Ernährung und Bewegung nehmen grossen Einfluss auf unsere Rückengesundheit, sondern auch Psyche, Schlaf und Stress. Das leuchtet wahrscheinlich noch den meisten ein. Aber wusstest du, dass auch dein Darm und deine Leber Rückenschmerzen begünstigen können?
Bauch und Darm im Zusammenhang mit Rückenschmerzen
Bauch und Darm können Rückenschmerzen auf verschiedenen Wegen begünstigen, vieles hängt dabei miteinander zusammen.
Verminderte Nährstoffaufnahme
Durch eine verminderte Nährstoffaufnahme, z.B. verursacht durch eine gestörte Darmschleimhaut, leiden Muskulatur, Faszien, Knochen und Gelenke, was Schmerzen verursachen kann, auch im Rücken.
Ungleichgewicht der Darmflora
Ein Ungleichgewicht der Darmflora kann chronische Entzündungen auslösen, die sich im gesamten Körper, einschliesslich Wirbelsäule und umliegende Muskeln und Faszien, bemerkbar machen können. Ergebnisse aus Studien weisen darauf hin, dass Rückenschmerzen mit einer veränderten Zusammensetzung der Darmmikrobiota in Verbindung stehen können. Das Darmmikrobiom ist ein entscheidender Modulator viszeraler Schmerzen, laut neuster Erkenntnisse jedoch auch anderer chronischer Schmerzen (z.B. neuropathische Schmerzen der chronischen Engpassverletzung des Ischiasnervs).
Die Hirn-Darm-Achse
Die Hirn-Darm-Achse ist die bidirektionale Verbindung zwischen Darm, Nervensystem und Gehirn, vermittelt über Nervenbahnen wie den Vagusnerv, das enterische Nervensystem, das Immunsystem und das Darmmikrobiom. Gerät dieses Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht – etwa durch Stress, ungesunde Ernährung oder eine gestörte Darmflora – kann dies systemische Entzündungen, eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit und muskuläre Verspannungen auslösen. Solche Prozesse können nicht nur Verdauungsprobleme, sondern auch Rückenschmerzen begünstigen oder verschlimmern.
Viszerale Schmerzübertragung
Das komplexe Nervennetz des Darms ist eng mit dem zentralen Nervensystem verbunden, sodass Darmprobleme als Rückenschmerzen wahrgenommen werden können. Man spricht von viszeraler Schmerzübertragung (viszeral bedeutet die Eingeweide betreffend). Das liegt daran, dass die Nerven, welche die Bauchorgane versorgen, im Rückenmark auf den gleichen Nervenbahnen liegen wie die der Rückenregion. Das Gehirn kann den Ursprung der Schmerzen deshalb manchmal nicht genau zuordnen und interpretiert viszerale Schmerzen fälschlicherweise als Rückenschmerzen.

Ein runder Bauch
Auch häufige, starke Blähungen oder ein dauerhaft „runder Bauch“ können Rückenschmerzen auslösen oder verstärken. Der Grund: Durch die nach vorn verlagerte Körperhaltung werden Muskeln, Bandscheiben und Gelenke stärker belastet, was zu Verspannungen führt.
Bauchfett – insbesondere das viszerale Fett, das sich tief im Bauchraum um die inneren Organe legt – begünstigt Rückenschmerzen auf zwei Arten: Einerseits mechanisch, wie beschrieben, andererseits durch entzündliche Prozesse. Viszerales Fett setzt Botenstoffe frei, die Entzündungen fördern, Schmerzrezeptoren empfindlicher machen, Heilungsprozesse verlangsamen und die Schmerzschwelle senken. Man könnte sagen: Bauchfett wirkt wie eine kleine, chronisch aktive „Entzündungsfabrik“, die den gesamten Organismus beeinflusst. Wichtig dabei: Auch schlanke Menschen können unbemerkt viszerale Fettpolster haben.
Bei chronischen Rückenschmerzen ist es deshalb sinnvoll, die Darmgesundheit prüfen zu lassen und gezielt zu unterstützen – zum Beispiel durch eine Ernährungsumstellung oder, wenn nötig, durch eine individuell abgestimmte Darmsanierung.
Einige mögliche Produkte, um den Darm wieder in Schwung zu bringen:
- Klinoptilolith
- Kurkuma
- Neovital
- Probiotika / Präbiotika
- Bitterstoff-Tropfen
- Omega-3-Fettsäuren
- Vitamin D3
Tipps für eine darmfreundliche Ernährung:
- Entzündungshemmende Ernährung mit viel Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien, Ballaststoffen
- Fermentierte Lebensmittel
- Wenig tierische Lebensmittel aus guter Tierhaltung
- Sich Fastenzeiten gönnen (z.B. 16/8-Fasten)
- Industriezucker, Weizenmehl weitestgehend weglassen
- Hochverarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte weglassen
- Unverträglichkeiten abklären, unverträgliche Lebensmittel weglassen
- Evtl. Gluten und / oder Kuhmilchprodukte weglassen (ausprobieren)
Leberfunktion und Entgiftung beachten
Auf den ersten Blick mag es ungewöhnlich erscheinen, doch auch die Leber kann indirekt Rückenschmerzen begünstigen. Sie ist ein zentrales Organ für die Entgiftung und spielt eine wichtige Rolle bei der Hormonregulation. Überschüssige oder verbrauchte Hormone wie Östrogene, Cortisol, Insulin oder Schilddrüsenhormone werden in der Leber abgebaut. Ist sie jedoch überlastet – etwa durch Stress, Medikamente, Alkohol, eine unausgewogene Ernährung oder hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren – kann dieser Abbau beeinträchtigt sein. Die Folge sind hormonelle Ungleichgewichte, die sich unter anderem durch Muskelverspannungen, Zyklusbeschwerden, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen äußern können.
Auch auf den Bewegungsapparat wirkt sich eine eingeschränkte Leberfunktion indirekt aus: Über Faszienverbindungen und nervale Reflexe kann sie Rückenschmerzen im Bereich der Brust- oder Lendenwirbelsäule sowie ausstrahlende Beschwerden in der rechten Schulter mitverursachen.
Darüber hinaus hat die Leber eine Schlüsselrolle im Blutzuckerstoffwechsel. Kommt es zu einer Insulinresistenz oder Fettleber, können entzündliche Prozesse entstehen, die Schmerzen und Muskelverspannungen fördern.
Daher lohnt es sich, bei chronischen oder ungeklärten Rückenschmerzen auch die Lebergesundheit im Blick zu behalten. Unterstützend wirken eine leberfreundliche, basenreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, moderate Bewegung und ein bewusster Umgang mit Stress. Ebenso sinnvoll ist es, mögliche Belastungen für die Leber zu reduzieren – etwa durch die Auswahl schadstoffarmer Lebensmittel, Körperpflegeprodukte und Reinigungsmittel. Auch ein hochwertiger Wasserfilter kann hilfreich sein, da Trinkwasser Rückstände von Medikamenten, Hormonen, Bakterien oder anderen Schadstoffen enthalten kann.
Mögliche Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Leber und der Entgiftung:
- Klinoptilolith
- Bitterstoff-Tropfen
- Mariendistel
- Kurkuma
- Cholin
- Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Selen, Zink, Glutathion
Stress – was er im Rücken bewirkt
Die Stressreaktion ist eigentlich ein sinnvolles Notfallprogramm des Körpers: Stresshormone wie Cortisol werden ausgeschüttet, das Nervensystem schaltet auf „Fight-or-Flight“, Muskeln spannen sich an. Kurzfristig hilft das. Wird Stress jedoch chronisch, bleibt der Cortisolspiegel hoch und das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft.
Folgen für den Rücken:
- Muskuläre Daueranspannung kann zu chronischen Rückenschmerzen führen
- Gewebe regeneriert langsamer, stille Entzündungen nehmen zu
- Verdauung und Nährstoffaufnahme verschlechtern sich, gleichzeitig benötigt der Körper bei Stress aber mehr Mikronährstoffe, dieser Mangel wirkt sich wiederum auch auf die Rückengesundheit aus

Stressmanagement
Stress im Alltag lässt sich nicht ganz vermeiden – und ist nicht grundsätzlich schädlich. Problematisch wird er, wenn wir ihn nicht mehr regulieren können. Entscheidend sind nicht die Menge der Aufgaben, sondern Einstellung und Strategien. Mit gutem Stressmanagement wird aus Dauerstress eine Situation, die du aktiv steuern kannst.
Einfache Schritte:
- Auslöser erkennen: z.B. Konflikte, Erwartungen, Perfektionsdruck – und passende Lösungen entwickeln.
- Annehmen und regulieren: Stress gehört zum Leben. Sprache hilft: statt „Ich schaffe das nicht“ → „Ich weiss noch nicht, wie.“
- Pausen einplanen: Mikropausen im Alltag – z.B. bei sitzenden Berufen regelmässig kurz aufstehen, gezielt bewegen, dehnen, Augen schliessen, tief atmen.
- Bewegung nutzen: Schon wenige Minuten Spazieren nach dem Essen senken nachweislich Stresshormone.
- Atmung trainieren: z. B. 4-7-8-Methode – beruhigt Herzschlag und Muskulatur.
- Prioritäten setzen: realistische Tagesziele statt Überforderung.
- Grenzen ziehen: z. B. E-Mails nur zu festen Zeiten checken.
- Gedanken stoppen: bei Grübelspiralen bewusst „Stopp“ sagen und den Fokus auf den Atem lenken.
Regelmässig angewendet, senken diese Massnahmen den Cortisolspiegel, beruhigen das Nervensystem und lockern verspannte Rückenmuskeln.
Schlafmangel
In der Tiefschlafphase regenerieren sich Muskeln und Faszien, kleine Entzündungen werden abgebaut und der Hormonhaushalt stabilisiert. Fehlt dieser erholsame Schlaf über längere Zeit, kann sich der Rücken nicht ausreichend erholen – Schmerzen nehmen zu.
Oft entsteht ein Negativkreislauf: Schmerzen stören den Schlaf, Schlafmangel erhöht den Stress, und Stress verstärkt wiederum die Rückenschmerzen. Schon wenige schlechte Nächte senken die Schmerztoleranz deutlich – Schmerzen werden stärker empfunden.
Was hilft:
- Entspannung: Atemübungen, Meditation oder sanfte Bewegungen beruhigen das Nervensystem.
- Schlafhygiene: Regelmässige Schlafenszeiten, Einschlafrituale, Bildschirmzeit eine Stunde vor dem Schlagengehen beenden, ein ruhiger, einladender, gut gelüfteter Schlafplatz.
Das richtige Bett
Die Wahl des passenden Bettsystems ist sehr individuell, eine professionelle Beratung ist daher empfehlenswert. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Lattenrost und Matratze: Sie sollten sich dem Körper anpassen – nicht umgekehrt. Idealerweise ermöglichen sie Bewegung, stützen die Körperbereiche, die es benötigen und lassen andere einsinken, sodass die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form unterstützt wird.
Ebenso wichtig ist ein angenehmes Bettklima: atmungsaktive Materialien sowie Decken und Auflagen, die Temperatur und Feuchtigkeit ausgleichen.
Um sich entspannen und in den Schlaf finden zu können, gibt es auch gute Helfer in Form spezieller Nahrungsergänzungsmittel, die am Abend eingenommen werden können.
Einige Beispiele:
- CBD entspannt Muskeln und Nervensystem, hemmt Schmerzen und wirkt schlaffördernd
- Magnesium wirkt entspannend auf Muskeln und Nervensystem
- Produkte, die Schlafbeerenwurzelextrakt (Ashwaghanda), Milcheiweisshydrolysat (Lactium®), L-Tryptophan enthalten, fördern natürlich das Einschlafen

Ruhepausen und Entspannung
Auch kurze, bewusste Ruhepausen und Momente der Entspannung im Alltag sind wichtig. Der Körper nutzt diese Phasen, um Verspannungen zu lösen, Muskeln zu regenerieren und das Nervensystem zu beruhigen. Dafür lassen sich Entlastungspositionen, Atemübungen oder Entspannungstechniken in den Tagesablauf integrieren. Je mehr Stress du hast und je voller deine To-do-Liste ist, desto wichtiger sind Pausen – auch wenn es oft nicht leichtfällt. Gerade dann tragen sie dazu bei, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Aktivität und Erholung zu schaffen – die Basis für einen schmerzfreien Rücken.
Die Psyche und Rückenschmerzen
Rückenschmerzen können die Sprache des Körpers sein, mit der er uns auf seelische Belastungen aufmerksam macht (Psychosomatik). Oft tragen wir mehr auf unseren Schultern, als wir denken – Sorgen oder ungelöste Konflikte wirken wie ein unsichtbarer Rucksack, den der Rücken mittragen muss. Wer dauerhaft zu viel auf sich nimmt oder sich anpasst, „sich verbiegt“, spürt dies früher oder später körperlich.
Körper und Psyche stehen in enger Wechselwirkung, verbunden durch das Nervensystem:
- Psychische Belastungen führen zu Muskelverspannungen und ungünstigen Bewegungsmustern, die den Rücken belasten und die Schmerzempfindlichkeit erhöhen. Wer zu viel Last trägt, spürt dies in seinem Rückgrat – im wahrsten Sinne des Wortes.
- Umgekehrt können anhaltende Schmerzen die Psyche belasten und das Gefühl verstärken, dass man nicht genug „Rückgrat“ hat oder ständig mehr tragen muss, als einem gut tut.
So entsteht ein Negativkreislauf: Je mehr psychische Lasten man zu tragen versucht, desto stärker spürt man die körperlichen Folgen – Schmerzen, Anspannung und eine erhöhte Empfindlichkeit. Frühe Belastungen, z. B. Stress- oder Angsterfahrungen in der Kindheit, prägen das Nervensystem. Sie lehren uns oft, schon früh viel zu tragen, uns anzupassen und Lasten auf uns zu nehmen, was chronische Anspannungsmuster und ein erhöhtes Risiko für Rückenschmerzen im Erwachsenenalter begünstigt.
Wenn du denkst, dass du in einem solchen Negativkreislauf feststeckst, gibt es verschiedene Wege, daran zu arbeiten, manchmal ist professionelle Hilfe angebracht.
Einige Möglichkeiten:
- Kognitive Verhaltenstherapie
- Entspannungstechniken (z.B. Progressive Muskelentspannung)
- Biofeedback
- Traumatherapie
- Innere-Kind-Arbeit
- IFS-Therapie (Internal Family Systems Therapie)
- Stressbewältigungsmethoden (z.B. Atemübungen und Techniken)
- Seelsorge
- Multimodale Schmerztherapie (kombiniert verschiedene Ansätze, darunter medizinische, psychologische und physiotherapeutische Massnahmen)
Östrogen und Rückenschmerzen
Bei Frauen, insbesondere in den Wechseljahren, besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Sexualhormon Östrogen und Rückenschmerzen. Östrogen wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Sinkt der Östrogenspiegel, sind Gelenke und Wirbelsäule schlechter geschützt, was zu Schmerzen führen kann.
Ein Östrogenmangel erhöht außerdem das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose), der häufig mit Schmerzen im Bewegungsapparat, besonders im Rücken, einhergeht. Zusätzlich kann in den Wechseljahren die Muskelkraft abnehmen, was Haltungsprobleme begünstigt und Rückenschmerzen verstärken kann.
Östrogen beeinflusst auch die Durchblutung der Muskeln – ein Mangel kann somit Muskelbeschwerden verstärken. Hormonelle Veränderungen können zudem innere Unruhe und Verspannungen hervorrufen, die sich negativ auf den Rücken auswirken.
Bei starkem Östrogenmangel kann eine Therapie mit bioidentischen Hormonen sinnvoll sein, um den Hormonspiegel auszugleichen und Beschwerden zu lindern. Gleichzeitig sollten Ernährung, Bewegung, Psyche, Darm und Leber berücksichtigt werden, um die Rückengesundheit umfassend zu unterstützen.
Den Rücken möglichst ganzheitlich unterstützen
Du siehst: Chronische Rückenschmerzen sind praktisch nie nur lokal – sie sind ein Spiegel unseres Lebens. Deshalb ist es zielführend, den Rücken möglichst ursächlich und ganzheitlich zu unterstützen. Du hast nun eine breite Auswahl möglicher Ursachen und Strategien erfahren, um mit Ernährung / Nahrungsergänzung, Bewegung, Stressmanagement und Pflege der Psyche eine individuelle Strategie zu erarbeiten, um den Rückenschmerzen aktiv und selbstwirksam entgegenzuwirken. Selbstverständlich solltest du trotzdem auch immer im Gespräch mit deinem Arzt / deiner Ärztin oder deinem Therapeuten / deiner Therapeutin bleiben, was in deinem Fall empfehlenswert ist.
Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Rückengesundheit!
Dies ist Teil 3 der Serie “Chronische Rückenschmerzen ganzheitlich behandeln”
Teil 1 – Ernährung und Nahrungsergänzung für einen starken Rücken
Teil 2 – Der Rücken ist für Bewegung geschaffen
Studien
Die Rolle des menschlichen Mikrobioms in der Pathogenese des Schmerzes
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36362056/
Das Darmmikrobiom spielt eine zentrale Rolle in der menschlichen Physiologie und beeinflusst über die Darm-Hirn-Achse zahlreiche Körperfunktionen. Störungen der Darm-Hirn-Achse werden mit gastrointestinalen Syndromen in Verbindung gebracht und auch mit der Entstehung verschiedener Schmerzarten. Veränderungen im Mikrobiom (Dysbiose) können zu Fehlreaktionen des Immunsystems führen und so entzündliche sowie chronische Schmerzen (z. B. bei Endometriose, Migräne, funktionellen Darmerkrankungen) begünstigen. Das geschieht durch die Regulation von Immunzellen, Mikroglia und Astrozyten sowie durch die Steuerung von Zytokin-Expression.
Veränderte Zusammensetzung der Darmmikrobiota steht in Zusammenhang mit Rückenschmerzen bei übergewichtigen und adipösen Personen
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32982987
Schlussfolgerungen: Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Rückenschmerzen mit einer veränderten Zusammensetzung der Darmmikrobiota einhergehen, möglicherweise durch eine erhöhte Entzündung. Weitere Studien, die die zugrundeliegenden Mechanismen beschreiben, könnten Strategien zur Verringerung der Adlercreutzia-Häufigkeit zur Behandlung von Rückenschmerzen aufzeigen.
Die Darmmikrobiota beeinflusst neuropathische Schmerzen durch Modulierung proinflammatorischer und entzündungshemmender T-Zellen
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32889847
Die Darmmikrobiota, ein Konsortium verschiedener Mikroorganismen im Magen-Darm-Trakt, hat sich als Schlüsselakteur bei neuroinflammatorischen Reaktionen erwiesen, was die funktionelle Bedeutung der “Darm-Hirn-Achse” untermauert. Die chronische Konstriktionsverletzung des Ischiasnervs (CCI) ist ein häufig verwendetes Tiermodell für neuropathische Schmerzen, bei denen T-Zell-vermittelte Immunreaktionen eine wichtige Rolle spielen. In diesem Artikel wollten wir untersuchen, ob die Darmmikrobiota neuropathische CCI-Schmerzen beeinflusst, und wenn ja, ob T-Zellen-Immunreaktionen daran beteiligt sind.
Ein Zusammenhang zwischen chronischen, weit verbreiteten Schmerzen und dem Darmmikrobiom

Guten Tag
Vor einiger Zeit habe ich einige Seminare in Wädenswil genossen. Dr. Lüscher hatte damals erwähnt, dass eine neue Gesundheitskasse in Bearbeitung sei. Darüber wüsste ich gerne mehr, weil ich mich beteiligen möchte.
Besten Dank für Ihren Bescheid
Monika Ammann
Guten TAg Frau Ammann
Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse.
Die von Dr. Lüscher erwähnte Gesundheitskasse ist Teil der Initiative prevention-now.ch, die ein präventionsorientiertes Gesundheitsnetzwerk aufbaut – mit dem Ziel, langfristig eine alternative Gesundheitskasse zu realisieren. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Beteiligung finden Sie unter http://www.prevention-now.ch